<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Maulbeerblatt &#187; Sebastian Koepcke</title>
	<atom:link href="http://www.maulbeerblatt.com/author/sebastian-koepcke/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.maulbeerblatt.com</link>
	<description>Das Kulturmagazin für den Berliner Südosten – aus dem Hause elf62.net</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 16:40:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Ein halbes Hundeleben</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2012/02/ein-halbes-hundeleben/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2012/02/ein-halbes-hundeleben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Koepcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/?p=5516</guid>
		<description><![CDATA[Mit dieser Jubiläumsausgabe meldet sich das Maulbeerblatt im Jahr 2012 zurück. Das bietet Anlass zu sentimentaler Rückschau und Gelegenheit, entschlossen den Blick nach vorn zu richten, denn schließlich klammern wir uns gemeinsam an die Hoffnung, dass uns der Weltuntergang in diesem Jahr erspart bleibt. 50 Ausgaben, das klingt so endgültig, das klingt nach Ewigkeit, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-5517" title="Ausgabe50" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2012/02/Ausgabe50.jpg" alt="" width="490" height="317" /></em></p>
<p><em>Mit dieser Jubiläumsausgabe meldet sich das Maulbeerblatt im Jahr 2012 zurück. Das bietet Anlass zu sentimentaler Rückschau und Gelegenheit, entschlossen den Blick nach vorn zu richten, denn schließlich klammern wir uns gemeinsam an die Hoffnung, dass uns der Weltuntergang in diesem Jahr erspart bleibt.</em></p>
<p>50 Ausgaben, das klingt so endgültig, das klingt nach Ewigkeit, nach Goldener Hochzeit, erfülltem Arbeitsleben, nach Pensionsanspruch und Seniorenresidenz – doch halt! Ein solcher Nachruf wäre verfrüht, haben doch die Maulbeerblattmacher bislang gerade einmal fünf flotte Jahre mit der Produktion ihrer bunten Hefte zugebracht. Das entspricht allenfalls – wenn überhaupt – einem halben Hundeleben. Bei ausgewogener Ernährung und guter Pflege können selbst Meerschweine älter werden. Worüber reden wir also? Über Tellerwäscher, die noch immer keine Millionäre sind? Darüber, wie die Idee nach den Sternen zu greifen, sich seither mit den Mühen der Ebene plagt? Über ein verlässliches Netzwerk aus Mitstreitern und Sympathisanten, welches das Ganze ambitioniert am Laufen hält? Ja, von all dem könnte hier die Rede sein, vor allem aber von der Zuversicht, dass weitere Etappen folgen, dass sich auch für das Maulbeerblatt der Weg als Ziel erweist. So wollen wir weiterhin das Geschehen im Berliner Südosten mit wachem und kritischem Blick begleiten, eigenwillige Menschen vorstellen, historische Bezüge herstellen, kulturelle Ereignisse ins Rampenlicht rücken und unsere Leser mit Nachdenklichem und purem Nonsens unterhalten. Dabei bleiben wir dem 1. FC Union treu, der anspruchsvollen Schachgemeinde und nicht zuletzt dem verwöhnten Fanclub unserer einfallsreichen Küchenfee. Auch brisante Themen, wie der Großflughafen Schönefeld, werden uns weiterhin begleiten. Wir wünschen Frieden für die ganze Region und plädieren für einen Neustart in Sperenberg. Veränderung ist jedoch keine Forderung, die sich allein an andere richtet. Auch das Maulbeerblatt ist weiterhin bemüht, immer wieder inhaltlich und in seinem äußeren Erscheinen über sich selbst hinaus zu wachsen, um für Leser und Anzeigenkunden gleichermaßen interessant und relevant zu sein. Neben der monatlichen Printausgabe wird sich das Augenmerk der Agentur elf62 künftig noch stärker auf die Webpräsenz des Maulbeerblattes richten. Das Internet erlaubt Unmittelbarkeit und Interaktion mit unseren Lesern. Zugleich ist die Webseite ein öffentliches Archiv, in dem man auch später frühere Ausgaben einsehen kann. Ein aktueller Veranstaltungskalender wird zudem den Informationswert der Seite steigern.</p>
