<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Maulbeerblatt &#187; Karl-Heinz Kloppisch</title>
	<atom:link href="http://www.maulbeerblatt.com/author/karl-heinz-kloppisch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.maulbeerblatt.com</link>
	<description>Das Kulturmagazin für den Berliner Südosten – aus dem Hause elf62.net</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 16:40:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Schluss mit lustig</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/12/schluss-mit-lustig/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2009/12/schluss-mit-lustig/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 10:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl-Heinz Kloppisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/?p=2576</guid>
		<description><![CDATA[Frohes neues Jahr Im Jahr 2012 endet der Maya- Kalender. Für viele Grund genug, schon mal in Depression zu verfallen oder den Kinderwunsch zu überdenken. Schließlich lagen die Freunde aus Übersee mit Berechnungen schon oft richtig und waren mit Kultur und Gesellschaft ihren Artgenossen weit voraus. Als erste Vertreter der kausalen Zeitrechnung sind die alten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2604" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/11/maya.jpg" alt="" width="460" height="250" /></p>
<p><em><strong>Frohes neues Jahr</strong></em></p>
<p>Im Jahr 2012 endet der Maya- Kalender. Für viele Grund genug, schon mal in Depression zu verfallen oder den Kinderwunsch zu überdenken. Schließlich lagen die Freunde aus Übersee mit Berechnungen schon oft richtig und waren mit Kultur und Gesellschaft ihren Artgenossen weit voraus.<span id="more-2576"></span></p>
<p>Als erste Vertreter der kausalen Zeitrechnung sind die alten Amerikaner Inhalt zahlreicher Publikationen und wissenschaftlichen Arbeiten geworden. Besonders ruhmreich hat sich Jose Argüelles („<em>Der Maya Faktor</em>“) mit dem Phänomen der viert-dimensionalen Zeit auseinandergesetzt. Diese begründet sich auf den Kenntnissen und dem Wissen der Vor-Kolumbianer um die Kosmischen Gesetze der Zeit. Was nun aber am 21. Dezember 2012 (die genaue Datierung ist dank des mangelhaften römischen Kalenders ebenfalls strittig) passieren wird, kann niemand genau erahnen. Dann nämlich endet die derzeit laufende, letzte Periode des Kalenders.</p>
<p>In der Tat verwendeten die Mayas verschiedene Kalender, den Tzolkin (für rituelle Zwecke), den Haab (für den zivilen Gebrauch) und die Lange Zählung (für astronomische Berechnungen). Bemerkenswert ist, dass sowohl der Haab als auch der Tzolkin sich nicht am Mond, letzterer auch nicht an der Sonne, orientieren. Damit stehen nicht nur europäische Astrologen im Dunkel. Dank der kolonialistischen Gründlichkeit ist auch die Quellenlage bezüglich der Maya-Zeitrechnung sehr begrenzt – als hätten die spanischen und portugiesischen Conquistadores den Braten bereist gerochen, als sie – die weißen Götter – pünktlich wie vorhergesagt in Süd- und Mittelamerika an Land gingen. Da eine Entwirrung der Rechenabläufe und Grundlagen des Maya-Kalenders den Rahmen dieses Heftes sprengen würde, verweise ich nur auf das wunderbare WorldWideWeb als Recherchemittel und widme mich stattdessen den aktuellen astrologischen Berichten und Prognosen für die kommenden Jahre.</p>
<p>Fakt ist: Es wird düster und kalt um die Welt bestellt sein, egal ob 3. Weltkrieg, Klimakatastrophe oder gesellschaftlicher Frohes neues Jahr Von Karl-Heinz Kloppisch SuperGAU. Bereits für das Jahr 2010 haben Astrologen erschreckende Sternkonstellationen errechnet (Sonne und Mond als „<em>Lichter</em>“ außer acht gelassen). Dabei hat sich ergeben, dass Saturn, Uranus, Pluto und schließlich auch Mars und Hades sich im Laufe des Jahres auf Kardinalpunkten befinden. Da diese Sterne allesamt – und durchaus historisch belegbar – keine Samariter sind, dräut der Gesellschaft wohl nichts Gutes für die kommenden Jahre. Die Unterzeichnung des Vertrages von Verdun (843) und die Reichsgründung (1871) standen, was Mars angeht, unter einer ähnlich schlechten Sternenkonstellation.</p>
