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	<title>Maulbeerblatt &#187; Sehenswertes</title>
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	<description>Kommt immergrün aus Friedrichshagen, die Köpenicker Illustrierte für Erlesenes</description>
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		<title>Ist schon wieder Freitag?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maulbeermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>

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		<title>Ich zeige Ihnen Blumen &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 20:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maulbeermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon etwas älter aber dafür mit Lokalbezug und immer noch sehr gut:

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon etwas älter aber dafür mit Lokalbezug und immer noch sehr gut:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qJv8uL4J4xs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qJv8uL4J4xs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Einblicke in ein Trauma – „Katte &#8211; ein Prozess“</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 08:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisabeth Harwart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[
Geschüttelt vom Albtraum wacht Friedrich auf und ruft nach Katte. Sein toter Freund ist nicht da, stattdessen  aber Voltaire und sein Vater, Friedrich Wilhelm, die  immer wieder Belehrungen in nervenaufreibend langsamen Tonfolgen singen. Friedrich alleine mit Ihnen in einer Zelle, gequält und verfolgt von seinen Schuldgefühlen. Lärm, Rauschen, Dissonanzen, Text- und Musikfetzen begleiten Projektionen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2684" title="KATTE" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/12/KATTE.jpg" alt="KATTE" width="460" height="306" /></p>
<p>Geschüttelt vom Albtraum wacht Friedrich auf und ruft nach Katte. Sein toter Freund ist nicht da, stattdessen  aber Voltaire und sein Vater, Friedrich Wilhelm, die  immer wieder Belehrungen in nervenaufreibend langsamen Tonfolgen singen. Friedrich alleine mit Ihnen in einer Zelle, gequält und verfolgt von seinen Schuldgefühlen. Lärm, Rauschen, Dissonanzen, Text- und Musikfetzen begleiten Projektionen von Krieg, Paraden, Landschaften und Personen  auf der hinteren Bühnenwand.<span id="more-2682"></span></p>
<p>Die Regisseurin Birgit Grimm inszenierte KATTE &#8211; EIN PROZESS  wie einen Einblick in die geistigen Zustände Preußenkönigs Friedrich des II.  Es scheint als befände sich der Zuschauer direkt in Friedrichs Kopf. Dort, gefangen wie in einer Einzelzelle, können sie dessen Kampf  gegen Ängste und Schuldgefühle beobachten. Dargestellt von Ralf Grawe, erscheint Friedrich als ein verletzter gebrochener junger Mann. Ständig mit ihm auf der Bühne, die quälenden Truggestalten von König Friedrich Wilhelm, gespielt und gesungen von Thorsten Oliver Huth (Bass), und Voltaire, gespielt und gesungen von Nadja Saleh. Die einschneidenden Erlebnisse Friedrichs werden in der Handlung angespielt. Die brutalen Übergriffe des Vaters, Friedrichs kindhaftes Schwanken zwischen Liebe und Abscheu zu ihm, Zuneigung und Bruch zu Voltaire, Schuldgefühle ob der eigenen Handlungen im Krieg, Anspielung auf die von Ihm verfassten aufklärerischen Schrift den „Antimachiavelli“ und Zuwiderhandlung dessen durch seine eigene Regierung werden immer wieder angerissen und suggeriert.</p>
<p>Der Jungendfreund Katte (Hans Hermann von Katte), der für sein Mitwissen an Friedrichs Fluchtversuch geköpft wurde, taucht lediglich im Dialog, als Erinnerung im Albtraum, auf.  Friedrich musste zur Strafe bei der Hinrichtung des Freundes zusehen. Hauptsächlich diesem Erlebnis schreiben Historiker eine traumatische Verstörung und die daraus resultierende  Unzugänglichkeit Friedrichs zu. Darauf beziehen sich die Rahmenhandlung und der Titel der Inszenierung. Die Premiere des Stückes fand am 05.11.2009 im Schlosstheater Köpenick, einen Tag vor Kattes Todestag dem 06.11.1730, statt. Da Katte auch im Wappensaal des Schlosses Köpenick der Prozess gemacht worden war, lässt der Titel eine Auseinandersetzung mit dem Prozess um Katte erwarten. Doch das Stück will, unterstützt von  der entschleunigten Musik Helmut Oehrings, den Geräuschen und den Projektionen, dem kranken Gemütszustand Ausdruck verschaffen. Es liefert Eindrücke eines inneren Dialogs über Schuld, Angst, und ungetane Pflicht der nicht zur Ruhe kommt und über die Jahre in Friedrichs Leben fortwährt. Umspült von Geräuschen, Bildern, Textausbrüchen und Gesang der Darsteller erhält der  Zuschauer eine Idee des Leides. Es werden viele Probleme angeschnitten aber eine Erlösung oder ungeahntes Fazit entwickelt sich bis zum Ende nicht.</p>
