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	<title>Maulbeerblatt &#187; Aktuell</title>
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	<description>Das Kulturmagazin für den Berliner Südosten – aus dem Hause elf62.net</description>
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		<title>Die Internetmutti für Musiker</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Großer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schön wäre es, wenn man etwas mag – z.B.  Musik – und alle wichtigen Informationen dazu an einem Ort hätte? Schön, oder! Höre ich gerne Musik gehe ich zu last.fm um mich zu informieren, mache ich Musik gehe ich zu Thomann und informiere mich dort – und will ich für beides noch eine Schnittschtelle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schön wäre es, wenn man etwas mag – z.B.  Musik – und alle wichtigen Informationen dazu an einem Ort hätte? Schön, oder! Höre ich gerne Musik gehe ich zu last.fm um mich zu informieren, mache ich Musik gehe ich zu Thomann und informiere mich dort – und will ich für beides noch eine Schnittschtelle, kann ich bis Pflaumenpfingsten suchen &#8230; Nicht. Bei <a title="Mushp" href="http://www.mushp.com">Mushp</a> werde ich fündig. Hier bündeln sich meine Sehnsüchte. Informationen zur neusten Technik, zu schönen Alben und brandaktuellen Konzerten. Mushp ist ein Musikmagazin, ein Forum, eine Plattform – eben alles in einem. Besonders interessant sind die Küntlerblogs, eine Sammlung vieler Blogs einzelner Künstler – eine Schnupperecke aus der man so schnell nicht mehr herauskommt – ich bin dort schon versunken!</p>
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		<title>Recht mäßig</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Lamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensräume]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in jüngster Zeit den Kaiser’s-Parkplatz in der Bölschestraße nutzte, musste seine Einkäufe anschließend unter Umständen mit Taxi oder Tram nach Hause befördern. Die Firma Parkräume KG bewirtschaftet diese Stellfläche im Auftrag der TLG Immobilien, Vermieterin von Kaiser’s. Ehe man sich’s versieht, ist das Auto weg. Abgeschleppt. Der neue Standort wird nur gegen Sofortzahlung einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5543" title="Wo-ist-mein-Auto" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2012/02/Wo-ist-mein-Auto.jpg" alt="" width="490" height="255" /></p>
<p>Wer in jüngster Zeit den Kaiser’s-Parkplatz in der Bölschestraße nutzte, musste seine Einkäufe anschließend unter Umständen mit Taxi oder Tram nach Hause befördern. Die Firma Parkräume KG bewirtschaftet diese Stellfläche im Auftrag der TLG Immobilien, Vermieterin von Kaiser’s. Ehe man sich’s versieht, ist das Auto weg. Abgeschleppt. Der neue Standort wird nur gegen Sofortzahlung einer Geldsumme mitgeteilt, die deutlich höher ausfällt als die Abschleppkosten. Ist das erlaubt?<br />
Das fragte sich eine Kaiser’s-Kundin aus Schöneiche. Sie hatte die Höchstparkdauer überschritten. Satte 269 Euro hat die Parkräume KG dafür verlangt. Die mussten an Ort und Stelle und vollständig entrichtet werden. Gezahlt werden müsse entweder in bar oder per EC-Karte, eine Überweisung sei nicht vorgesehen. Andernfalls wird das Fahrzeug einbehalten. Ihr Auto habe sie anschließend 2 km entfernt vorgefunden, berichtet die Kundin.</p>
<p>Zumeist ist den Parkplatznutzern nicht bewusst, was ihnen droht. „Die Hinweise über die vom Pächter festgelegten Regeln waren inmitten einer allgemeinen Reklamefläche kaum erkennbar. Dazu ist die Schriftgröße sehr klein gewählt, und die Informationen zu den Folgekosten sind nur mit großer Achtsamkeit bei Herantreten zu erkennen.“ Auf Einkäufe bei Kaiser’s verzichtet sie seitdem.</p>
<p><span id="more-5542"></span></p>
