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	<title>Maulbeerblatt &#187; Maulbeertipp</title>
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	<description>Kommt immergrün aus Friedrichshagen, die Köpenicker Illustrierte für Erlesenes</description>
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		<title>Auf zum Kietzer Sommer!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 09:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maulbeermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>
		<category><![CDATA[Köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[Kietzer Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Samstag, den 19. Juni 2010 ist es wieder soweit &#8211; und diesmal das Jubiläum &#8211; der Kietzer Sommer im fünfzehnten Jahr! Von 11 &#8211; 23 uhr (und intern auf`m Boergerhof noch etwas länger) gibt es eine schöne Sause mit Marktständen, Musike, belgischem Kirschbier und weiteren bonbons&#8230; also packt eure Familien und kommt vorbei!
Auch Gordon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Samstag, den 19. Juni 2010 ist es wieder soweit &#8211; und diesmal das Jubiläum &#8211; der Kietzer Sommer im fünfzehnten Jahr! Von 11 &#8211; 23 uhr (und intern auf`m Boergerhof noch etwas länger) gibt es eine schöne Sause mit Marktständen, Musike, belgischem Kirschbier und weiteren bonbons&#8230; also packt eure Familien und kommt vorbei!<br />
Auch Gordon ist ab 19 Uhr für 1h mit seiner Band fine (als Vorletzte) am Start: <a href="http://www.myspace.com/thisisfine">www.myspace.com/thisisfine</a> laut seiner Auskunft wird das ein treibendes, druckvolles Power-Set! und das vor der Abschlusskapelle Bakshish Brass Band auf der Mainstage: <a href="http://www.myspace.com/bakshishbrassband">www.myspace.com/bakshishbrassband</a> Paua in seiner (für mich zumindest beinahe) schönsten Form gibt es auch von unserem Stargast, der sich nich lumpen lässt, mit vollem Besteck (also 6 Musikern) für sagenhafte 2 (in Worten zwei) Shows beim Straßenfest Kietzer Sommer aufzuschlagen: Toni Mahoni &#8211; der Charme-Barde mit Berliner Schnauze in Lied und Geschichte(n) &#8211; <a href="http://www.myspace.com/tonimahoni">www.myspace.com/tonimahoni</a> 17 uhr für 45 min. auf der Hauptbühne und dann zur Secret Aftershowparty (zu der ihr natürlich Zugang habt!) Ab ca. 22.45 bis Mitternacht. Oder bis Mr. Mahoni nach dem furiosen Finale das Mikro entkräftet fallen lässt oder es ihm von den Bullen abgenommen wird&#8230; Menschen, Biere, Sensationen &#8211; hereinspaziert in die wunderbare Welt des Kietzer Sommers! <a href="http://www.kietzersommer.de">www.kietzersommer.de</a></p>
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		<title>Mellowpark-Jam an der Wuhlheide 256</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maulbeermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>
		<category><![CDATA[Turnbeutel]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar ist der neue Mellowpark an der Wuhlheide noch nicht offiziell eröffnet worden, doch das ist kein Grund nicht zu feiern. Schließlich ist es Juni – Zeit für die MELLOWPARK JAM! Im Rahmen des Köpenicker Sommers laden die Betreiber des Parks, der all eins e.V., deshalb am 19. und 20.06. zu der Party, mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar ist der neue Mellowpark an der Wuhlheide noch nicht offiziell eröffnet worden, doch das ist kein Grund nicht zu feiern. Schließlich ist es Juni – Zeit für die MELLOWPARK JAM! Im Rahmen des Köpenicker Sommers laden die Betreiber des Parks, der all eins e.V., deshalb am 19. und 20.06. zu der Party, mit der einmal alles angefangen hat.<br />
Der <em>Eintritt ist an beiden Tagen frei(willig).</em></p>
<p><em><span id="more-3279"></span><br />
</em></p>
<p><strong>Samstag 19.6.2010</strong></p>
<p>Telekom Local Support Miniramp Challenge<br />
<em>11 Uhr		Einlass<br />
14 Uhr 		Qualifikation Amateure<br />
16 Uhr 		Qualifikation Profis<br />
18 Uhr		Finale Amateure und Profis</em></p>
<p><em>anschließend 	After Show Party mit den DJs Stoned Fingers (True Beatz),<br />
OB Ivo &amp; Exorbitant</em></p>
<p><strong>Sonntag 20.6.2010</strong></p>
<p>Titus Locals Only Competition 2010<br />
<em>11 Uhr 		Einlass<br />
14 Uhr		Local Skateboard Contest</em></p>