<p>Wir haben uns viel vorgenommen, schon deshalb muss sich die Erde wohl noch etwas weiter drehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2012/02/ein-halbes-hundeleben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Falsche Fünfziger</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2012/02/falsche-funfziger/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2012/02/falsche-funfziger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Koepcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/?p=5473</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem der Stadtflughafen Schönefeld vor seiner Vollendung steht, wendete sich auch das Bundesumweltamt der interessanten Frage zu, ob der künftige Flugbetrieb, so wie bislang geplant, für Mensch und Natur verträglich sei. Dank einer tapferen Vorabmeldung fand das Gutachten trotz umgehenden Maulkorberlasses den Weg in die Öffentlichkeit und bestätigte mit seinen alarmierenden Ausführungen die schlimmsten Befürchtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Stadtflughafen Schönefeld vor seiner Vollendung steht, wendete sich auch das Bundesumweltamt der interessanten Frage zu, ob der künftige Flugbetrieb, so wie bislang geplant, für Mensch und Natur verträglich sei. Dank einer tapferen Vorabmeldung fand das Gutachten trotz umgehenden Maulkorberlasses den Weg in die Öffentlichkeit und bestätigte mit seinen alarmierenden Ausführungen die schlimmsten Befürchtungen der Bürgerinitiativen. Und dies, obwohl man die Umweltbeamten vorsorglich mit falschen Zahlen gefüttert hatte. Ramsauer, Wowereit, Platzeck und Konsorten, all diese falschen Fünfziger, können dennoch aufatmen. Der Prüfbericht des Amtes hat allenfalls empfehlenden Charakter. Also scheiß drauf!<br />
Die Allparteienkoalition der Verantwortungslosen braucht sich davon nicht die Sektlaune verderben lassen, Mehdorns flügellahme Air-Berlin kann mit subventionierten Billigflügen ordentlich Kasse machen und den betroffenen Bürgern bleibt das demokratische Grundrecht unbenommen, weiterhin protestierend im Regen zu stehen und sich von der politischen Upgrade-Klasse als nörgelnde Wutbürger denunzieren zu lassen. Nachdem diese bitteren Zeilen geschrieben sind, knallen auch in der Maulbeerblatt-Redaktion die Sektkorken. Fünfzig anständige Ausgaben sind allemal ein Grund zu feiern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2012/02/falsche-funfziger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das wird ein Fest!</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/das-wird-ein-fest-2/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/das-wird-ein-fest-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 00:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Koepcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/das-wird-ein-fest-2/</guid>
		<description><![CDATA[Steht Weihnachten vor der Tür, freut sich niemand mehr als er. Endlich kommt wieder Schwung in seine müden Knochen, ist wieder voller Einsatz gefragt. Das ganze Jahr hat er am warmen Ofen gehockt, den alten Sack repariert, das Rentier aufgepäppelt, Berge von Briefen gelesen und abertausende von Wünschen studiert – die meisten unerfüllbar, der Rest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/12/Weihnachtsmann1.jpg" rel="lightbox[5288]"><img class="alignnone size-full wp-image-5345" title="Weihnachtsmann" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/12/Weihnachtsmann1.jpg" alt="" width="460" height="275" /></a></p>
<p>Steht Weihnachten vor der Tür, freut sich niemand mehr als er. Endlich kommt wieder Schwung in seine müden Knochen, ist wieder voller Einsatz gefragt. Das ganze Jahr hat er am warmen Ofen gehockt, den alten Sack repariert, das Rentier aufgepäppelt, Berge von Briefen gelesen und abertausende von Wünschen studiert – die meisten unerfüllbar, der Rest Kinderkram. Für gewöhnlich versetzt ihn die frohe Erwartung um diese Zeit in Hochstimmung. Das Rentier ist in Topform, der goldenen Schlitten auf Hochglanz poliert. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Eine ungewohnte Anspannung erfüllt den Raum. Bereits zum zehnten mal hat er seinen weißen Bart gebürstet und schon wieder dreht er sich vor dem Spiegel hin und her. Zweifel zeigen sich in seinem Blick. Würde er nicht um Jahre jünger wirken, glatt rasiert mit markantem Kinn?</p>