<p>Ein Einzelfall ist das keineswegs. Die Parkräume KG, die ihren Sitz von München inzwischen nach Berlin verlegt hat, ist mit ihrer speziellen Art der Parkraumbewirtschaftung deutschlandweit in die Schlagzeilen geraten. Der Watchblog parkraeume.blogspot.com sammelt bereits seit 2008 Urteile und Erfahrungsberichte von Bürgern, die sich dagegen zur Wehr gesetzt haben, oftmals sogar erfolgreich. Im Dezember letzten Jahres hat sich auch der Bundesgerichtshof mit der Vorgehensweise der Parkräume KG beschäftigt.</p>
<p>Im Urteil vom 2.12.2011 (Az.: V ZR 30/11) wird klargestellt, dass bei privaten Parkplätzen etwas andere Regeln gelten als im öffentlichen Raum. Wo der Bürger sonst mit einem Knöllchen davonkommt, gilt das unbefugte Abstellen eines Fahrzeugs auf einem privaten Parkplatz als verbotene Eigenmacht. Was „unbefugt“ ist, bestimmt der Grundstücksbesitzer. Er darf dagegen vorgehen, indem er das Fahrzeug abschleppen lässt. Die Kosten des Abschleppunternehmers muss der Falschparker selbstverständlich ersetzen. Allerdings beschränkt sich die Parkräume KG keineswegs auf die Geltendmachung der Abschleppkosten. Vielmehr werden demjenigen, der die Höchstparkdauer überschritten hat, auch die Kosten für die Überwachung des Parkraums in Rechnung gestellt – laut Bundesgerichtshof zu Unrecht. „Der hierauf entfallende Kostenanteil der Grundgebühr ist […] nicht zu ersetzen. Denn Kosten, die nicht der Beseitigung der Besitzstörung dienen, sondern im Zusammenhang mit deren Feststellung angefallen sind, […] zählen nicht zu den […] erstattungsfähigen Schäden“, heißt es in dem Urteil.</p>
<p>Das Geschäftsmodell hinter dieser Art von Parkraumbewirtschaftung ist klar. Das Aufstellen von Parkscheinautomaten oder geringe Verwarngelder sind nicht einträglich. Zu gering ist die Gewinnspanne, zu hoch sind die Kosten für technische Ausstattung und Durchsetzung von Ansprüchen. Schadensersatzansprüche fürs Abschleppen lohnen sich dagegen – erst recht, weil dem Dienstleister tatsächlich ein Zurückbehaltungsrecht am Fahrzeug zusteht, bis die Abschleppkosten vollständig bezahlt sind. Die darüber hinaus anfallenden Personalkosten für die Überwachung des Parkplatzes werden nicht etwa dem beauftragenden Grundstückseigentümer, sondern ebenfalls dem falsch parkenden Kunden aufgedrückt.</p>
<p>Gehen nun bei Kaiser’s nur Verkehrsrowdys einkaufen, die man sofort mit der ganzen Härte des Gesetzes maßregeln muss? Herr Lehmann, Filialleiter von Kaiser’s, räumt ein, dass es „den einen oder anderen hart trifft“. Verhindern möchte er lediglich die Situation, dass der Supermarkt leer und der Parkplatz voll ist. Das sei vorgekommen, sagt er. Für eine weniger strenge Regelung zeigt er sich offen, dennoch sei er nicht der Vertragspartner der Parkräume AG und damit der falsche Ansprechpartner. Das ist nur bedingt richtig. Wenn dem Supermarkt die Kunden wegbleiben, weil der dazugehörige Kundenparkplatz nicht ohne Risiko nutzbar ist, wird sich der Supermarktbetreiber mit seinem Vermieter verständigen müssen.</p>
<p>Olaf Willuhn, Pressesprecher der Niederlassung Nord der TLG Immobilien, signalisiert ebenfalls Gesprächsbereitschaft. Wenn es eine bürgerfreundlichere Maßnahme gibt, die trotzdem zielführend ist, würde sich auch die TLG nicht dagegenstellen. Weder Kaiser’s noch die TLG erwirtschaften Einnahmen aus dem Kundenparkplatz. Zu verlieren haben sie lediglich einen guten Ruf. Denkbar wären Parkuhren und eine Kontrolle durch das Ordnungsamt. Möglich wäre auch ein Parkscheinsystem mit Schranke, vergleichbar dem Parkhaus im Einkaufszentrum. Dort wird in der Regel eine Stunde Parken zusammen mit dem Kassenbeleg verrechnet. Zu prüfen bliebe, ob die damit verbundenen Folgekosten tragbar sind. In jedem Fall stehen sie dem unschlagbaren Angebot „Sie müssen sich um nichts kümmern“ der Parkräume KG gegenüber.</p>
<p>Dennoch ist davon auszugehen, dass sich die meisten Menschen rechtmäßig verhalten wollen. Dem Gedanken sollten die Grundstückseignerin TLG und Kaiser’s gemeinsam Rechnung tragen, indem sie nach einer kundenfreundlicheren Lösung der Parkraumbewirtschaftung suchen. Denn auch wenn das eingangs geschilderte Vorgehen rechtmäßig ist: Vom Stil her ist es recht mäßig.</p>