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		<title>Galerie der Straße</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 05:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Vorbau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon in der letzten Ausgabe wurde in dieser Rubrik mit Franz Zauleck ein Künstler vorgestellt, der dieses Privileg bereits einmal genossen hatte. Und ist der Ruf erst ruiniert, schreibt`s sich gänzlich ungeniert: Die Künstlerin Gisela Kurkhaus Müller war ebenfalls schon einmal mit ihren Arbeiten im Maulbeerblatt vertreten (Maulbeerblatt Ausgabe 20). Für ihre erneute Anwesenheit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in der letzten Ausgabe wurde in dieser Rubrik mit <a href="http://www.zaulex.de/">Franz Zauleck</a> ein Künstler vorgestellt, der dieses Privileg bereits einmal genossen hatte. Und ist der Ruf erst ruiniert, schreibt`s sich gänzlich ungeniert: Die Künstlerin <a href="http://www.kurkhaus-mueller.de/sites/siebdrucke.html">Gisela Kurkhaus Müller</a> war ebenfalls schon einmal mit ihren Arbeiten im Maulbeerblatt vertreten (<a href="http://www.maulbeerblatt.com/2009/04/von-leichter-hand/">Maulbeerblatt Ausgabe 20</a>). Für ihre erneute Anwesenheit in dieser Rubrik gibt es jedoch gute Gründe. So hat sie zum Einen ihre damals vorgestellte Serie &#8220;Kunst im Abonnement&#8221; mit eindrucksvollen Werken fortgesetzt und hat sich zum Anderen einem neuen Thema zugewandt – der &#8220;Galerie der Straße&#8221;.<br />

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</p>
<p><br clear="all"></p>
<p>Werke dieser neuen Serie sind hier dargestellt. Aber der wichtigste Anlass des erneuten Auftauchens der Künstlerin und ihrer Arbeiten in dieser Rubrik, ist die bevorstehende Ausstellung in der Galerie Bild Plus. Ihre Siebdrucke und Orginalskizzen sind dort vom 18. Juni bis 18. Juli zusammen mit Werken anderer Künstler zu begutachten. Das Maulbeerblatt wünscht ein schönes Wiedersehen.</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em><strong>Maulbeer-Tipp</strong>: Kunst-to-go 2010: &#8220;How do you do, neighbour?&#8221; 18.6. &#8211; 20.6.2010 Ausstellung mit Porträt/Selbstporträt vom 19.6. &#8211; 18.7.2010 in der galerie bild plus opening 18.6.2010, 20 Uhr mit Saxofun/ Ltg. Clemens Arndt Arbeiten von Gisela Kurkhaus-Müller, Gina Gurgul, Judith Krüger, Robert Verch, Robinson Jorquera u.a. 19.+ 20.6., Sonderöffung von 11 bis 21 Uhr Verkauf von Grafik + Künstlerbüchern 19.6., 15 Uhr Lesung und Konzert zu den im März verlegten 6 Stolpersteinen Beginn Bölschestr. 51 19.6., 20 Uhr Jazzkonzert PROKOPÄTZ. Ltg. Hannes Zerbe im Hof der galerie bild plus Am Goldmannpark 20</em></p>
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		<title>to try! BikeTrial im CAFE-Köpenick</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 06:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rizzo Schlauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>
		<category><![CDATA[Turnbeutel]]></category>

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		<description><![CDATA[
20 Jahre CAFE &#8211; und wieder alles neu! An den Anfängen des sonnenbeblumten bunten Hauses in der Seelenbinderstraße stand in der Umbruchzeit 89/90 eher heftigstes politisches Treiben: hitzige Diskussionen, Aktionen und auch anarchistisches Gemenge&#8230;. später war das CAFE dann vor allem ein Ort der unpluggedMucke (Twelve Strings, WernerBrothers, Nice Surprise, Uta Köbernick, Spritty &#38; Mary [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3128" title="trail" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2010/03/trail.jpg" alt="trail" width="460" height="300" /></p>
<p>20 Jahre CAFE &#8211; und wieder alles neu! An den Anfängen des sonnenbeblumten bunten Hauses in der Seelenbinderstraße stand in der Umbruchzeit 89/90 eher heftigstes politisches Treiben: hitzige Diskussionen, Aktionen und auch anarchistisches Gemenge&#8230;. später war das CAFE dann vor allem ein Ort der unpluggedMucke (Twelve Strings, WernerBrothers, Nice Surprise, Uta Köbernick, Spritty &amp; Mary und Stones and Shamrocks und dann rockte/ punkrockte es mit &#8220;Tobsucht&#8221; und &#8220;Notschlachtung&#8221;. Heutzutage bietet das Haus 14 Bands einen Probeort (2 Räume) und rockt every Freitag und Samstag mit Konzerten junger Bands. <span id="more-3127"></span></p>