<p>Da sich nun aber 2010 das geballte „<em>Übeltäterpaket</em>“ formiert, wird es wohl nichts mehr mit den sonnigen 7,59 Milliarden Jahren, welche die Wissenschaft noch im Oktober 2007 der Welt prophezeite. Abwägen, was zu tun ist, muss jeder für sich selbst. Ein längerer Urlaub oder die lang geplante Welttournee kann jedenfalls schon mal nicht schaden, das bringt noch ein wenig Treibhausgase, bevor es dann wirklich heißt: Ab ins All.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2009/12/schluss-mit-lustig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Willkommen, ich bin der Wahnsinn!</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/07/willkommen-ich-bin-der-wahnsinn/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2009/07/willkommen-ich-bin-der-wahnsinn/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 06:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl-Heinz Kloppisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/?p=2118</guid>
		<description><![CDATA[Im Reich von Gogoplata Go-Go-Was? Weder ein Freund von Geldscheinen in Bikini-Tops, noch auf der Suche nach silbrigen Edelmetallen, halte ich es mit dem Namen wie der Künstler selbst: Demnach befinden wir uns – im Reich von gogoplata – in einem stilvollen, wenn auch unnatürlich erscheinendem Würgegriff mit Wurzeln im asiatischen Kampfsport. Ein Moment der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2153" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/07/thepack_01.jpg" alt="" width="460" height="184" /></p>
<p><em><strong>Im Reich von Gogoplata</strong></em></p>
<p>Go-Go-Was? Weder ein Freund von Geldscheinen in Bikini-Tops, noch auf der Suche nach silbrigen Edelmetallen, halte ich es mit dem Namen wie der Künstler selbst: Demnach befinden wir uns – im Reich von gogoplata – in einem stilvollen, wenn auch unnatürlich erscheinendem Würgegriff mit Wurzeln im asiatischen Kampfsport. Ein Moment der Kunst, das zum Kampf oder zur Aufgabe zwingt. Die Frage, ob Chaos und Kunst überhaupt vereinbar oder sie gar untrennbar miteinander verbunden sind, hat keine Zeit, sich breit zu machen. Weder bei der Betrachtung der Bilder noch im Gespräch mit dem Exil- Köpenicker Künstler.</p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-31-2118">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-322" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/wolfrot-coverversion.jpg" title=" " class="shutterset_set_31"  rel="lightbox[2118]">
								<img title=" " alt=" " src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/thumbs/thumbs_wolfrot-coverversion.jpg" width="80" height="80" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-321" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/wasgehtab2.jpg" title=" " class="shutterset_set_31"  rel="lightbox[2118]">
								<img title=" " alt=" " src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/thumbs/thumbs_wasgehtab2.jpg" width="80" height="80" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-319" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/razor.jpg" title=" " class="shutterset_set_31"  rel="lightbox[2118]">
								<img title=" " alt=" " src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/thumbs/thumbs_razor.jpg" width="80" height="80" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-320" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/thepack_01.jpg" title=" " class="shutterset_set_31"  rel="lightbox[2118]">
								<img title=" " alt=" " src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/thumbs/thumbs_thepack_01.jpg" width="80" height="80" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-318" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/pigs.jpg" title=" " class="shutterset_set_31"  rel="lightbox[2118]">