<p><em>HINWEIS: Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar!<br />
Foto: <a href="http://johannes.groszer.net/wp/">Johannes Großer</a><br />
</em></p>
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		<title>Ein halbes Hundeleben</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Koepcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dieser Jubiläumsausgabe meldet sich das Maulbeerblatt im Jahr 2012 zurück. Das bietet Anlass zu sentimentaler Rückschau und Gelegenheit, entschlossen den Blick nach vorn zu richten, denn schließlich klammern wir uns gemeinsam an die Hoffnung, dass uns der Weltuntergang in diesem Jahr erspart bleibt. 50 Ausgaben, das klingt so endgültig, das klingt nach Ewigkeit, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-5517" title="Ausgabe50" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2012/02/Ausgabe50.jpg" alt="" width="490" height="317" /></em></p>
<p><em>Mit dieser Jubiläumsausgabe meldet sich das Maulbeerblatt im Jahr 2012 zurück. Das bietet Anlass zu sentimentaler Rückschau und Gelegenheit, entschlossen den Blick nach vorn zu richten, denn schließlich klammern wir uns gemeinsam an die Hoffnung, dass uns der Weltuntergang in diesem Jahr erspart bleibt.</em></p>
<p>50 Ausgaben, das klingt so endgültig, das klingt nach Ewigkeit, nach Goldener Hochzeit, erfülltem Arbeitsleben, nach Pensionsanspruch und Seniorenresidenz – doch halt! Ein solcher Nachruf wäre verfrüht, haben doch die Maulbeerblattmacher bislang gerade einmal fünf flotte Jahre mit der Produktion ihrer bunten Hefte zugebracht. Das entspricht allenfalls – wenn überhaupt – einem halben Hundeleben. Bei ausgewogener Ernährung und guter Pflege können selbst Meerschweine älter werden. Worüber reden wir also? Über Tellerwäscher, die noch immer keine Millionäre sind? Darüber, wie die Idee nach den Sternen zu greifen, sich seither mit den Mühen der Ebene plagt? Über ein verlässliches Netzwerk aus Mitstreitern und Sympathisanten, welches das Ganze ambitioniert am Laufen hält? Ja, von all dem könnte hier die Rede sein, vor allem aber von der Zuversicht, dass weitere Etappen folgen, dass sich auch für das Maulbeerblatt der Weg als Ziel erweist. So wollen wir weiterhin das Geschehen im Berliner Südosten mit wachem und kritischem Blick begleiten, eigenwillige Menschen vorstellen, historische Bezüge herstellen, kulturelle Ereignisse ins Rampenlicht rücken und unsere Leser mit Nachdenklichem und purem Nonsens unterhalten. Dabei bleiben wir dem 1. FC Union treu, der anspruchsvollen Schachgemeinde und nicht zuletzt dem verwöhnten Fanclub unserer einfallsreichen Küchenfee. Auch brisante Themen, wie der Großflughafen Schönefeld, werden uns weiterhin begleiten. Wir wünschen Frieden für die ganze Region und plädieren für einen Neustart in Sperenberg. Veränderung ist jedoch keine Forderung, die sich allein an andere richtet. Auch das Maulbeerblatt ist weiterhin bemüht, immer wieder inhaltlich und in seinem äußeren Erscheinen über sich selbst hinaus zu wachsen, um für Leser und Anzeigenkunden gleichermaßen interessant und relevant zu sein. Neben der monatlichen Printausgabe wird sich das Augenmerk der Agentur elf62 künftig noch stärker auf die Webpräsenz des Maulbeerblattes richten. Das Internet erlaubt Unmittelbarkeit und Interaktion mit unseren Lesern. Zugleich ist die Webseite ein öffentliches Archiv, in dem man auch später frühere Ausgaben einsehen kann. Ein aktueller Veranstaltungskalender wird zudem den Informationswert der Seite steigern.</p>
<p>Wir haben uns viel vorgenommen, schon deshalb muss sich die Erde wohl noch etwas weiter drehen.</p>