<p>Seit ein paar Jahren wird besser gelüftet und vorsichtig &#8220;geSPORTet&#8221;: Wintersport, Volleyball und Kanutouren und nun wird es krasser: &#8220;Slacklining&#8221; (Balance auf einem Gurtband) und BikeTrial. Wie es wohl fürs CAFE eher passt, sind das dann fast randständige und weniger gehypte Sportfelder abseits vom Trend. Trial-Fahren bedeutet &#8220;to try&#8221;, versuche es. Trial ist Geschicklichkeitsfahren im Gelände und Akrobatik mit speziellen Motorrädern und Fahrrädern. Es geht darum, besonders schwierige Hindernisse ohne Bodenkontakt (Fuss setzen) zu überwinden und abzufahren, sei es krass und steil hinauf oder hinunter oder aus dem Stand 180 Grad um die Ecke. Parcoure der Könner sind kaum zu Fuß abzulaufen. Beim Trial gilt es, das Zweirad in jeder Situation perfekt zu beherrschen. Dabei fahren Trialer nicht nur, vielmehr hüpfen und springen sie über alle nur erdenklichen Hindernisse, oft auch in schwindelerregender Höhe. Körperbeherrschung, Balancegefühl, Konzentration, Kraft, Ausdauer und Mut werden gleichermaßen gefordert und gefördert. Aber auch Fantasie ist wichtig, denn für jede Situation muss die am besten geeignete Fahrtechnik gewählt werden. Grundsätzlich wird BikeTrial mit ungefederten Spezialrädern gefahren. Es gibt zwei Typen &#8211; nämlich 20 Zoll und 26 Zoll Trial-Mountainbikes. Besonderheiten sind der fehlende Sattel (beim Motorrad der fehlende Sitz), eine möglichste kleine, leichte und kompakte Bauart, die die nötige Bewegungsfreiheit ermöglicht. Im Wettkampf ist es Ziel, einen vorgegebenen natürlichen oder künstlichen Hindernisparcours möglichst fehlerfrei und ohne Strafpunkte (Bodenberührung) abzufahren. Das CAFE/HdJK hat seit Herbst letzten Jahres Möglichkeiten zum Trainieren für FahrradTrialer geschaffen. Gegenwärtig sind es 7 junge Leute, die sich regelmäßig zusammenfinden, trainieren, probieren und bauen. Das Projekt will dies durch die Anschaffung von verschiedenen Übungsrädern (20 Zoll / 26 Zoll) ausbauen und auch AnfängerInnen die Möglichkeit zum Probieren geben.</p>
<p>Auf dem gesamten Festivalgelände (SummerStomp) sollen multinutzbare Hindernisse und Podeste gebaut werden, die vielfältig kombinier- und veränderbar sind.</p>
<p><em><strong>Tipp: Am Sonntag, den 25.4. wird bei einer kleinen FrühlingsTrialJam beim TAG DER OFFENEN TÜR (locker ab 14 Uhr) der Trial-Bereich vorgestellt und biss´l was gezeigt &#8211; bei Mucke, Grill und so &#8230; kann mann/frau auch selber mal probieren. Weitere Infos unter: www.trial.hdjk.de</strong></em></p>
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		<title>Volle Rock-Kraft voraus!</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2010/04/volle-rock-kraft-voraus/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 06:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luise Beier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[
2010 soll ihr Jahr werden. CONSIN wollen endlich den lang ersehnten Plattenvertrag unterschreiben. Und wer hätte es mehr verdient als die fünf jungen Musiker aus dem Südosten Berlins?! Seit nunmehr 3 Jahren machen sie deutschlandweit die Bühnen der Clubs mit ihren eingängigen Rockmelodien unsicher und überzeugen ein immer größer werdendes Publikum mit ihrem „New Rock“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3092" title="consinweb" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2010/03/consinweb1.jpg" alt="consinweb" width="460" height="200" /></p>
<p>2010 soll ihr Jahr werden. CONSIN wollen endlich den lang ersehnten Plattenvertrag unterschreiben. Und wer hätte es mehr verdient als die fünf jungen Musiker aus dem Südosten Berlins?! Seit nunmehr 3 Jahren machen sie deutschlandweit die Bühnen der Clubs mit ihren eingängigen Rockmelodien unsicher und überzeugen ein immer größer werdendes Publikum mit ihrem „New Rock“. Bei ihren Konzerten bleibt keiner lange still und spätestens nach dem zweiten Song wird mitgewippt, head gebangt oder einfach nur abgerockt, denn die fünf stecken mit ihrer Bühnenperformance an &#8211; fette Gitarren, mitreißende Hooklines und kraftvolle Drums prägen das Bild. Aber was noch viel wichtiger ist: Man merkt, dass sie es wirklich wollen, dass sie einfach nur Bock darauf haben auf der Bühne zu stehen und die Menge mit ihren Songs in ekstatische Bewegungen zu versetzen. Ohrwürmer inklusive. Die fünf engagierten Jungs kommen mit einer derartigen Professionalität daher, dass sich der aufmerksame Leser nun an dieser Stelle die Frage stellen wird: Und warum in Herrgottsnamen haben diese talentierten Musiker bitte noch keinen Plattenvertrag?<span id="more-3090"></span></p>
<p>Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden: Am 23. April treten Denis, Timm, Fabien, Tom und Chris im Knaack Klub vor Vertretern allerhand wichtiger Plattenfirmen auf. Das Ganze nennt sich „Showcase“ und kostet nur einen läppischen Euro Eintritt. Und natürlich sind CONSIN auf Eure Unterstützung angewiesen, um ordentlich Eindruck bei den Herren Plattenvertretern schinden zu können! Kommt zuhauf!</p>
<p>Das Maulbeerblatt hat Fabien (Bass) getroffen und ihm ein paar Fragen gestellt.</p>
