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	<title>Maulbeerblatt &#187; Maulbeertipp</title>
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	<description>Das Kulturmagazin für den Berliner Südosten – aus dem Hause elf62.net</description>
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		<title>Runter kommen sie alle</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Sigmund Jähn ist nicht nur der erste Deutsche, der jemals die weiten des Weltalls erkundete, nein, er wird auch der erste Kosmonaut sein, der jemals im Friedrichshagener Kino Union zu einer Lesung gastierte. Der 1937 im Vogtland geborene Jähn absolvierte, bevor er jene Berufsrichtung einschlug, von der wohl jeder kleine Junge schon einmal geträumt hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maulbeerblatt.com/2012/01/runter-kommen-sie-alle/sigmund_jahn_cropped/" rel="attachment wp-att-5368"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5368" title="Sigmund_Jahn_cropped" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2012/01/Sigmund_Jahn_cropped-460x555.jpg" alt="" width="460" height="555" /></a></p>
<p>Sigmund Jähn ist nicht nur der erste Deutsche, der jemals die weiten des Weltalls erkundete, nein, er wird auch der erste Kosmonaut sein, der jemals im Friedrichshagener Kino Union zu einer Lesung gastierte.</p>
<p>Der 1937 im Vogtland geborene Jähn absolvierte, bevor er jene Berufsrichtung einschlug, von der wohl jeder kleine Junge schon einmal geträumt hat, zunächst untypischer Weise eine Ausbildung zum Buchdrucker. Im Anschluss an seinen Wehrdienst bei den Luftstreitkräften der DDR folgte ein Aufstieg innerhalb der NVA, der in einem Studium an einer Militärakademie des „großen Bruders“ nahe Moskau gipfelte. Ab 1976 wurde Jähn dann, als einer von zwei Deutschen, im Sternenstädtchen wiederum nahe Moskau zum Ersatzmann bei einer Mission des Interkosmos Programmes ausgebildet. Als es dann am 26.8. 1978 an der Zeit war deutsche Geschichte zu schreiben, fiel die Wahl schnell auf Jähn, der ob seiner besseren Sprachkenntnisse und Ausbildung die besseren Vorrausetzungen mitbrachte als sein Kollege Eberhard Köllner.</p>
<p>Am 22.1. 2012, nur 12194 Tage nach diesem denkwürdigen Ereignis, ist Sigmund Jähn in Friedrichshagen angekommen um von seinen Erlebnissen im All zu berichten.</p>
<p>Zum Vortrag des Schelms, der ungeplanter Weise die wohl erste Heirat im luftleeren Raum zwischen der Fernsehpuppe Mascha und dem Sandmännchen veranstaltete, wird neben Kaffee stilecht ein Marsriegel gereicht. Wer den genießen möchte, sollte sich jedoch bis zum 18.1. voranmelden.</p>
<p><em><a title="Sonntagslese im Kino Union" href="http://www.sonntagslese.de/index2.php" target="_blank">Sonntagslese im Kino Union</a></em><br />
<em> 22.1.2012, 10:30 Uhr Sigmund Jähn über Welt und All</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Heimspiel</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 22:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Rapide</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Bell Book + Candle sind endlich wieder live in Friedrichshagen zu erleben! Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören und so wird auch das Jahr 2011 am Tag nach dem Gastspiel von Bell Book + Candle sein wohlverdientes Ende finden. Der Band ist es mittlerweile eine lieb gewordene Tradition geworden, sich daheim von ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="460" height="667" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/12/wpid-jana_gross_fmt-460x667.jpg" class="alignleft size-medium" alt="Heimspiel" title="wpid-jana_gross_fmt.jpeg" />
<p><em>Bell Book + Candle sind endlich wieder live in Friedrichshagen zu erleben!</em><br />
Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören und so wird auch das Jahr 2011 am Tag nach dem Gastspiel von Bell Book + Candle sein wohlverdientes Ende finden. Der Band ist es mittlerweile eine lieb gewordene Tradition geworden, sich daheim von ihren Fans und Freunden mit einem Konzert zu verabschieden. Erstmals öffnet ihnen dafür die Christophoruskirche am Marktplatz ihre Pforten.</p>