								<img title=" " alt=" " src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/thumbs/thumbs_pigs.jpg" width="80" height="80" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-317" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/otcto_01.jpg" title=" " class="shutterset_set_31"  rel="lightbox[2118]">
								<img title=" " alt=" " src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/thumbs/thumbs_otcto_01.jpg" width="80" height="80" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-315" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/cover.jpg" title=" " class="shutterset_set_31"  rel="lightbox[2118]">
								<img title=" " alt=" " src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/thumbs/thumbs_cover.jpg" width="80" height="80" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-314" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/affe_01.jpg" title=" " class="shutterset_set_31"  rel="lightbox[2118]">
								<img title=" " alt=" " src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/gallery/gogoplata/thumbs/thumbs_affe_01.jpg" width="80" height="80" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>


<p><span id="more-2118"></span></p>
<p>Werk und Wirkungsstätte von gogoplata sind gleichsam übersät mit unterschiedlichsten Eindrücken und Stilelementen. Hier vereinen sich Inspirationen fernöstlicher Mangalegenden problemlos mit Antihelden der amerikanischen Comicszene, prallen plakative Straßenkunstmotive auf filigrane (Alb-) Traumfiguren.</p>
<p>All das findet auch heute noch Platz in gogoplatas Werken – die Skills des handgemachten Animationsfilms, die provokanten Motive der nächtlichen Straßenkunst und die Detailliebe des beobachtenden Künstlers – die gegen jede Konvention verstoßend zum Lachen, Kotzen, Nachdenken oder Mitmachen einladen. Gern zitiere ich hier für all die besserwisserischen Kritiker den Herrn Über-Lypse: „<em>Fresse halten, besser machen!</em>“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2009/07/willkommen-ich-bin-der-wahnsinn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Richtig feiern!</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/07/richtig-feiern/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2009/07/richtig-feiern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 17:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl-Heinz Kloppisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/?p=2108</guid>
		<description><![CDATA[Jubiläen in Köpenick Das war er nun, der groß angekündigte, seit nun mehr achthundert Jahren heiß erwartete Köpenicker Festumzug 2009 – mit eigener extravaganter Münzprägung. Was jedoch bleibt, ist ein ernüchterndes Resümée zum Jubiläum unseres schönen Randbezirks und die Frage, ob die Zeit der Umzüge und Paraden nicht doch längst vorbei sein sollte. Wie ferngesteuert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2143" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/07/balon1.jpg" alt="" width="460" height="313" /></p>
<p><em><strong>Jubiläen in Köpenick</strong></em></p>
<p>Das war er nun, der groß angekündigte, seit nun mehr achthundert Jahren heiß erwartete Köpenicker Festumzug 2009 – mit eigener extravaganter Münzprägung. <span id="more-2108"></span></p>
<p>Was jedoch bleibt, ist ein ernüchterndes Resümée zum Jubiläum unseres schönen Randbezirks und die Frage, ob die Zeit der Umzüge und Paraden nicht doch längst vorbei sein sollte. Wie ferngesteuert winkte Gabi Schöttler, ihres Zeichens geheime Stilikone, in die Massen. Was hier an Kreativität und Innovation gespart wurde, machten Lärm und dicke Luft wieder wett. Schwindel erregend waren an jenem Samstag lediglich die luftigen Höhen, in denen man auf Diesel betriebenen Karren durch die Bahnhofstraße schunkelte. Die fehlende Qualität machte auch die unzählbare Masse an Variationen des verschmitzten, diebischen Schuhmachers nicht wirklich wett. Dennoch verbreitete er wenigstens etwas Historisches zwischen den wild wirbelnden Tanzgruppen in goldenen Tutus, Ost-Hörfunk-Legenden und Moderatoren in Glitzeranzügen, dröhnendem Baugerät und etwas ranzigen, Flyer verteilenden Schreckgespenstern mit Rasseln. Im lückenlosen, zügig vorwärts stoßenden Getümmel kamen jedoch weder die wenigen kostümierten Gestalten noch die spärlich bekleideten Waschweiber im Zober zur Geltung.</p>