<p><em><strong>MB: Kannst du uns noch einmal kurz erklären was es mit so einem Showcase auf sich hat. </strong></em></p>
<p><em>F.: Ein Showcase ist eine Möglichkeit für eine Band, sich einer Plattenfirma bzw. Vertretern von mehreren Plattenfirmen zu präsentieren. Ein Showcase wird häufig von den Bands selber veranstaltet. Manchmal ist es auch so, dass eine Plattenfirma die Band in ihre Räume einlädt und sie dort spielen lässt. Aber so läuft das bei unserem Showcase nicht, denn wir wollen auch mit dem Drumherum Eindruck schinden, indem wir ihnen einen hoffentlich ausverkauften Club mit ´nem geilen Sound präsentieren. Und dafür ist das Knaack gut geeignet. </em></p>
<p><strong><em>MB: Welche Bedeutung hat der Showcase im Knaack für euch? </em></strong></p>
<p><em>F.: Das ist der erste ernstzunehmende Versuch von uns, einen Plattenvertrag zu bekommen bzw. uns den Plattenfirmen zu präsentieren. Wir haben vorher immer viel live gespielt und hatten auch im Hinterkopf, dass wir irgendwann gerne mal ´nen Plattenvertrag hätten – ob groß oder klein, darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Viele Newcomer- Bands haben irgendwann einen Status &#8211; an dem wir jetzt auch ungefähr sind &#8211; erreicht, dass sie schon so auf mittelgroßen Festivals und selbstorganisierten Touren spielen. Aber dabei springt nichts Größeres raus, sondern man bleibt immer auf einem gewissen Level, über das man dann nicht mehr hinauskommt. Und wir haben ein gutes Potential und wollen gerne noch viel erreichen mit der Musik. </em></p>
<p><em><strong>MB: Warum habt ihr mehr als jede andere Band einen Plattenvertrag verdient?</strong></em></p>
<p><em>F.: Wir denken schon, dass wir mit unserer Musik ein relativ weites Feld beackern können und relativ einzigartig damit sind. Da wir uns alle auch in der deutschen und internationalen Szene gut auskennen wissen wir, dass es entweder erfolgreiche Bands gibt, die poppiger sind, also ruhiger als wir, bzw. Bands, die deutlich härter sind als wir und mehr in den Hardcore- und Metal-Bereich gehen. Aber wir machen so ein Zwischending, indem wir musikalische Härte in den Gitarren und im Schlagzeug haben und einen Sänger, der durch seinen hohen Tenor eher poppig ist. Also dieses Poppige mit der etwas härteren Untermalung findet man sonst kaum. Wichtige Einflüsse von uns sind Guano Apes, Limp Bizkit und Lostprophets und gleichzeitig aber auch softere Einflüsse wie Jack Johnson.</em></p>
<p><strong><em>MB: Du hast dir das Bandlogo tätowieren lassen. Wie sehr ist CONSIN Teil eures Lebens geworden? </em></strong></p>
<p><em>F.: Als ich mir den Bandnamen hab stechen lassen, haben mich alle für verrückt erklärt und gemeint was denn sei, wenn das alles Mal zu Ende ist. Wenn das alles Mal zu Ende sein sollte, wäre ich todtraurig, denn ich habe die Band gegründet, ich habe mir den Namen ausgedacht und die Jungs sind meine allerbesten Freunde. Wir verbringen auch abseits der Band viel Zeit miteinander. Ich kann dann später auf meinen Arm gucken und sagen, ich habe eine wunderbare Zeit gehabt mit supergeilen Freunden. </em></p>
<p><strong><em>MB: Was sind eure weiteren Pläne für 2010? </em></strong></p>
<p><em>F.: Große Sommerfestivals spielen! Hoffentlich mal vor einer mindestens 4-stelligen Anzahl von Leuten. Die größte Menge waren bis jetzt so 400 Leute, was auch schon nicht schlecht ist. Aber größere Festivals spielen wär schon geil und ich denke auch, dass die Chancen da jetzt ganz gut stehen. </em></p>
<p><strong><em>MB: Und wann werden die Stones bei euch im Vorprogramm auftreten? </em></strong></p>
<p><em>F.: Nee, die Stones lassen wir nicht in unserem Vorprogramm auftreten. Die Stones sind uns zu mickrig. Also über Metallica könnte man mal diskutieren, aber darunter geht nichts!</em></p>
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		<title>Vorsicht Natur &#8211; Familiensonntag mal ganz anders</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2010/04/vorsicht-natur-familiensonntag-mal-ganz-anders/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 06:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara Jahncke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensräume]]></category>
		<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[
Familientag Sonntagvormittag. Nach morgendlichem Weckkommando gegen 8 Uhr seitens des Nachwuchses, dem sofortigen Einschalten des Babysitters und einem zuckerhaltigen Frühstück täte ein wenig (pädagogisch wertvolle?) Freizeitbeschäftigung inklusive Bewegung gut. Spielplätze in allen Ehren, aber es darf auch mal ein Waldspaziergang sein. Oder eine kleine Wanderung? 