<p>Jana Groß ist Friedrichshagenerin, hier geboren und aufgewachsen, und auch wenn es sie dann später vorübergehend hier- und dorthin verschlagen hat, blieb ihr Herz doch immer am Müggelsee. Die Sängerin schätzt die Ruhe und den Frieden dieses Ortes und freut sich zugleich, wenn KAISERS wieder bis 24 Uhr geöffnet hat. Früher empfand sie die Äußerung anderer immer als etwas provinziell, doch auf dem Weg zur S-Bahn sagt sie heute selber: „Ich fahr jetzt in die Stadt.“ So vermittelt die passionierte Musikerin glaubhaft den Eindruck einer zufriedenen Frau. Ihr Leben hat sie funktionabel eingerichtet, umgeben von Männern, bei denen sich ebenfalls alles um Musik dreht. Mit ihren Freunden Andy Birr und Hendrik Röder, dem Vater ihres Sohnes, zieht sie seit zwei Jahrzehnten erfolgreich als Bell Book + Candle durch die Lande. Beinahe an jedem Wochenende stehen die drei gemeinsam auf der Bühne. Ihren Alltag bestreitet Jana Groß gemeinsam mit Benjamin Eder, einem Gitarristen, über den an anderer Stelle in diesem Heft mehr zu erfahren ist. In diesem Umfeld groß geworden, hat sich für ihren Sohn Tom nie ernsthaft die Frage nach einem bürgerlichen Beruf gestellt. Als Drummer und Percussionist ist er mit seiner Band Consin längst auf gutem Wege. Mutter und Sohn texten und komponieren gemeinsam für sich und andere und wann immer Bell Book + Candle Verstärkung brauchen, ist Tom Groß dabei. Und weil das Beste immer zum Schluss kommt, spielen sie am 30. Dezember.</p>
<p>
<em>Bell Book + Candle in der Christopherus-Kirche</p>
<p>Bölschestraße am Markt, 12587 Berlin</p>
<p>30.12.2011, 20 Uhr, Eintritt: 20 € / AK 25 €<br /></em></p>
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		<title>Verdammt feurig!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 12:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil II der Saga Bei Michael Schwalbes zweitem autobiographischem Werk, handelt es sich um den direkten Nachfolger seines Erzählbandes „Die Bemme“. In vorliegendem Werk versteht es der sächsische Autor lebhaft einen Abriss der Gedanken- und Gefühlswelt seines eigenen jüngeren Selbsts zu schaffen. Mit Witz und Charme berichtet er in sachlichem Plauderton, wie er es als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5326" title="Schwalbe_Roller_Berlin_64" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/12/Schwalbe_Roller_Berlin_64.jpg" alt="" width="460" height="340" /></p>
<p><strong>Teil II der Saga</strong></p>
<p>Bei Michael Schwalbes zweitem autobiographischem Werk, handelt es sich um den direkten Nachfolger seines Erzählbandes „Die Bemme“. In vorliegendem Werk versteht es der sächsische Autor lebhaft einen Abriss der Gedanken- und Gefühlswelt seines eigenen jüngeren Selbsts zu schaffen. Mit Witz und Charme berichtet er in sachlichem Plauderton, wie er es als dreizehnjähriger liebte aus einem ehemaligen Wehrmachtshelm Malzkaffee zu trinken oder, schon als junger Mann, per Anhalter zu Partys nach Berlin-Karlshorst zu fahren. Die ersten Blue-Jeans im Osten sind genau so ein Thema, wie der schlechte Empfang des Westfernsehens im Dresdener &#8216;Tal der Ahnungslosen&#8217; – jedoch gelingt es Schwalbe, anders als anderen Autoren, ohne Verbitterung von den Steinen zu berichten, die ihm das DDR System in den Weg legte. Eine Fortsetzung auch dieses Buches darf mit Spannung erwartet werden, schließt der 24-jährige Michael Schwalbe doch mit dem wagen Vorhaben, nach seinem Weggang aus Sachsen, „die Frauen in Berlin“ zu „schwängern“.</p>
<p><em>„So feurig sind Sie doch gar nicht“ von Michael Schwalbe erschienen beim Hochlandverlag, Pappritz 2010, ISBN 978-3-934047-63-1, 9,90 €<br />
Am 16.12. 2012 um 20 Uhr liest der Autor im Cafe Mahlzeit, Bölschestraße 7, 12587 Berlin</em></p>
<p><strong><em>Am Montag den 19.12. verlosen wir zwei Exemplare des Buches an die ersten Kommentatoren auf diesen Beitrag.</em></strong></p>
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		<title>The Core</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 12:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Koepcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Starke Töne vom Müggelsee Jeder hat im Leben eine zweite Chance verdient, dachte sich gewiss auch Martin Kesici. Gemeinsam mit Benjamin Eder (Gitarre) und Christian Gerlach (Schlagzeug) formierte der einschlägig bekannte Star Search-Gewinner The Core. Seit langem befreit aus seinem Joch, kann das erfahrene Casting-Zirkuspferd als einer unter Gleichgesinnten in dieser Band endlich wieder eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-5318" title="kesici_2" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/12/kesici_2.jpg" alt="" width="460" height="372" /></strong></p>
<p><strong>Starke Töne vom Müggelsee</strong></p>
