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	<title>Maulbeerblatt &#187; Matthias Vorbau</title>
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	<description>Das Kulturmagazin für den Berliner Südosten – aus dem Hause elf62.net</description>
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		<title>Zombiealarm</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 00:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Vorbau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Horrormeldungen vom Müggelturm Vor vertraut-morbider Kulisse fiel an einem sonnigen Oktoberwochenende die letzte Klappe des ersten Horror-Splatter-Zombie-Movies, gedreht auf Köpenicker Boden. Asha Bhambry und Hans Klauke sind die Initiatoren des Spektakels, welches mit viel Improvisationstalent, Kunst- und Herzblut realisiert wurde. Im Interview mit dem Maulbeerblatt gestatten die beiden einen Einblick in ihr ambitioniertes Projekt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium" title="wpid-dead_fmt.jpg" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/11/wpid-dead_fmt-460x274.jpg" alt="zombie ALaRm" width="460" height="274" /><strong><em>Neue Horrormeldungen vom Müggelturm</em></strong><br />
<em>Vor vertraut-morbider Kulisse fiel an einem sonnigen Oktoberwochenende die letzte Klappe des ersten Horror-Splatter-Zombie-Movies, gedreht auf Köpenicker Boden. Asha Bhambry und Hans Klauke sind die Initiatoren des Spektakels, welches mit viel Improvisationstalent, Kunst- und Herzblut realisiert wurde. Im Interview mit dem Maulbeerblatt gestatten die beiden einen Einblick in ihr ambitioniertes Projekt.</em></p>
<p><span id="more-5141"></span></p>
<p><strong>Wie ist der Titel Eures Filmes? Um was geht es?</strong></p>
<p>Asha: Also der Arbeitstitel ist „la porte de la mort“, aber ich weiß noch nicht, ob mort oder morte richtig ist &#8230;</p>
<p>Hans: In diesem Film gehts – um was sonst – um Zombies, also ein allseits bekanntes Problem, was jeden von uns betreffen kann.</p>
<p>Asha: Es geht um eine junge Frau, die auf Party druff ist und in ihrer Fantasie auf Zombies stößt. Sie versucht, ihnen zu entkommen und findet alte Freunde wieder, die ihr helfen.</p>
<p><strong>Wie seid Ihr auf den Müggelturm als Drehort gekommen?</strong></p>
<p>Asha: Der Müggelturm war, glaube ich, seit Lebzeiten Hans&#8217; Traum&#8230;</p>
<p>Hans: Nun ja, in gewisser Hinsicht is das ja das Wahrzeichen Köpenicks und was soll man sonst als finale Szene nehmen oder wo sonst sollte man der Handlung ein so gigantisches Ende geben? Höchstens auf dem Fernsehturm, aber das war uns zu teuer.</p>
<p>Asha: Dazu muss ich sagen, dass ich nicht aus Köpenick komme und mir das Wahrzeichen eigentlich Wurst ist!!! Aber der Turm ist schon cool, weil die Aussicht so geil ist, und der Wald drumrum ne coolere Kulisse ist, als die Stadt.</p>
<p><strong>Den Plot habt Ihr selbst in der marokkanischen Wüste geschrieben. Wie kamt Ihr an diesem fernen Ort darauf, einen Local-Zombiefilm zu drehen?</strong></p>
<p>Hans: In der Sahara liegen die Wurzeln unseres filmischen Schaffens.</p>
<p>Asha: Übrigens war es nicht die marokkanische Wüste! sondern die Westsahara (Genauer: in einem Flüchtlingslager in Algerien! Mehr dazu: <a href="http://www.projektgruppe-westsahara.org">www.projektgruppe-westsahara.org</a>) In der Wüste haben wir das erste Mal aus Langeweile einen Zombieclip gemacht. Wir haben eine von den Dokukameras genommen und sind schreiend durch die Wüste gerannt. Dann haben wir uns vorgenommen mal nen richtigen Film zu machen und dann erst kam die Story. Letzten Sommer.</p>
<p>Hans: Und ta ta – was soll man sagen? Es ist ein Meisterwerk entsanden.</p>
