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	<title>Maulbeerblatt &#187; 2008</title>
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	<description>Das Kulturmagazin für den Berliner Südosten – aus dem Hause elf62.net</description>
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		<title>APOSKALYPSE NOW 2008!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 10:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Eins</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Humppa, humppa, humppa – Tätärää!!!“ Mit Pauken und Trompeten lädt der InterKÖrmet e.V. in diesem Jahr bereits zum 9. Mal zur APOSKALYPSE – dem Pflichtfestival für Skunkfreaks und RootsReggaeRocker der Hauptstadt, auf die INSEL-BERLIN. Was am Ende des vergangenen Jahrhunderts mit dem Lieblingspummelchen aller Randcomedyfans Kai Lypse und dem Squareman begann, hat sich mit namhaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Humppa, humppa, humppa – Tätärää!!!“ Mit Pauken und Trompeten lädt der InterKÖrmet e.V. in diesem Jahr bereits zum 9. Mal zur APOSKALYPSE – dem Pflichtfestival für Skunkfreaks und RootsReggaeRocker der Hauptstadt, auf die INSEL-BERLIN. Was am Ende des vergangenen Jahrhunderts mit dem Lieblingspummelchen aller Randcomedyfans Kai Lypse und dem Squareman begann, hat sich mit namhaften Acts wie Spitfire, The Selecters, The Slackers oder Eläkeläiset sowie den lokalen Größen zum wohl beliebtesten Offbeat-Openair Berlins gemausert&#8230;<span id="more-520"></span> Das einzigartige Konzept der Veranstaltung, das zum Ziel hat, international renommierte Vertreter der Szene mit ansässigen Bands auf einer Bühne zu vereinen, geht auf. Wurde die Aposkalypse im Jahr 1999 noch als einmaliges Kulturprojekt konzipiert, so ist sie heute aus dem Veranstaltungskalender der Hauptstadt ebenso wenig wegzudenken wie das Klassik-OpenAir am Gendarmenmarkt oder die sommerlichen Merchandiseschlachten in der Parkbühne Wuhlheide. Der Rand rockt! Die Pariser Band Skarface, die neben der polnischen Band Vespa und dem Berlin Boom Orchestra das Line up der APOSKALYPSE 2008 anführen, werden dafür Sorge tragen, dass der 27. Juli 2008 nicht nur für Hosenträgerfreunde in Flanellhemden, Koteletten tragende Glatzköpfe und Mädchen mit Jungsfrisuren ein unvergesslicher Tag wird. Abgerundet wird das Programm mit den Ginsengbonbons und minni the moocher sowie der unnachahmlichen Moderation durch den Namensgeber des Festivals, dem Lokalmortardor Kai Lypse himself. Die diesjährige Location INSEL-BERLIN, vielen bekannt als Insel der Jugend, lädt vor allem Ostalgiker zum Schwärmen in Vergangenheits- träumen und frühkindlich-jugendlichem Leichtsinn. Zu Bocki und Musik gibt’s diesmal also auch Spreewasser, Grünzeug und jede Menge Berliner Luft, wie es sich für das schönste Fleckchen Berlins gehört. Die anschließende Aftershowparty, geführt vom DJ Team The Incredibles feat. DJ Bela, verspricht bis in die späten Morgenstunden qualmende Schuhsohlen, verschwitzte Achseln und jede Menge gute Musik. Also Stiefel poliert, Haare ab und auf ins Getümmel!</p>
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		<title>Matzes DVDip Februar 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 14:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ihr dies hier lest, ist es schon Februar. Aber für mich, der diesen Tipp gerade geschrieben hat, ist es erst der 3. Januar 2008. Das Jahr also noch ganz frisch – ich allerdings nicht, immer noch nicht (siehe Tipp Silvester) und natürlich habe ich die Hälfte beim Neujahrseinkauf vergessen. Verdammt. Also noch einmal los [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ihr dies hier lest, ist es schon Februar. Aber für mich, der diesen Tipp gerade geschrieben hat, ist es erst der 3. Januar 2008. Das Jahr also noch ganz frisch – ich allerdings nicht, immer noch nicht (siehe Tipp Silvester) und natürlich habe ich die Hälfte beim Neujahrseinkauf vergessen. Verdammt.<br />
Also noch einmal los und wieder hinten anstellen. Was soll’s, da hab ich Zeit, über das neue Jahr nachzudenken. Ihr wisst schon, Wünsche und so … Die zwei jungen Frauen vor mir nehmen mir jedoch die Mühe ab, denn sie wettern lautstark in meine Richtung: „Dieses Jahr wird noch blöder, alles wird immer teurer, alles wird verboten – rauchen wo man will z.B. und mit unserem alten Honda dürfen wir nicht mehr in die Innenstadt. Und überhaupt macht das Leben hier keinen Spaß.“<span id="more-359"></span><br />