<p>Vielleicht lag es an der Lethargie der Köpenicker selbst oder an der mangelhaften Öffnung der Parade für den Otto-Normal- Bürger, aber ein gemeinschaftlicher Festumzug könnte mehr sein als Promoplattform für ansässige Firmen und Rummelbudenbesitzer. Auf diese griff man wie gewohnt zurück und zelebrierte die ewige Leier auf Bühnen rund um die Altstadt. So leicht kann Unterhaltung sein. Hoffen lässt hier einzig und allein die anstehende Neuausschreibung des Festausrichters in Köpenick.</p>
<p>Wer Köpenick von seiner netten Seite kennen lernen wollte, hielt sich südlich der Müggelheimer Straße. Liebevolles Kunsthandwerk und Kleinkrämerei mit Charme trafen hier zum 14. Kiezer Sommer auf die Akteure der hiesigen Kulturszene, die mit feinster Musik und allerlei Spielerei für Groß und Klein den Tag abseits vom Jubiläumsbombast doch noch unvergessen machten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2009/07/richtig-feiern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Luzifers Lodge</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/06/luzifers-lodge/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2009/06/luzifers-lodge/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 08:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl-Heinz Kloppisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/?p=1773</guid>
		<description><![CDATA[Der Teufelssee Für Mystikfreaks und Naturliebhaber der besonderen Art ist wohl der Köpenicker Teufelssee knapp einen Kilometer südlich des Müggelsees das „Randerlebnis“ schlechthin. Vor allem in den frühen Morgenstunden bietet das Sumpfgebiet zu Fuße der Müggelberge eine Kulisse, wie sie Jules Verne sich wohl am Mittelpunkt der Erde vorstellte. Alte knorrige Erlen und Grauweiden strecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1779" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/04/lucifer.jpg" alt="" width="460" height="184" /></p>
<p><em>Der Teufelssee</em></p>
<p>Für Mystikfreaks und Naturliebhaber der besonderen Art ist wohl der Köpenicker Teufelssee knapp einen Kilometer südlich des Müggelsees das „Randerlebnis“ schlechthin. Vor allem in den frühen Morgenstunden bietet das Sumpfgebiet zu Fuße der Müggelberge eine Kulisse, wie sie Jules Verne sich wohl am Mittelpunkt der Erde vorstellte. Alte knorrige Erlen und Grauweiden strecken bedrohlich ihre Arme aus und verdrängen den sympathischen Mischwald der Berliner Forsten. Das Hochmoor, das den mit 1,6 ha kleinsten See der Müggelregion umgibt, versperrt mit Nebelbänken die Sicht. Lebendes Holz bricht verführerisch Tierstimmen und geheimnisvolle Geräusche.<span id="more-1773"></span></p>
<p>Obwohl der Teufelsaltar, der dem abgelegenen, verträumten See seinen Namen gab, nie gefunden wurde, ranken sich auch heute noch viele düstere Geschichten um diesen Ort. Versunkene Schlösser, herumgeisternde Prinzessinnen, okkulte Messen oder verwunschene Gestalten sind nur einige davon. Und wer weiß, wenn man sich ganz ruhig verhält, kann man von einem der Holzstege aus mit etwas Glück vielleicht wirklich eine Gestalt durch den Morgennebel irren sehen.</p>
<p>Auch am Tage hat der Teufelssee einiges zu bieten. Was im Biologieunterricht meist zu kurz kommt, kann man hier hautnah erleben: Natur pur für die ganze Familie. Eines der ältesten Naturkabinette der Stadt und ein mit Liebe gepflegter Naturlehrpfad faszinieren mit Flora und Fauna der Köpenicker Bürgerheide. Was sonst im Unterholz Zuflucht sucht oder nur des Nachts die Lüfte durchstreift, steht hier Auge in Auge mit den Homo sapiens Berlins. Vielleicht ist eine der morgendlichen Vogeltouren, die vom <a href="http://www.am-mueggelsee.de/teufelssee.htm">Naturkabinett</a> regelmäßig durchgeführt werden, eine geeignete Gelegenheit, die märchenhafte Idylle des Teufelssees in einer behüteten Gruppe zu erkunden. Das Flächennaturdenkmal Müggel-Hochmoor ist ein idealer Platz für nach Inspiration suchende Krimibuchautoren, Kind gebliebene Erwachsene oder naturbegeisterte Kinder.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2009/06/luzifers-lodge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Rot nach Weiß</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/03/von-rot-nach-weis/</link>