<p>Zumindest der Zuschauer darf sich letztlich aus dem gezeigten Trauma lösen und daran erfreuen, dass es ihm nicht wie Friedrich geht.</p>
<p>&#8230;oder vielleicht doch manchmal auch ein bisschen so ähnlich, wer weiß?</p>
<p><em>Foto: Marcus Lieberenz</em></p>
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		<title>Operette im neuen Gewand</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/10/operette-im-neuen-gewand/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 07:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tatjana Rabe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Deutsche Nationaltheater Fritzenhagen
Sie wollen Operetten anstatt die „Oper retten“ – das ist das Anliegen der beiden Künstler Peter Waschinsky und Mario Ecard. In ihrem Kammer- Schauerspiel „Das Phantom der Operette“ stellt Mario Ecard dem Publikum ein buntes Potpourri an Operettenmelodien in einer bizarren Geschichte vor. Er tritt als Phantom, Butler, Prinz Danilo oder Königin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><img class="size-full wp-image-2301 alignleft" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/09/Danilo-lebend.jpg" alt="" width="185" height="277" />Das Deutsche Nationaltheater Fritzenhagen</strong></em></p>
<p>Sie wollen Operetten anstatt die „<em>Oper retten</em>“ – das ist das Anliegen der beiden Künstler Peter Waschinsky und Mario Ecard. In ihrem Kammer- Schauerspiel „<em>Das Phantom der Operette</em>“ stellt Mario Ecard dem Publikum ein buntes Potpourri an Operettenmelodien in einer bizarren Geschichte vor. Er tritt als Phantom, Butler, Prinz Danilo oder Königin der Nacht auf und unterhält mit Gesang, Parodie und Puppenspiel. Die Geschichte, die ihm Peter Waschinsky auf den Leib geschrieben hat, strotzt vor Absurdem und Skurrilem. Sperrmüll wird kunsthandwerklich verarbeitet, zu einem Bühnenbild arrangiert und liefert die passende Kulisse. Das Ganze ist zu sehen im Deutschen Nationaltheater Fritzenhagen, dem idyllischen Pavillon des Restaurants „<em>Weiße Villa“</em> am Müggelsee. <span id="more-2300"></span></p>
<p>Dort, in Friedrichshagen, ist die Heimat von Waschinsky und Ecard. Gemeinsam wollen sie hier die Tradition des Wohnzimmertheaters wieder aufleben lassen. Das Stück beschreiben sie selbst als „<em>Gesamtkunstwerk</em>“, das sie auch entsprechend vermarkten. Ihre selbst entworfenen Plakate, die sie mit aufgeklebter Rose und Königskrone verschönert haben, stechen an den Straßenkreuzungen ins Auge.</p>
<p>Mario Ecard ist gelernter Sänger und tritt sonst als Comedian auf. Gereizt an diesem Projekt habe ihn die Interaktion zwischen Schauspieler und Publikum, aber auch die Enge und Intimität, die eine solche Kleinkunstaufführung mit sich bringt, sagt Ecard. Für einen Schauspieler sei es ein großer Unterschied, für den dritten Rang zu spielen oder für eine einzige erste Reihe. Auch für den Zuschauer ist es ungewohnt, dem Schauspieler so nah zu sein. Jede Regung im Gesicht, jeder Schweißtropfen auf der Stirn ist zu erkennen. „<em>Hier bist Du immer dran und siehst das Handwerk</em>.“</p>
<p>Peter Waschinsky, in der DDR als Puppenspieler bekannt und umstritten für seine genreübergreifenden Aufführungen, meint augenzwinkernd: „<em>Ich gehöre zur Generation der Halbintellektuellen, die Operette natürlich ablehnt. Das ist ja so eine ‚Oma-Kultur’.</em>“ Allerdings kann er sich an eine Operettenaufführung der „<em>Schönen Helena</em>“ aus den 60er Jahren erinnern und die damals gehörten Melodien mühelos vorsummen. „<em>Das hat mir gesagt, dass an dieser Musik doch sehr viel mehr sein muss.</em>“</p>
<p>Aus seiner Erfahrung berichtet er, dass gerade an kleineren Theatern die Operette stiefmütterlich behandelt werde. „<em>Die Leute wollen Operette, aber die Theaterleitung will Großkunst, mit der sie das deutsche Feuilleton beeindruckt.</em>“ Oft sei es in der Kunst so, dass ein Metier eine Zeitlang in den Hintergrund rücke und fast vergessen werde, um dann mit neuen Impulsen wieder hervorzutreten. „<em>Vielleicht ist jetzt gerade die Operette dran.</em>“ Auf jeden Fall wieder ab dem 17. September, immer donnerstags, in Friedrichshagen.</p>
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