Doch wie es den Kindern nahe bringen, dass Mama und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3084" title="natur" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2010/03/natur.jpg" alt="natur" width="460" height="184" /></p>
<p>Familientag Sonntagvormittag. Nach morgendlichem Weckkommando gegen 8 Uhr seitens des Nachwuchses, dem sofortigen Einschalten des Babysitters und einem zuckerhaltigen Frühstück täte ein wenig (pädagogisch wertvolle?) Freizeitbeschäftigung inklusive Bewegung gut. Spielplätze in allen Ehren, aber es darf auch mal ein Waldspaziergang sein. Oder eine kleine Wanderung? <span id="more-3083"></span></p>
<p>Doch wie es den Kindern nahe bringen, dass Mama und Papa ach so gern durch den Wald latschen. Die lieben Großen haben solch andere Interessen als die gehfaulen Kleinen. Wie bekommt man diese autoverwöhnten Luxuskinder vom Lego, TV und Nintendo in den Berliner Forst? Nur mit Murren und Knurren. An Mamas Hand läuft es sich am sichersten, und schmutzig sollten die teuren Jack Wolfskin Klamotten nun auch nicht werden. Gerade weil Berlin als artenreichster Raum Deutschlands ermittelt wurde, heißt es brav auf den Wegen bleiben und bloß nicht zu viel anfassen. Denn überall könnte der fiese Fuchsbandwurm, der haarige Eichenspinner oder ein gemeines Bakterium à la Vogelgrippe lauern. Nach einer Stunde und kurz vor den ersten Plärrgeräuschen schnell zurück zum Mittagessen, Schlafen, Kaffee und Kakao, Glotze, Abendessen, Gute Nacht. Und wieder einen Sonntag rumgebracht. Und auch wenn das schlechte Gewissen nagt, beruhigen wir uns mit dem Gedanken, die Kindergärten und Schulen leisten schon noch ihren Beitrag zum Naturerleben.</p>
<p>Auch wenn es an Ihren Familiensonntagen nicht ganz wie oben beschrieben laufen sollte, könnten die folgenden Anregungen dafür sorgen, einen spannenden Forscher-Sonntag zu erleben. Und vielleicht sehen Sie gemeinsam die Welt vor der Haustür dann mit leuchtenden Augen. Denn mit der richtigen Ausstattung werden Entdeckerträume war und dies nicht nur für die kleinen Menschen – auch die Großen können so manches Wunder neu erleben.</p>
<p>Rein in den Waldrucksack gehören neben Futtermitteln auf jeden Fall eine Becherlupe, ein Taschenmesser, eine Digitalkamera, ein einfarbiges Tuch und eine (Kunst-)Karte. Wenn vorhanden eine Spiegelfliese oder ein vergleichbar handlicher Spiegel.</p>
<p>Im Wald angekommen heißt es Augen und Ohren auf. Der Frühling zeigt sich an jeder Biegung. Vögel flattern aufgeregt, turteln und bauen ihre Nester. Überall krabbelt es und es duftet und blüht am Wegesrand. Kräuterkundige kommen nun voll auf ihre Kosten und es lohnt sich, das ein oder andere Pflänzchen mit nach Hause zu tragen. Junge Fichtenspitzen schmecken leicht sauer und können frisch vom Zweig in den Mund wandern. Holunderblüten, verkocht zu leckerem Sirup, erfreuen auch den letzten Waldmuffel.</p>
<p>In der Becherlupe kann alles Mögliche bestaunt werden: Blüten, Erde, kleine Insekten, Baumrinde und was der Frühling an Schätzen bereit hält. Freundlich den Mitlebewesen gegenüber ist es, sie NICHT aus einem Meter Höhe wieder aus dem Becher herauszuschütteln. Hier ist Rücksicht angesagt und das kleine Tier freut sich, wenn es dort wieder platziert wird, wo es gefangen wurde.</p>
<p>Mit der Digitalkamera lassen sich tolle Kleinigkeiten festhalten und Bilder bekommen ganz neue Rahmen. Das „Kamera Klick“ Spiel funktioniert auch ohne Technik und ist eine tolle Übung mit Spaßfaktor. Hierbei wird der eine Spieler blind zu herrlichen Ansichten geführt und bei dem Ausruf „Kamera Klick“ öffnet der blinde Spieler seine Augen für einen kurzen Schnappschuss.</p>
<p>Kunstvolles Schnitzen ist immer noch die schönste Pausenbeschäftigung. Und während Mama und Papa in der Frühlingssonne dösen, schnitzen die lieben Kleinen fröhlich am Stock. Ein Pflaster im Gepäck ist ratsam.</p>