<p><strong>Über 40 Leute konntet Ihr über fünf Drehtage für Euer Projekt begeistern. Wie habt Ihr das geschafft?</strong></p>
<p>Asha: Es waren 40! Wenn man alle zählt die beteiligt waren. also wir haben nicht nur viele Freude, sondern auch sehr Coole! Weil wir cool sind! Und weil man seit Monaten über nichts anderes mehr mit uns reden kann.</p>
<p>Hans: Jep! Für so ein gewaltiges Programm braucht man natürlich Verbindungen&#8230; zum Glück sind wir beiden an sehr vielen sozialen Projekten beteiligt wo man genug kontakte knüpfen kann. Wir mußten leider Brett Pit und Arnold absagen da dies ja ein guter Film werden sollte und natürlich wollten wir auch neue Talente auf die Bühne bringen.</p>
<p>Asha: und vieles ist durch Zufälle passiert, da waren dann Freunde die sich zufällig vor wenigen Wochen ein Softgunarsenal gekauft haben oder andere, die selbst mal nen Film drehen wollten und noch Material übrig hatten&#8230;</p>
<p><strong>Wie haben die Ausflügler auf dem Turm bei Eurem Anblick reagiert?</strong></p>
<p>Asha: Also zwei Kinder haben fast geweint. Das war sehr interresant&#8230; Ein Großteil hat sich gefreut als sie sahen, das da ein Film gedreht wird und als sie sahen was für einer sind sie schnell wieder abgehauen. Die, die den Sonnenuntergang sehen wollten (genau in dem Moment als ganz oben der Showdown stattfand) waren, glaube ich schon etwas &#8230; ungeduldig&#8230; aber einer hat mit seinem Handy mitgefilmt. Und viele haben gelacht.</p>
<p>Hans: Viele haben sich trotz des fiesen Makeups nicht dran hindern lassen, begeistert durchs Bild zu rennen. Was dem Ende natürlich eine gewisse Würze gibt.</p>
<p>Asha: Als wir im Wald waren zum Beispiel. Da kamen sie von weitem an und haben nur Leute rumstehen sehen, und plötzlich haben wir uns umgedreht, da haben sich ein paar leute ganz schön erschreckt! Aber die fanden es witzig. Die älteren Kinder waren total begeistert und manche Eltern hatten zu tun, ihre Kinder da weg zu zerren.</p>
<p>Hans: Und wir wurden sogar wiedererkannt&#8230; „Das sind doch die, die letzte woche im Sumpf gedreht haben! Vielleicht können wir jetzt mit machen?“</p>
<p><strong>Wann wird der Film zu sehen sein?</strong></p>
<p>Asha: Nun ja, da wir erst ein Drittel geschafft haben – frühestens im Frühjahr 2012.</p>
<p>Hans: Jep, Frühjahr.</p>
<p>Asha: Wir müssen bis Ende März schneiden, Effekte raufsetzen, Sounds einsetzen, synchronisieren und dann noch den Soundtrack raufmachen (die zwei Freunde von der Band Karins Rache komponieren noch.) Das dauert ewig. und wir haben ja auch noch ein Leben.</p>
<p>Hans: Aber das ist unsere absolute Deadline&#8230;</p>
<p>Asha: Mittlerweile haben wir 18 Kasetten glaub ich. Fast alle sind voll!</p>
<p>Hans: Also ca. 18 Stunden Rohmaterial!</p>
<p>Asha: Und wir haben noch nicht wirklich ne Ahnung vom Schneiden. Aber wenn der Film kommt, wollen wir ihn vielleicht bei ein paar Trashfilmfestivals einschicken oder vielleicht sogar ne Premiere im Kino veranstalten. Und dann gibts den auf DVD mit ner ganzen Menge Bonusmaterial!!! 1. Making of, 2. Live Konzert von Karins Rache und 3. ein Exklusivinterview mit den Starregisseuren (das sind wir!!!)</p>
<p>Hans: Natürlich haben schon bei bekannten Cuttern aus Film und Fernsehen angefragt aber wen wir davon nehmen ist noch nich ganz klar.</p>
<p><strong>Wollt ich gerade fragen. (Das mit den Festivals)</strong></p>
<p>Asha: Naja, mit den Festivals ist alles noch nicht sicher. Wir müssen uns erst mal in der Festivallandschaft umschauen. Aber ein paar sind Muss &#8211; Berlinale, Cannes&#8230; aber für die Oscars sind wir zu cool.</p>
<p>Hans: Cannes hat ja schon angefragt aber wir wollten ja ein kleines Ereignis machen und es nicht so an die große Glocke hängen..</p>