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		<title>Falsche Fünfziger</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Koepcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der Stadtflughafen Schönefeld vor seiner Vollendung steht, wendete sich auch das Bundesumweltamt der interessanten Frage zu, ob der künftige Flugbetrieb, so wie bislang geplant, für Mensch und Natur verträglich sei. Dank einer tapferen Vorabmeldung fand das Gutachten trotz umgehenden Maulkorberlasses den Weg in die Öffentlichkeit und bestätigte mit seinen alarmierenden Ausführungen die schlimmsten Befürchtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Stadtflughafen Schönefeld vor seiner Vollendung steht, wendete sich auch das Bundesumweltamt der interessanten Frage zu, ob der künftige Flugbetrieb, so wie bislang geplant, für Mensch und Natur verträglich sei. Dank einer tapferen Vorabmeldung fand das Gutachten trotz umgehenden Maulkorberlasses den Weg in die Öffentlichkeit und bestätigte mit seinen alarmierenden Ausführungen die schlimmsten Befürchtungen der Bürgerinitiativen. Und dies, obwohl man die Umweltbeamten vorsorglich mit falschen Zahlen gefüttert hatte. Ramsauer, Wowereit, Platzeck und Konsorten, all diese falschen Fünfziger, können dennoch aufatmen. Der Prüfbericht des Amtes hat allenfalls empfehlenden Charakter. Also scheiß drauf!<br />
Die Allparteienkoalition der Verantwortungslosen braucht sich davon nicht die Sektlaune verderben lassen, Mehdorns flügellahme Air-Berlin kann mit subventionierten Billigflügen ordentlich Kasse machen und den betroffenen Bürgern bleibt das demokratische Grundrecht unbenommen, weiterhin protestierend im Regen zu stehen und sich von der politischen Upgrade-Klasse als nörgelnde Wutbürger denunzieren zu lassen. Nachdem diese bitteren Zeilen geschrieben sind, knallen auch in der Maulbeerblatt-Redaktion die Sektkorken. Fünfzig anständige Ausgaben sind allemal ein Grund zu feiern.</p>
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		<title>Janas Familienfeier</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Großer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Bell Book + Candle unplugged in der Friedrichshagener Christopheruskirche Wer den Abend vor Sylvester auf dem Marktplatz Friedrichshagen stand, durfte sich wundern. Aus der Kirche klang es laut. Doch keine Glocken wie man es gewohnt ist, da waren Gitarrenklänge, Schlagzeug und Bass – klang irgendwie rockig. Die Christopheruskirche erstrahlte in Popkonzertlicht, alles war grün und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.bellbookandcandle.de/">Bell Book + Candle</a> unplugged in der Friedrichshagener Christopheruskirche</em></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5361" title="Bell Book + Candle in der Christopheruskirche Friedrichshagen" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2012/01/bbc-christophoruskirche-5320-460x275.jpg" alt="Bell Book + Candle in der Christopheruskirche Friedrichshagen" width="460" height="275" />Wer den Abend vor Sylvester auf dem Marktplatz Friedrichshagen stand, durfte sich wundern. Aus der Kirche klang es laut. Doch keine Glocken wie man es gewohnt ist, da waren Gitarrenklänge, Schlagzeug und Bass – klang irgendwie rockig.</p>
<p>Die <a href="http://www.christophorus-kirche.de">Christopheruskirche</a> erstrahlte in Popkonzertlicht, alles war grün und blau und rot ausgeleuchtet, blinkende Mischpulte, überall Kabel – ein bisschen wie in einer italienischen katholischen Kirche. Das Jahresabschlusskonzert von Bell Book + Candle ist ein Familienfest, ein zum Schluss nochmal mit Freunden feiern, ein Heimspiel eben. Da wurde gescherzt, gelacht, gesungen, gespielt, getanzt und gedankt. Und das Publikum erfreute sich einer hübschen Jana Groß, die zusammen mit Freunden und Verwandten ihre gefühlsgeladene Musik zum Besten gab. Als musikalische Vorbilder wurden auch Größen wie Leonard Cohen und die Puhdys zitiert und auch der Aufruf sich zum Thema <a href="http://www.fbi-berlin.org">Flugrouten</a> zu engagieren fehlte nicht – 100% Friedrichshagen.</p>
<p>Die Kirche hatte sich damit zum ersten Mal einer solchen Veranstaltung geöffnet – und das hoffentlich nicht zum letzten Mal.</p>
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