<p>Nach diesem Nickerchen findet die (Kunst-)Karte auf dem Tuch einen Platz. Alle machen sich auf die Suche nach natürlichen Gegenständen, die in Farbe und Form auf der Karte abgebildet sind. Man kann nun das Bild nachlegen, die Karte mit einbauen oder einfach nur mit den Farben und Formen spielen. Auch die Spiegelfliese schafft neue Perspektiven. Unter die Nase gehalten, sieht man die Welt mit anderen Augen. Das Sonnenlicht lässt sich gern fangen und wandert dann wundersamerweise Bäume und Sträucher hinauf.</p>
<p>Auf dem Weg nach Hause halten wir nach Waldgeistern und Zauberelfen Ausschau. Unter Wurzeln und an alten Stämmen finden sich Eingänge in ungeahnte Reiche der Berliner Forstwelten. So ein Waldgeist sieht schon lustig aus und man kann ihn mit viel Phantasie nachbauen. Ob er am nächsten Sonntag immer noch dort steht, wird man gleich beim nächsten Forscher-Wald-Erlebnis-Ausflug herausfinden.</p>
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		<title>LAIKA – Ein Hund greift nach den Sternen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 15:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maulbeermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[
Noch bevor sich ein Mensch in die Weiten des Weltalls wagte, wurde die russische Hündin Laika am 31. Oktober 1957 als erstes Erdenwesen dorthin geschickt. Für die Raumfahrt war dies ein großer Erfolg. Eine Rückkehr des Tieres war leider nicht eingeplant.
Mit ihrer Ausstellung »Laika – Ein Hund greift nach den Sternen« zeigen Volker Weinhold und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2745" title="laika" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2010/01/laika.jpg" alt="laika" width="460" height="345" /></p>
<p><em>Noch bevor sich ein Mensch in die Weiten des Weltalls wagte, wurde die russische Hündin Laika am 31. Oktober 1957 als erstes Erdenwesen dorthin geschickt. Für die Raumfahrt war dies ein großer Erfolg. Eine Rückkehr des Tieres war leider nicht eingeplant.</em></p>
<p>Mit ihrer Ausstellung »Laika – Ein Hund greift nach den Sternen« zeigen Volker Weinhold und Sebastian Köpcke die wahre Geschichte des kleinen Weltraumhundes. Die Sensation ist perfekt – Laika lebt!<br />
Obwohl es degutant ist auf dieser Website auf Aktivitäten des Forum Köpenick zu verweisen, zwingen uns Schauwert und Spaßfaktor dieser ungewöhnlichen Ausstellung dazu. In 24 mannshohen, handgemalten Bildern erzählen die Künstler das Weltraumabenteuer bis zu seinem Happy-End. Zudem kann man die ausführliche Geschichte in der Ausstellung auch als farbenfrohes 24-seitiges Comic-Heft – gratis – mitnehmen!</p>
<p><em><strong>Bis 16. Januar im Forum Köpenick</strong> am S-Bahnhof Köpenick:<br />
Montag bis Samstag 10 &#8211; 20 Uhr</em></p>
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		<title>Einblicke in ein Trauma – „Katte &#8211; ein Prozess“</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 08:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisabeth Harwart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[
Geschüttelt vom Albtraum wacht Friedrich auf und ruft nach Katte. Sein toter Freund ist nicht da, stattdessen  aber Voltaire und sein Vater, Friedrich Wilhelm, die  immer wieder Belehrungen in nervenaufreibend langsamen Tonfolgen singen. Friedrich alleine mit Ihnen in einer Zelle, gequält und verfolgt von seinen Schuldgefühlen. Lärm, Rauschen, Dissonanzen, Text- und Musikfetzen begleiten Projektionen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2684" title="KATTE" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/12/KATTE.jpg" alt="KATTE" width="460" height="306" /></p>
<p>Geschüttelt vom Albtraum wacht Friedrich auf und ruft nach Katte. Sein toter Freund ist nicht da, stattdessen  aber Voltaire und sein Vater, Friedrich Wilhelm, die  immer wieder Belehrungen in nervenaufreibend langsamen Tonfolgen singen. Friedrich alleine mit Ihnen in einer Zelle, gequält und verfolgt von seinen Schuldgefühlen. Lärm, Rauschen, Dissonanzen, Text- und Musikfetzen begleiten Projektionen von Krieg, Paraden, Landschaften und Personen  auf der hinteren Bühnenwand.<span id="more-2682"></span></p>