<p>Asha: Vielleicht wird es bei der Premiere die goldene Machete geben. Eine Auszeichnung von uns für uns.</p>
<p><strong>Das ist doch ein schöner Schlusssatz. Ich danke für das Gespräch. Viel Spaß beim Erfolg.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mechanische Tierwelt</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2011/07/mechanische-tierwelt/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2011/07/mechanische-tierwelt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 08:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Vorbau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ungewöhnliche Fotosafari im Museum für Naturkunde Berlin Die Artenvielfalt der mechanischen Tierwelt schien einstmals unerschöpflich, tatsächlich ist sie jedoch seit langem vom Aussterben bedroht. Ihr Überleben scheint heute allenfalls in der Obhut engagierter Museen und liebevoller Sammler gesichert. Unser Maulbeerblatt-Mitstreiter Sebastian Köpcke hat gemeinsam mit Volker Weinhold eine Vielzahl der eigenen historischen Blechtiere mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4315" title="mechanische_voegel" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/07/mechanische_voegel.gif" alt="" width="460" height="224" /></p>
<p><strong>Eine ungewöhnliche Fotosafari im Museum für Naturkunde Berlin</strong></p>
<p>Die Artenvielfalt der mechanischen Tierwelt schien einstmals unerschöpflich, tatsächlich ist sie jedoch seit langem vom Aussterben bedroht. Ihr Überleben scheint heute allenfalls in der Obhut engagierter Museen und liebevoller Sammler gesichert. Unser Maulbeerblatt-Mitstreiter Sebastian Köpcke hat gemeinsam mit Volker Weinhold eine Vielzahl der eigenen historischen Blechtiere mit der Kamera beobachtet und in in szenierten Bildern zu neuem Leben erweckt. Vom 12. Juli bis 4. September ist eine Auswahl ihrer Fotografien im Museum für Naturkunde in Berlin zu sehen. Ihre Ausstellung »Mechanische Tierwelt« zeigt darüber hinaus mehr als 100 originale Blechtiere internationaler Hersteller (1900 – 1970), sowie Filmsequenzen verschiedener Tiere in ihren charakteristischen Bewegungen.<br />
<a href="http://www.mechanische-tierwelt.de/fotogalerie/">Mehr Bildmaterial gibt es hier.</a> (<a href="http://www.elf62.net">Gestaltung und Umsetzung von elf62.net</a>)</p>
<p>Die »Mechanische Tierwelt« erlebte ihre Premiere im Industrie- und Filmmuseum Wolfen. Seither wurde sie unter anderem im Deutschen Meeresmuseum Stralsund, im NAMU Bielefeld, im Naturkundemuseum Aschaffenburg und in den technischen Museen in Neumünster und Crimmitschau präsentiert. Das Buch zur Ausstellung vereint alle Bilder dieser außergewöhnlichen Fotosafari. Es entstand in Kooperation mit dem Naturmuseum St. Gallen. Dort ist die »Mechanische Tierwelt« von November 2011 bis Mai 2012 zu Gast.</p>
<p><img class="size-full wp-image-4312 alignleft" title="Titelseite Mechanische Tierwelt" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/07/Titelseite.gif" alt="" width="200" height="143" />Das Maulbeerblatt verlost ein Exemplar des Buches zur Ausstellung an den ersten richtigen Kommentar. Die Frage lautet:<em> Welche Brandenburger Firma zählte einst zu den weltweit führenden Herstellern mechanischen Blechspielzeugs?