<p>Jeder hat im Leben eine zweite Chance verdient, dachte sich gewiss auch Martin Kesici. Gemeinsam mit Benjamin Eder (Gitarre) und Christian Gerlach (Schlagzeug) formierte der einschlägig bekannte Star Search-Gewinner The Core. Seit langem befreit aus seinem Joch, kann das erfahrene Casting-Zirkuspferd als einer unter Gleichgesinnten in dieser Band endlich wieder eigenen Inspirationen folgen. Bereits das erste Album lässt aufhorchen. Wer es laut und schnell mag, kommt bei „INNER SELF” voll auf seine Kosten und wer zudem auf leise gefühlvolle Töne nicht verzichten mag, wird gleichermaßen belohnt. Das Können der drei Herren kann glücklicherweise mit ihrer spürbar großen Ambition Schritt halten und so klingt das Album vom Anfang bis zum Ende kraftvoll, durchstrukturiert und vor allem eines – sehr international. Kommt der Opener „Falling Down” noch als eine respektvolle Verneigung vor dem David Bowie der 90er Jahre daher, scheinen die meisten der folgenden Stücke für die Live-Performance in großen Stadien konzipiert.</p>
<p><span id="more-5317"></span><br />
An dieser Stelle darf der Hinweis nicht fehlen, dass The Core durchaus der vitalen Köpenicker Musikszene zuzurechnen sind. Christian Gerlach schwang bereits bei der Friedrichshagener Weltformation Knorkator die Trommelstöcke und der Rahnsdorfer Benjamin Eder wurde als Jugendlicher im familiären Umfeld der Altvorderen von den Puhdys, Silly, Karat und Stern Meißen sozialisiert. Der Reinickendorfer Junge Martin Kesici ist heute mitten in der Großen Stadt zu Hause, aber das Album klingt, als hätter er sich in der ruhigen Vorortidylle nicht unwohl gefühlt, denn auch das Album ist ein vollwertiges Produkt aus regionalem Anbau und wurde quasi vor der eigenen Haustür aufgenommen. Henning Westland, der jahrelang im legendären Hansa-Studio an den Reglern saß, stellte sein Friedrichshagener Studio zur Verfügung. Dort ließen es The Core richtig krachen und demonstrierten auf ihre Weise, dass Lärm – wenn er denn nicht von Flugzeugen kommt – durchaus etwas Wahrhaftiges und Beglückendes vermitteln kann.</p>
<p><strong><em>Das Maulbeerblatt verlost ein Exemplar der CD „The Inner Self“ für die erste richtige Antwort auf die Frage</em>:</strong><em><br />
Für welches Land komponierte Martin Kesici den Song zum Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2011?</em></p>
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		<title>Heimspiel</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Koepcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Bell Book + Candle sind endlich wieder live in Friedrichshagen zu erleben! Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören und so wird auch das Jahr 2011 am Tag nach dem Gastspiel von Bell Book + Candle sein wohlverdientes Ende finden. Der Band ist es mittlerweile eine lieb gewordene Tradition geworden, sich daheim von ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-5312" title="jana_gross" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/12/jana_gross.jpg" alt="" width="460" height="273" /></em></p>
<p><em>Bell Book + Candle sind endlich wieder live in Friedrichshagen zu erleben!</em></p>
<p>Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören und so wird auch das Jahr 2011 am Tag nach dem Gastspiel von Bell Book + Candle sein wohlverdientes Ende finden. Der Band ist es mittlerweile eine lieb gewordene Tradition geworden, sich daheim von ihren Fans und Freunden mit einem Konzert zu verabschieden. Erstmals öffnet ihnen dafür die Christophoruskirche am Marktplatz ihre Pforten. Jana Groß ist Friedrichshagenerin, hier geboren und aufgewachsen, und auch wenn es sie dann später vorübergehend hier- und dorthin verschlagen hat, blieb ihr Herz doch immer am Müggelsee. Die Sängerin schätzt die Ruhe und den Frieden dieses Ortes und freut sich zugleich, wenn KAISERS wieder bis 24 Uhr geöffnet hat. Früher empfand sie die Äußerung anderer immer als etwas provinziell, doch auf dem Weg zur S-Bahn sagt sie heute selber: „Ich fahr jetzt in die Stadt.“ So vermittelt die passionierte Musikerin glaubhaft den Eindruck einer zufriedenen Frau. <span id="more-5310"></span>Ihr Leben hat sie funktionabel eingerichtet, umgeben von Männern, bei denen sich ebenfalls alles um Musik dreht. Mit ihren Freunden Andy Birr und Hendrik Röder, dem Vater ihres Sohnes, zieht sie seit zwei Jahrzehnten erfolgreich als Bell Book + Candle durch die Lande. Beinahe an jedem Wochenende stehen die drei gemeinsam auf der Bühne. Ihren Alltag bestreitet Jana Groß gemeinsam mit Benjamin Eder, einem Gitarristen, über den an anderer Stelle in diesem Heft mehr zu erfahren ist. In diesem Umfeld groß geworden, hat sich für ihren Sohn Tom nie ernsthaft die Frage nach einem bürgerlichen Beruf gestellt. Als Drummer und Percussionist ist er mit seiner Band Consin längst auf gutem Wege. Mutter und Sohn texten und komponieren gemeinsam für sich und andere und wann immer Bell Book + Candle Verstärkung brauchen, ist Tom Groß dabei. <strong>Und weil das Beste immer zum Schluss kommt, spielen sie am 30. Dezember, ab 19.00 Uhr.</strong></p>
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