<p>Die Regisseurin Birgit Grimm inszenierte KATTE &#8211; EIN PROZESS  wie einen Einblick in die geistigen Zustände Preußenkönigs Friedrich des II.  Es scheint als befände sich der Zuschauer direkt in Friedrichs Kopf. Dort, gefangen wie in einer Einzelzelle, können sie dessen Kampf  gegen Ängste und Schuldgefühle beobachten. Dargestellt von Ralf Grawe, erscheint Friedrich als ein verletzter gebrochener junger Mann. Ständig mit ihm auf der Bühne, die quälenden Truggestalten von König Friedrich Wilhelm, gespielt und gesungen von Thorsten Oliver Huth (Bass), und Voltaire, gespielt und gesungen von Nadja Saleh. Die einschneidenden Erlebnisse Friedrichs werden in der Handlung angespielt. Die brutalen Übergriffe des Vaters, Friedrichs kindhaftes Schwanken zwischen Liebe und Abscheu zu ihm, Zuneigung und Bruch zu Voltaire, Schuldgefühle ob der eigenen Handlungen im Krieg, Anspielung auf die von Ihm verfassten aufklärerischen Schrift den „Antimachiavelli“ und Zuwiderhandlung dessen durch seine eigene Regierung werden immer wieder angerissen und suggeriert.</p>
<p>Der Jungendfreund Katte (Hans Hermann von Katte), der für sein Mitwissen an Friedrichs Fluchtversuch geköpft wurde, taucht lediglich im Dialog, als Erinnerung im Albtraum, auf.  Friedrich musste zur Strafe bei der Hinrichtung des Freundes zusehen. Hauptsächlich diesem Erlebnis schreiben Historiker eine traumatische Verstörung und die daraus resultierende  Unzugänglichkeit Friedrichs zu. Darauf beziehen sich die Rahmenhandlung und der Titel der Inszenierung. Die Premiere des Stückes fand am 05.11.2009 im Schlosstheater Köpenick, einen Tag vor Kattes Todestag dem 06.11.1730, statt. Da Katte auch im Wappensaal des Schlosses Köpenick der Prozess gemacht worden war, lässt der Titel eine Auseinandersetzung mit dem Prozess um Katte erwarten. Doch das Stück will, unterstützt von  der entschleunigten Musik Helmut Oehrings, den Geräuschen und den Projektionen, dem kranken Gemütszustand Ausdruck verschaffen. Es liefert Eindrücke eines inneren Dialogs über Schuld, Angst, und ungetane Pflicht der nicht zur Ruhe kommt und über die Jahre in Friedrichs Leben fortwährt. Umspült von Geräuschen, Bildern, Textausbrüchen und Gesang der Darsteller erhält der  Zuschauer eine Idee des Leides. Es werden viele Probleme angeschnitten aber eine Erlösung oder ungeahntes Fazit entwickelt sich bis zum Ende nicht.</p>
<p>Zumindest der Zuschauer darf sich letztlich aus dem gezeigten Trauma lösen und daran erfreuen, dass es ihm nicht wie Friedrich geht.</p>
<p>&#8230;oder vielleicht doch manchmal auch ein bisschen so ähnlich, wer weiß?</p>
<p><em>Foto: Marcus Lieberenz</em></p>
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		<title>Warum der Weihnachtsmann eigentlich auch eine Frau sein könnte</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann Nartschik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[
Alle Jahre wieder schlüpfen an Weihnachten fast überall auf der Welt die Papas, Opis, Onkels, Nachbarn oder ältere Brüder in das Kostüm des Weihnachtsmannes. Sie alle möchten den lieben Kleinen eine Freude bereiten und glauben, in der Autorität eines „anderen“ Mannes mit Achtsamkeit, Respekt und Würde mehr Beachtung zu finden, als wenn sie diese Rolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2599" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/11/redshoeboys.jpg" alt="" width="460" height="216" /></p>
<p>Alle Jahre wieder schlüpfen an Weihnachten fast überall auf der Welt die Papas, Opis, Onkels, Nachbarn oder ältere Brüder in das Kostüm des Weihnachtsmannes. Sie alle möchten den lieben Kleinen eine Freude bereiten und glauben, in der Autorität eines „<em>anderen</em>“ Mannes mit Achtsamkeit, Respekt und Würde mehr Beachtung zu finden, als wenn sie diese Rolle nicht spielen würden. Aber niemals ist es eine Frau, die sich als Weihnachtsmann verkleidet – frz. „<em>travestiert</em>“.<span id="more-2590"></span></p>