<p><span id="more-5288"></span></p>
<p>Und dann erst dieser Mantel! Geht kaum noch zu das verschlissene Ding, und überhaupt, rot macht dick und war noch nie seine Farbe. Im Internet hat er sich unlängst einen blauen Zweireiher bestellt mit blinkenden Knöpfen, streng tailliert. Natürlich kann man den auch offen tragen. Dazu gibt&#8217;s dann Bluejeans mit weitem Schlag, so dass sie lässig über die Stiefel fallen. Würde nicht eine breite Krawatte im Weihnachtskugellook als sichtbares Berufsmerkmal genügen? Ein zufriedenes Lächeln erscheint auf seinem Gesicht. Beschwingt trabt er ins Badezimmer und nimmt die Schere zur Hand. Doch halt! Ist der Bart erst ab, ist er ab! Der Mantel ließe sich rückstandsfrei entsorgen, das Rentier ebenfalls, denn womöglich sollte er besser sportlich mit dem Wagen vorfahren, zweimal hupen und schon wäre sie da – sie – mit den staunenden Augen eines Kindes, mit diesem Lächeln, in dem so viel Vorfreude und Erwartung liegt. Doch was dann? Wird sie ihn erkennen – ihn – ihren lang erwarteten, heiß ersehnten, wahren und einzigen Weihnachtsmann? Mutlos lässt er die Schere sinken, wirft sich den Sack über die Schulter und macht sich schweren Schrittes auf seinen alljährlichen Weg&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/das-wird-ein-fest-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Core</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/the-core/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/the-core/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 12:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Koepcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/?p=5317</guid>
		<description><![CDATA[Starke Töne vom Müggelsee Jeder hat im Leben eine zweite Chance verdient, dachte sich gewiss auch Martin Kesici. Gemeinsam mit Benjamin Eder (Gitarre) und Christian Gerlach (Schlagzeug) formierte der einschlägig bekannte Star Search-Gewinner The Core. Seit langem befreit aus seinem Joch, kann das erfahrene Casting-Zirkuspferd als einer unter Gleichgesinnten in dieser Band endlich wieder eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-5318" title="kesici_2" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/12/kesici_2.jpg" alt="" width="460" height="372" /></strong></p>
<p><strong>Starke Töne vom Müggelsee</strong></p>
<p>Jeder hat im Leben eine zweite Chance verdient, dachte sich gewiss auch Martin Kesici. Gemeinsam mit Benjamin Eder (Gitarre) und Christian Gerlach (Schlagzeug) formierte der einschlägig bekannte Star Search-Gewinner The Core. Seit langem befreit aus seinem Joch, kann das erfahrene Casting-Zirkuspferd als einer unter Gleichgesinnten in dieser Band endlich wieder eigenen Inspirationen folgen. Bereits das erste Album lässt aufhorchen. Wer es laut und schnell mag, kommt bei „INNER SELF” voll auf seine Kosten und wer zudem auf leise gefühlvolle Töne nicht verzichten mag, wird gleichermaßen belohnt. Das Können der drei Herren kann glücklicherweise mit ihrer spürbar großen Ambition Schritt halten und so klingt das Album vom Anfang bis zum Ende kraftvoll, durchstrukturiert und vor allem eines – sehr international. Kommt der Opener „Falling Down” noch als eine respektvolle Verneigung vor dem David Bowie der 90er Jahre daher, scheinen die meisten der folgenden Stücke für die Live-Performance in großen Stadien konzipiert.</p>
<p><span id="more-5317"></span><br />