Inzwischen sind wir an der Kasse angekommen und sie legen ihren Einkauf aufs Band. „Wirklich leckere Sachen“, denk ich so bei mir. Ganz selbstverständlich wandert das Leckere in die Einkaufstüten, dann samt Mädchen aus der Halle. Diese hüpfen, Zigaretten zwischen den Lippen und den Einkauf in den Händen balancierend, elegant in ihren Honda und brausen davon. Ich schaue hinterher und plötzlich weiß ich, was ich mir fürs neue Jahr wünsche: Möge dieses Jahr so werden, wie all die Jahre zuvor in meinem Leben (immerhin schon 45) – genug zu essen und zu trinken, ein Dach überm Kopf, halbwegs gesund, Menschen um mich, die mich lieben so wie ich bin (oder zumindest mögen) und vor allem: weiter so friedlich!<br />
Passend zu diesen Gedanken mein Film-Tipp: „Black Snake Moon“ mit Christina Ricci und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen. Eine junge Frau, gefangen in Langeweile und Verzweiflung, trifft auf einen desillusionierten alten Bluesmusiker …  Grandios gespielt, mit tollen Bildern und erdiger Bluesmusik. Und wer immer noch denkt, er habe den „Blues“, schaut sich vielleicht einmal diese interessanten Movies an: „Die Asche meiner Mutter“ – authentische Verfilmung des autobiographischen Romans von Frank McCount – eine Auswandererfamilie scheitert im Amerika der 30er Jahre und kehrt verarmt nach Irland zurück. „The Long Way Home“ – drei kleine Mädchen fliehen aus britischer Verwahrung durchs australische Outback, um zu ihrer Aborigines-Mutter zurückzukehren – nach einer wahren Begebenheit, und natürlich Roberto Benignis Geniestreich „Das Leben ist schön“.<br />
Wenn euch also mal wieder die Probleme unserer Wohlstandsgesellschaft zu Boden drücken und ihr denkt, euer Leben sei langweilig, ungerecht oder zu stressig und überhaupt mache das alles hier keinen Spaß, haltet kurz inne und blickt zurück in die Geschichte und blickt hinaus in die Welt …<br />
Ich wünsche euch und mir ein gutes neues Jahr. Genießt es! Jetzt und hier zu leben ist nicht das Schlechteste, was einem passieren kann …</p>
<p>Bleibt gesund und schaut mal rein,<br />
euer Mathias.</p>
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		<title>Lebenszyklen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 10:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beant Singh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich fühle mich ein bisschen neugeboren. 2008: Ein neues Jahr für uns alle und ein neues Jahr auch für mich: Jetzt bin ich 42. Tatsächlich habe ich die letzten Monate das feste Gefühl gehabt, dass etwas in mir zu Ende geht, dass so manches nicht mehr wie bisher weitergehen soll. Lebensphasen … Durch meine Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1476 alignleft" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2007/06/beant.jpg" alt="" width="200" height="167" />Ich fühle mich ein bisschen neugeboren. 2008: Ein neues Jahr für uns alle und ein neues Jahr auch für mich: Jetzt bin ich 42. Tatsächlich habe ich die letzten Monate das feste Gefühl gehabt, dass etwas in mir zu Ende geht, dass so manches nicht mehr wie bisher weitergehen soll. Lebensphasen … Durch meine Arbeit als Numerologe habe ich an solchen Vorgängen ein natürliches Interesse und bin immer wieder aufs Neue überrascht zu erkennen, mit welcher Präzision sich das Leben entfaltet. Es hat sich angekündigt, im Innen wie im Außen (was nicht immer angenehm war) und jetzt bin ich einfach nur froh: Wow, mein Leben verändert sich und ich bin dabei!<span id="more-352"></span><br />
Was mir u.a. dabei hilft, ist eine einfache Anwendung von Naturgesetzen auf mich selbst. Es ist die Wissenschaft der zeitlichen Rhythmen, von denen ich hier mit Ihnen einen kleinen Ausschnitt teilen möchte:<br />
Der Mondzyklus ist ein 28 ¼ Tage langer Kreislauf, der einen erheblichen Einfluss auf organische Prozesse in der Natur und damit auch auf unser tägliches Leben hat. Er bedingt bspw. die Gezeiten, die Ernte, die Schwangerschaft, die weibliche Menstruation, unsere Traumaktivität u.v.m. Dieser Zyklus gliedert sich in vier Phasen, von denen uns Vollmond und Neumond als Wendepunkte am geläufigsten sind.<br />
