Auftanken
Online veröffentlicht am 20. Februar, 2010 von Juergen Karney
in der Rubrik Gedanken | Kommentieren

Es gibt nichts Gutes außer man tut es
Die Herausforderung beim Auftanken ist die, herauszufinden, welcher Stoff der richtige ist. Der Mensch ist ja schließlich kein Auto, da weiß man, was rein muss, damit die Karre wieder läuft. Mehr lesen
Wilder Westen 4.Teil
Online veröffentlicht am 18. Februar, 2010 von Koepcke und Weinhold
in der Rubrik Der Wilde Westen im Bild | Kommentieren

Nun ist schon Februar
Online veröffentlicht am 15. Februar, 2010 von Sampoorna Yoga Team
in der Rubrik Aktuell, Lebensart | Kommentieren
… ungeachtet schiebe ich die guten Vorsätze fürs neue Jahr mit dem abgebrochenen Schneeschieber beiseite und spiele in Gedanken schon mit der ersten Aprilsonne. Eine zauberhafte Vision.
Doch das Jahr hat gerade erst begonnen, die guten Vorsätze sind noch nicht einmal ausgesprochen, geschweige denn, richtig im Alltag angekommen und schon schiebe ich sie beiseite. Gebe mich wieder geschlagen, genau wie in den Jahren zuvor. Mehr lesen
Märchen rund um Mittelheide
Online veröffentlicht am 15. Februar, 2010 von Holger Claassen
in der Rubrik Kiezspaziergang | Kommentieren
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, heißt es in der Literatur des Köpenicker Astrologen und Nobelpreisträgers Karl-Klaus von Unweitheraus. Der im Rahmen seiner Aktivitäten der Beinahe-800-Jahre-Köpenick-Feier im letzten Jahr gefangene Bezirk vergab seine Chance, einen weiteren von der Welt beachteten Erfolg regionaler Akteure für sich zu verbuchen: Das Märchenviertel brachte es 2009 auf beachtliche 7000 Jahre.
Dieses von Fernsehhistorikern nicht unumstrittene Jubiläum, das auf Funden einer Grundbucheintragung aus dem Jahre 4991 vor Chr. hervorgeht, veranlasste Grimm-Fans aus der ganzen Welt, das Viertel um die Schlagader Mittelheide mit einem Besuch zu ehren. Allein in der fünften Jahreszeit kamen bis zu sechs Millionen Besucher täglich, darunter auch die vier Bremer Stadtmusikanten, wohl unwissend, dass sie im Viertel unerwähnt blieben. Mehr lesen
Ole, Ole, ein Spielfeld unter Schnee
Online veröffentlicht am 13. Februar, 2010 von KOB
in der Rubrik Turnbeutel | Kommentieren
Ja, alles träumt von der globalen Erwärmung und Friedrichstraße Ecke Unter den Palmen, aber weit gefehlt, Herr und Frau Schlau, is Winter. Spätestens, wer Neujahr versucht hat, mit dem Wagen ne Runde zu drehen, wird gemerkt haben, wie leicht sich das jetzt dreht. Und watt tut man nu in Köpenick in Winter? Mehr lesen
Voll daneben
Online veröffentlicht am 13. Februar, 2010 von Clarissa
in der Rubrik Schachecke | Kommentieren
„Eine Aussage ist wahr, wenn das, was sie aussagt, mit der objektiven Realität übereinstimmt“, sagt Puhs zauberhafte und geniale Mathelehrerin und lehnt sich triumphierend zurück. Alles nur geklaut, denke ich, gebe aber ziemlich eingeschüchtert zu bedenken, dass ich mir nur eine subjektive Realität vorstellen kann. „Bist ja auch erst 10. Das wird schon noch“, erwidert sie gönnerhaft. Ich bin stinksauer. Hätte ich mich nur nicht auf dem Schulhof dazu gestellt. Verpissen oder gegenhalten, das ist hier die Frage. Von Puh, der sowieso alles an ihr verehrt, kann ich keine Hilfe erwarten. Ich muss vom Eis und sie auf meine Wiese locken. „Ja, so ein richt’ger Springer, der dreht die tollsten Dinger“, trompete ich kühn und versuche verwegen zu gucken. Und wirklich, ziemlich irritiert fragt sie mich, was der Quatsch denn soll. Und ob ich denn nicht einmal ernsthaft sein könne. Ich hatte leider vergessen, dass sie demnächst meine Lehrerin sein wird, und plappere dümmlich den Schachschüttelreim: „Die Lady spielt im Nerz Schach; man seh’ es ihr als Scherz nach!“ Sie muss lachen und Puh grinst säuerlich, als ich ihr die subjektiven Besonderheiten unserer letzten Partie zeige:
Sehr euphorisch hatte ich ihm gerade meine Dame auf c3 zum Tausch hingestellt und hoffte nach dem Damentausch mit meinen Mehrbauern die Partie zu gewinnen. Aber ich lag mit meiner optimistisch subjektiven Einschätzung voll daneben! Warum? Guckt mal genau hin!
Liebe Grüße, Clarissa
Auflösung des Bilderrätsels der Printausgabe
Online veröffentlicht am 11. Februar, 2010 von Ann Mattenklott
in der Rubrik Spielplatz | Kommentieren
Wohlwollende Anmerkungen zur 30. Ausgabe von Sebastian Köpcke
Online veröffentlicht am 11. Februar, 2010 von Sebastian Koepcke
in der Rubrik Aktuell | Kommentieren
Die Qualität des Maulbeerblattes besteht zuerst darin, dass es da ist. Es ist eine Idee – eine Vision – die real wurde. Genau da, wo andere meinen, man müsste mal, haben es die beiden Herausgeber einfach gemacht. Sie haben sich zusammengetan, haben ihren Enthusiasmus gebündelt, das Risiko geteilt und ein Monatsheft konzipiert, das in seinem Preissegment nahezu konkurrenzlos ist.
Des Weiteren besteht die Qualität des Maulbeerblattes in der Professionalität eben jener beiden Redakteure, die den Leuten kein weiteres minderwertiges Anzeigenblatt in die vollen Briefkästen drücken wollten. Vielmehr ging es ihnen von Anfang an darum, ein echtes redaktionelles Angebot für eine eigene, interessierte Leserschaft zu entwickeln. Diese wird die Qualität des Magazins vor allem an seiner Themenvielfalt und an seinem Unterhaltungswert messen. Deshalb wird es auch künftig darauf ankommen, immer wieder die richtige Mischung zu finden. Urbanes und Weltläufiges gehören ebenso ins Maulbeerblatt wie eine spannende historische Rückschau, kritische Gegenwartsbeschreibungen und ein neugieriger Blick nach vorn. In Interviews und Porträts kommen Menschen zu Wort, die gehört und gesehen werden sollten und neben Nachdenklichem und Humorvollem ist auch blanker Unsinn unverzichtbar. Dass man nunmehr die 30. Ausgabe in den Händen halten kann, ist ein schöner Erfolg, der natürlich weit mehr als nur zwei Väter hat. Wer Jörn Paschke und Matthias Vorbau kennen lernt, wird angenehm überrascht sein. Da haben sich zwei gesucht und gefunden, die dem solariumgebräunten Bild vom breitbeinig-dynamischen Macher als personifizierte Antithese entgegentreten können. Mehr lesen
Otto Witte, der König von Albanien
Online veröffentlicht am 8. Februar, 2010 von Ni Gudix
in der Rubrik Serie | 1 Kommentar