An dieser Stelle darf der Hinweis nicht fehlen, dass The Core durchaus der vitalen Köpenicker Musikszene zuzurechnen sind. Christian Gerlach schwang bereits bei der Friedrichshagener Weltformation Knorkator die Trommelstöcke und der Rahnsdorfer Benjamin Eder wurde als Jugendlicher im familiären Umfeld der Altvorderen von den Puhdys, Silly, Karat und Stern Meißen sozialisiert. Der Reinickendorfer Junge Martin Kesici ist heute mitten in der Großen Stadt zu Hause, aber das Album klingt, als hätter er sich in der ruhigen Vorortidylle nicht unwohl gefühlt, denn auch das Album ist ein vollwertiges Produkt aus regionalem Anbau und wurde quasi vor der eigenen Haustür aufgenommen. Henning Westland, der jahrelang im legendären Hansa-Studio an den Reglern saß, stellte sein Friedrichshagener Studio zur Verfügung. Dort ließen es The Core richtig krachen und demonstrierten auf ihre Weise, dass Lärm – wenn er denn nicht von Flugzeugen kommt – durchaus etwas Wahrhaftiges und Beglückendes vermitteln kann.</p>
<p><strong><em>Das Maulbeerblatt verlost ein Exemplar der CD „The Inner Self“ für die erste richtige Antwort auf die Frage</em>:</strong><em><br />
Für welches Land komponierte Martin Kesici den Song zum Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2011?</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/the-core/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heimspiel</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/heimspiel-4/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/heimspiel-4/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Koepcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/?p=5310</guid>
		<description><![CDATA[Bell Book + Candle sind endlich wieder live in Friedrichshagen zu erleben! Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören und so wird auch das Jahr 2011 am Tag nach dem Gastspiel von Bell Book + Candle sein wohlverdientes Ende finden. Der Band ist es mittlerweile eine lieb gewordene Tradition geworden, sich daheim von ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-5312" title="jana_gross" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/12/jana_gross.jpg" alt="" width="460" height="273" /></em></p>
<p><em>Bell Book + Candle sind endlich wieder live in Friedrichshagen zu erleben!</em></p>
<p>Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören und so wird auch das Jahr 2011 am Tag nach dem Gastspiel von Bell Book + Candle sein wohlverdientes Ende finden. Der Band ist es mittlerweile eine lieb gewordene Tradition geworden, sich daheim von ihren Fans und Freunden mit einem Konzert zu verabschieden. Erstmals öffnet ihnen dafür die Christophoruskirche am Marktplatz ihre Pforten. Jana Groß ist Friedrichshagenerin, hier geboren und aufgewachsen, und auch wenn es sie dann später vorübergehend hier- und dorthin verschlagen hat, blieb ihr Herz doch immer am Müggelsee. Die Sängerin schätzt die Ruhe und den Frieden dieses Ortes und freut sich zugleich, wenn KAISERS wieder bis 24 Uhr geöffnet hat. Früher empfand sie die Äußerung anderer immer als etwas provinziell, doch auf dem Weg zur S-Bahn sagt sie heute selber: „Ich fahr jetzt in die Stadt.“ So vermittelt die passionierte Musikerin glaubhaft den Eindruck einer zufriedenen Frau. <span id="more-5310"></span>Ihr Leben hat sie funktionabel eingerichtet, umgeben von Männern, bei denen sich ebenfalls alles um Musik dreht. Mit ihren Freunden Andy Birr und Hendrik Röder, dem Vater ihres Sohnes, zieht sie seit zwei Jahrzehnten erfolgreich als Bell Book + Candle durch die Lande. Beinahe an jedem Wochenende stehen die drei gemeinsam auf der Bühne. Ihren Alltag bestreitet Jana Groß gemeinsam mit Benjamin Eder, einem Gitarristen, über den an anderer Stelle in diesem Heft mehr zu erfahren ist. In diesem Umfeld groß geworden, hat sich für ihren Sohn Tom nie ernsthaft die Frage nach einem bürgerlichen Beruf gestellt. Als Drummer und Percussionist ist er mit seiner Band Consin längst auf gutem Wege. Mutter und Sohn texten und komponieren gemeinsam für sich und andere und wann immer Bell Book + Candle Verstärkung brauchen, ist Tom Groß dabei. <strong>Und weil das Beste immer zum Schluss kommt, spielen sie am 30. Dezember, ab 19.00 Uhr.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2011/12/heimspiel-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