<p>So ging es auch schon den weiblichen Charakterrollen zur Zeit der griechischen Antike. Frauen durften nicht ans Theater und wenn es in einem Stück eine weibliche Bühnenrolle zu besetzen gab, so wurde diese lediglich durch eine weibliche Maske für den männlichen Träger kenntlich gemacht. Im späten Mittelalter durften die Frauen dann in Frankreich bei Passionsspielen und den Spielen der Enfants sans souci dabei sein. In London spielten die Frauen zum ersten Mal in der Mitte des 17. Jahrhunderts die so genannten „Hosenrollen“ und Schauspielerrinnen wurden peu à peu in der Gesellschaft anerkannt. Obwohl es heutzutage keine gesellschaftlichen Zwänge mehr gibt, also Schauspieler-Männlein wie Weiblein gleichermaßen beliebt und anerkannt sind, ist der Reiz des anderen, der Wunsch, in die Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen, bis heute geblieben. Am bekanntesten sind sicherlich die männlichen Travestie- Künstler, die von der Parodie auf das weibliche Geschlecht leben.</p>
<p>Thomas Schwabe und Peter Kohn sind zwei von ihnen. Bekannt geworden als die Red Shoe Boys, präsentieren sie alle Jahre wieder in der Advents- und Weihnachtszeit ein Potpourri aus Gesang, Tanz, Verwandlung und Moderation. Getrieben von der Leidenschaft der überspitzt dargestellten schrillen Weiblichkeit schlüpfen die beiden gerne wieder in große Roben, tanzen als begnadete Balletttänzer, tragen ihre eigenen komponierten Songs vor und parodieren weibliche Stars wie Tina Turner, Nana Mouskouri, Zarah Leander und Marlene Dietrich. Life zu bewundern sind die beiden am 16. Dezember um 20 Uhr im Friedrichshagener Bräustübl. Und wer noch keinen hat, der für ihn das Weihnachtsmann- Kostüm in diesem Jahr überstülpt, der kann bei dieser Gelegenheit ja gleich schon einmal nachfragen …</p>
<p>„<em>Red Shoe Boys</em>” Mittwoch, 16. Dezember 2009, 20 Uhr, 16 €<br />
Alter Ballsaal im Bräustübl, Müggelseedamm 164, 12587 Berlin, T. 030 -645 57 16</p>
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		<title>BANG BANG &#8211; Du bist tot!</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/06/bang-bang-du-bist-tot/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 13:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maulbeermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rampendieler führen ihr neues Stück auf: Frei nach William Mastrosimone &#8211; Übersetzung René Helfrich

Woher kommt Gewalt und wohin kann sie führen? Das Jugenddrama befasst sich mit einem Amoklauf. Ein anonymes und seelenloses Umfeld, Verfall von moralischen Werten, ein zerrüttetes Elternhaus, Liebeskummer, Mobbing bis zum Verlust von Selbstbewusstsein, kein Zugehörigkeitsgefühl und Zukunftsangst lassen ein unbemerktes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Rampendieler führen ihr neues Stück auf: Frei nach William Mastrosimone &#8211; Übersetzung René Helfrich</em><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-2097" title="Bang" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/06/Bang.jpg" alt="Bang" width="460" height="310" /><br />
Woher kommt Gewalt und wohin kann sie führen? Das Jugenddrama befasst sich mit einem Amoklauf. Ein anonymes und seelenloses Umfeld, Verfall von moralischen Werten, ein zerrüttetes Elternhaus, Liebeskummer, Mobbing bis zum Verlust von Selbstbewusstsein, kein Zugehörigkeitsgefühl und Zukunftsangst lassen ein unbemerktes Opfer zu einem stark beachtetem grausamen Täter werden.</p>
<p><em>10.07.09 und 11.07.09, <strong>Einlass:</strong> 19:30 Uhr, <strong>Beginn:</strong> 20:00 Uhr, <strong>Preis:</strong> 5 €, ermäßigt:  3 €, special: 5 Freunde = 10 €</em><br />
<em><strong>Jugendkulturzentrum ABC Rocks,</strong> Hirschgartenstrasse 14, 12555 Berlin, <a href="http://www.abc-rocks.de">www.abc-rocks.de</a>, 030 / 652 00 40 / 41</em></p>
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