Übersetzen wir die Dauer des Mondzyklus in Jahre (1 Tag entspräche einem Jahr), gelangen wir zu 28 ¼ Jahren. Dies ist ziemlich genau die mittlere Zeit, die es braucht, bis der Planet Saturn einmal durch den Tierkreis gewandert ist. Astrologen bezeichnen daher diese Lebensphase als „Saturn Return“ – die Wiederkehr des Saturn, da sich zu diesem Zeitpunkt der Saturn über dieselbe Stelle im Tierkreis wie zum Zeitpunkt unserer Geburt bewegt. Auch diese „tiefere Oktave“ des Mondzyklus, der Saturnzyklus, hat vier Phasen, die jeweils sieben Jahre umspannen.<br />
Wir können uns die Bedeutsamkeit dieses Zyklus mit einem einfachen Experiment verdeutlichen: Nehmen Sie Stift und Papier zur Hand, zeichnen Sie eine Linie, die Sie, entsprechend dem eigenen Alter, in gleiche Abschnitte unterteilen: Jeder Abschnitt repräsentiert einen 7-Jahres-Zyklus (d.h. 0–7 Jahre, 7–14, 14–21, 21–28, 28–35 usw.). Identifizieren Sie nun bedeutsame innere und äußere Ereignisse bzw. Veränderungen in Ihrem Leben und ordnen Sie diese der Zeitachse zu. Hierbei kann es sich bspw. um private sowie berufliche Umorientierungen, Hochzeiten, Scheidungen, Elternschaft, schwere Krankheiten, bedeutsame Umzüge,  aber auch um Lebens- und Sinnkrisen oder Neu- bzw. Umorientierungen handeln.<br />
Es könnte durchaus sein, dass Sie Erstaunliches entdecken: Ereignisse haben nämlich die Tendenz, zum Ende bzw. zum Anfang eines 7-Jahres-Zyklus auf einen Höhepunkt zuzusteuern. Zu Beginn eines Zyklus werden gleichsam die Samen für die nächsten sieben Jahre gelegt, wobei jeder neue Zyklus auf dem Boden des Alten aufbaut. Hier können wir etwas von den größeren Zusammenhängen erkennen, in die wir alle eingebunden sind. Dies kann uns schließlich zu der Erkenntnis bringen, dass das Universum sich durchaus ganz im Sinne seines Erfinders entfaltet. Und das, so finde ich, ist doch eine wirklich gute Nachricht.<br />
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß und Einsicht beim Erforschen.</p>
<p>Ihr Beant S. Hergo</p>
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		<title>Gesundheit</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 09:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Vorbau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Leserin, lieber Leser! Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt, die Maulbeerredaktion hat sich von den schlimmsten Folgen der Jahresendfeierlichkeiten erholt und steht wieder bereit, dem geneigten Leser mit der ihr ganz eigenen Mischung aus Kultur und menschlichem Miteinander aufzuwarten. War es die Sorge um das eigene, erst kürzlich zurückgewonnene körperliche Wohl? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><img class="alignnone size-full wp-image-1739" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2008/02/ausgabe8.jpg" alt="" width="450" height="640" /></h2>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser!</p>
<p>Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt, die Maulbeerredaktion hat sich von den schlimmsten Folgen der Jahresendfeierlichkeiten erholt und steht wieder bereit, dem geneigten Leser mit der ihr ganz eigenen Mischung aus Kultur und menschlichem Miteinander aufzuwarten.<br />
War es die Sorge um das eigene, erst kürzlich zurückgewonnene körperliche Wohl? (siehe oben!) Jedenfalls entschied die Redaktion, sich nicht dem gesundheitlichen Risiko einer Recherche zum Titelthema dieser Ausgabe, der Leberschadencrew, auszusetzen. <span id="more-346"></span>Ein Profi musste her &#8211; und es kam einer: unerschrocken und  die gefährliche Kneipenhinterzimmerluft in Kauf nehmend, sozusagen todesverachtend, wagte sich Karl Eins für das Maulbeerblatt an die einschlägigen Orte. Er befragte die Leberschadencrew zu deren Ansichten, Zukunftsplänen und natürlich ihrem Verhältnis zu Slavko, dem Helden eines ihrer größten Songs.<br />
Von Erfahrungen mit der eigenen Gesundheit intendiert, vielleicht jedoch nicht jedermanns Geschmack, ist die vorgestellte Fotoreihe von Alexandra Richter, wie eine nicht näher genannt werden wollende Praktikantin den Verfasser dieser Zeilen schon vermuten ließ:  So machte A. v. F. Befürchtungen um ihre eigene Gesundheit geltend, um sich von der Arbeit an dem Bildmaterial befreien zu lassen. Doch urteilen Sie selbst!<br />
Und wenn wir schon die ganze Zeit über Gesundheit reden: Was in diesem Jahr auf Sie zukommen wird, erfahren Sie im großen Maulbeerhoroskop, das ganze Jahr über gültig und exklusiv erstellt von Charles Henri.<br />
Sparen Sie auch 2008 nicht mit Lob, Tadel oder Ideen zu unbedingt fälligen Beiträgen! Auf ein Neues!</p>
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