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wimmeln in Berlin</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2011/02/wimmeln-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 12:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Vorbau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin ist eine Reise wert. Das weiß auch der Köpenicker Vorstadtbewohner. Denn in Berlin ist Action! Besonders wenn der Zoowärter vergessen hat, das Eingangstor zu schließen und die Tiere jetzt in der ganzen Stadt herumwimmeln &#8230; Judith Drews, erfolgreich publizierende und mehrfach preisgekrönte Illustratorin, hat ein Berlin-Wimmelbuch gestaltet, dass sich auf reale Orte im Berliner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/02/wimmelbild_drews.jpg" rel="lightbox[3754]"><img class="alignnone size-full wp-image-3757" title="wimmelbild_drews" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/02/wimmelbild_drews.jpg" alt="wimmelbild_drews" width="460" height="300" /></a></p>
<p>Berlin ist eine Reise wert. Das weiß auch der Köpenicker Vorstadtbewohner. Denn in Berlin ist Action! Besonders wenn der Zoowärter vergessen hat, das Eingangstor zu schließen und die Tiere jetzt in der ganzen Stadt herumwimmeln &#8230; Judith Drews, erfolgreich publizierende und mehrfach preisgekrönte Illustratorin, hat ein Berlin-Wimmelbuch gestaltet, dass sich auf reale Orte im Berliner Zentrum bezieht, diese jedoch auf farbenfrohe Weise verfremdet und verformt. Und doch bleiben die Schauplätze wiedererkennbar. Nach einem Stadtbesuch kann ein jedes Kind sicher sagen, dass es auf dieser oder jener Seite des Buches schon mal spazieren gewesen ist. Dabei begegnen dem Berlinbesucher im Gewimmel immer wieder alte Bekannte: Prinzessin Carlotta, die ihr Herz spaziern führt, Eisbär Aljoscha auf der Suche nach Abkühlung oder der Löwe Erik mit seiner Vorliebe für Frauenkleider …</p>
<p>Und als wäre das hier zu sehende Werk nicht bewundernswert genug, hat die Redaktion Kenntnis von einer verheißungsvollen Kollaboration der Künstlerin mit dem einzigartigen <a href="http://www.lypse.de/">Kai Lüftner</a> – dem treuen Maulbeerblatt-Leser gewiss noch als <a href="http://www.maulbeerblatt.com/category/kais-kleine-kopenickkolumne/">Kolumnist dieses schönen Magazins</a> bekannt. Damit ist dann wohl sicher gestellt das sich ein weiterer Erfolg der Serie zugesellen wird. Wir wünschen dem Projekt der beiden und allen folgenden Projekten bereits vorab breiten Erfolg.</p>
<p><em><strong>Berlin Wimmelbuch</strong> &#8220;Ausbruch aus dem Zoo&#8221; illustriert von <a href="http://www.judithdrews.de/">Judith Drews</a>, erschienen im <a href="http://wimmelbuchverlag.de/">Berliner Wimmelbuchverlag</a>.<br />
Das Maulbeerblatt verlost zwei völlig verwimmeltschöne Exemplare an die ersten Kommentatoren auf diesen Beitrag.<br />
</em></p>
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		<title>Galerie der Straße</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2010/06/galerie-der-strase/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2010/06/galerie-der-strase/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 05:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Vorbau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon in der letzten Ausgabe wurde in dieser Rubrik mit Franz Zauleck ein Künstler vorgestellt, der dieses Privileg bereits einmal genossen hatte. Und ist der Ruf erst ruiniert, schreibt`s sich gänzlich ungeniert: Die Künstlerin Gisela Kurkhaus Müller war ebenfalls schon einmal mit ihren Arbeiten im Maulbeerblatt vertreten (Maulbeerblatt Ausgabe 20). Für ihre erneute Anwesenheit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in der letzten Ausgabe wurde in dieser Rubrik mit <a href="http://www.zaulex.de/">Franz Zauleck</a> ein Künstler vorgestellt, der dieses Privileg bereits einmal genossen hatte. Und ist der Ruf erst ruiniert, schreibt`s sich gänzlich ungeniert: Die Künstlerin <a href="http://www.kurkhaus-mueller.de/sites/siebdrucke.html">Gisela Kurkhaus Müller</a> war ebenfalls schon einmal mit ihren Arbeiten im Maulbeerblatt vertreten (<a href="http://www.maulbeerblatt.com/2009/04/von-leichter-hand/">Maulbeerblatt Ausgabe 20</a>). Für ihre erneute Anwesenheit in dieser Rubrik gibt es jedoch gute Gründe. So hat sie zum Einen ihre damals vorgestellte Serie &#8220;Kunst im Abonnement&#8221; mit eindrucksvollen Werken fortgesetzt und hat sich zum Anderen einem neuen Thema zugewandt – der &#8220;Galerie der Straße&#8221;.<br />