Seit 2002 ist das Spreepark-Areal Brachland. Früher befand sich dort ein Rummelplatz. Schon zu DDR-Zeiten und nach der Wende hatte der Schausteller Norbert Witte dort den größten Rummel im vereinigten Deutschland betreiben wollen. Größenwahn? Nein, nur Visionen. Das lag ihnen schon seit Generationen im Blut, den Wittes. Norberts Großvater schon hatte es seinerzeit bis zum König von Albanien gebracht. Die Geschichte der Schaustellersippe Witte ist eine spannende Abenteuergeschichte; sie tickten immer ein wenig anders, hatten immer ein wenig andere Träume und suchten immer etwas mehr Freiheit, fielen aber dafür auch immer etwas heftiger auf die Schnauze…
Allerdings: Die Kunst beim Auf-die-Schnauze-Fallen ist dasWiederaufstehen. Und darin bestand schon das wesentlichste Talent des Großvaters des späterenSpreepark-Impresarios: Otto Witte.
Berufe vererben sich. Nicht nur äußerlich, wenn der Vater dem Sohn sein Geschäft vermacht. Sondern innerlich. Ein Arztsohn muss nicht unbedingt selbst auch Arzt werden; aber häufig wird er es doch. Warum? Vielleicht weil er die Charaktereigenschaften des Vaters geerbt hat, die eben diesen dazu brachten, Arzt zu werden: Freundlichkeit etwa, Einfühlvermögen, eine ruhige Hand. Dies ist oft wichtiger als das, was der Sohn dann im Medizinstudium lernt.Beim Schausteller- Beruf kommt es noch mehr als anderswo auf die Charaktereigenschaften an, auf Zähigkeit, Risikobereitschaft, Schläue und eine robuste seelische wie körperliche Gesundheit. Denn trotz seines wolkig-diffusen Images von „Freiheit“ und „Abenteuer“ ist so ein Leben als fahrender Gaukler ein ganz schön hartes. Armut, Entbehrungen, Heimatlosigkeit gehören dazu, und wer das durchhalten will, muss mehr aufweisen als nur Träumereien. Otto Witte, Norbert Wittes Urgroßvater, wusste das. Aber er hatte es im Blut: sich durchboxen, sich durchschlagen, auf dem Rand der Klippe tanzen, runterfallen und immer wieder aufstehen. 1871 wurde er in Magdeburg geboren, und im Alter von acht Jahren lief er mit dem Zirkus Althoff davon. Mehr lesen
Geschäftsidee
Online veröffentlicht am 6. Februar, 2010 von Alf Ator
in der Rubrik Alfs Überlebenstipps | 2 Kommentare
Eben fuhr ich mit der S-Bahn und es passierte: Ein junger Mensch betrat den Wagen und bot den Fahrgästen den „Straßenfeger“ an. Wem das nichts sagt: Es handelt sich um ein Magazin, das von allem Möglichen handelt und dessen Erlös zur Unterstützung von Obdachlosen verwendet wird, zum Beispiel für den Verkäufer. Letzterer Fakt beeinflusst wiederum ersteren, so dass ein Großteil der Artikel sich mit dem Schicksal von Obdachlosen befasst. Manchmal ganz interessant, manchmal auch nicht. Es sieht auch nicht sehr poppig-bunt aus, eher so blassmatt. Der geneigte Käufer will ja vor allem helfen und hat Verständnis, dass seine Spende nicht für teures Hochglanzpapier verschwendet wird. Mehr lesen
Läd ...