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</p>
<p><br clear="all"></p>
<p>Werke dieser neuen Serie sind hier dargestellt. Aber der wichtigste Anlass des erneuten Auftauchens der Künstlerin und ihrer Arbeiten in dieser Rubrik, ist die bevorstehende Ausstellung in der Galerie Bild Plus. Ihre Siebdrucke und Orginalskizzen sind dort vom 18. Juni bis 18. Juli zusammen mit Werken anderer Künstler zu begutachten. Das Maulbeerblatt wünscht ein schönes Wiedersehen.</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em><strong>Maulbeer-Tipp</strong>: Kunst-to-go 2010: &#8220;How do you do, neighbour?&#8221; 18.6. &#8211; 20.6.2010 Ausstellung mit Porträt/Selbstporträt vom 19.6. &#8211; 18.7.2010 in der galerie bild plus opening 18.6.2010, 20 Uhr mit Saxofun/ Ltg. Clemens Arndt Arbeiten von Gisela Kurkhaus-Müller, Gina Gurgul, Judith Krüger, Robert Verch, Robinson Jorquera u.a. 19.+ 20.6., Sonderöffung von 11 bis 21 Uhr Verkauf von Grafik + Künstlerbüchern 19.6., 15 Uhr Lesung und Konzert zu den im März verlegten 6 Stolpersteinen Beginn Bölschestr. 51 19.6., 20 Uhr Jazzkonzert PROKOPÄTZ. Ltg. Hannes Zerbe im Hof der galerie bild plus Am Goldmannpark 20</em></p>
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		<title>1. Wahl!</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 17:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Vorbau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Künstler Sebastian Köpcke Seit man sich in knapper Abstimmung dafür entschieden hat, die Schaltstellen der Macht aus dem verschlafenen Bonn wieder in die große schmutzige Stadt vor den Toren Köpenicks zu verlegen, hat diese ebenso an äußerem Glanz gewonnen wie an innewohnender Provinzialität. Von Berlin aus wird das Land in diesen Tagen mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Der Künstler Sebastian Köpcke</strong></em></p>
<p>Seit man sich in knapper Abstimmung dafür entschieden hat, die Schaltstellen der Macht aus dem verschlafenen Bonn wieder in die große schmutzige Stadt vor den Toren Köpenicks zu verlegen, hat diese ebenso an äußerem Glanz gewonnen wie an innewohnender Provinzialität.<em><strong> 
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<p>Von Berlin aus wird das Land in diesen Tagen mit einer medialen Lawine überrollt, welche die Bürger mitreißen und in die Wahllokale tragen soll. Dort dürfen sie dann – ein jeder mit seiner Stimme – selbst entscheiden, ob es in Zukunft WEITER SO oder SO WEITER geht wie bisher. Die unvermeidlichen Meinungsmacher werden bis dahin nicht müde, auf allen Kanälen im Kaffeesatz zu lesen und sich in Farbenspielen zu ergehen, um jede denkbare Konstellation zu wägen – schwarzrotgelbgrün minus dunkelrot scheint bislang am aussichtsreichsten. Einer augenscheinlich 22-jährigen Kanzlerin, die allerorts milde von den Plakaten lächelt, werden übereinstimmend die größten Chancen eingeräumt, weiterhin als Schneewittchen unter Zwergen zu regieren.</p>
<p><em>Sebastian Köpcke, Baujahr 1967, wohnt in Friedrichshagen und arbeitet freischaffend als Grafikdesigner, Ausstellungsgestalter und Buchautor. Für das Maulbeerblatt hat er einen Blick auf die politischen Matadore der Berliner Republik geworfen. Mit der Titelseite dieser Ausgabe hat er persönlich seine Wahl getroffen.</em></p>
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