		<comments>http://www.maulbeerblatt.com/2009/03/von-rot-nach-weis/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 16:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl-Heinz Kloppisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Turnbeutel]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Union]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Abgeordnetenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Karlheinz Nolte]]></category>
		<category><![CDATA[Köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[Nolte]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maulbeerblatt.com/?p=1565</guid>
		<description><![CDATA[Zähne zeigen ist typisch für Sportler. Das zwingt zur Hygiene. Auch Manager und Trainer zeigen Weiß, beim Feilschen um den besten Neuzugang, auf dem Siegertreppchen oder im Interview. Seit mehr als 40 Jahren hat die Farbzusammenstellung rot-weiß im Fußballsport Köpenicks die meist kurzen Hosen an. Der Verein 1. FC Union Berlin, seine Fans und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zähne zeigen ist typisch für Sportler. Das zwingt zur Hygiene. Auch Manager und Trainer zeigen Weiß, beim Feilschen um den besten Neuzugang, auf dem Siegertreppchen oder im Interview. Seit mehr als 40 Jahren hat die Farbzusammenstellung rot-weiß im Fußballsport Köpenicks die meist kurzen Hosen an. <a href="http://www.fc-union-berlin.de/start.php">Der Verein 1. FC Union Berlin</a>, seine Fans und die Unterstützer aus dem <a href="http://www.wuhlesyndikat.de/infows.shtml">Wuhlesyndikat </a>zählen weit über fünftausend Anhänger – bei der Einwohnerzahl von rund 240.000 in Treptow-Köpenick und knapp 60.000 in Zentralköpenick stellen sie damit den Großteil der lokalen Wählerschaft.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/CwO723od2mU&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CwO723od2mU&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Mit Herz und Seele steht der Verein für den breiten Massensport im Berliner Randbezirk und auch darüber hinaus. So verhalfen seine Fans und Funktionäre dem gefährdeten Jugendsportprojekt Mellowpark anlässlich des vergangenen Köpenicker Sommers zu einem Wagen im Festumzug. Ungeachtet des politischen Geplänkels um das Projekt stehen die Eisernen Kameraden geschlossen zu ihrem Wort. Ende Februar trafen sich Vertreter der Fan- und Mitgliederabteilung des FC und die Projektleitung des Mellowparks, um über eine Zusammenarbeit für seinen Erhalt zu beraten. Im Vordergrund stand die soziale Verantwortung, derer der Verein im Bezirk gerecht werden muss. Dies vor allem angesichts der mehrheitlichen Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung für den Umzug des Mellowpark auf das ehemalige KWO-Gelände. Schließlich geht es nicht an, dass die Einen  entscheiden und die Anderen verkaufen. Auf dem auf das Treffen folgenden Spiel des 1. FC im durch den Umbau bedingten Exilstandort Jahn-Sportpark entrollten Fans kurzerhand ein mehrere Dutzend Meter langes Transparent mit dem sie sich für den Umzug und gegen die Entwidmung der Sportfläche an der Wuhlheide aussprechen. Auch von Seiten des Mellowparks wird im Vorfeld des Umzugs nachbarschaftlich geplant. So setzt sich das Projekt Parkhaus, das zum Ziel hat eine Mehrzwecksport- und Nutzeinrichtung zu schaffen, auch mit den Bedürfnissen des Fussballvereins auseinander. Stellplätze für Gastbesucher und Fans sollen bereitgestellt werden, gemeinsame Aktionen und die enge Partnerschaft sind somit vorprogrammiert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1571" title="nolte_karlheinz00281" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2009/03/nolte_karlheinz00281.jpg" alt="nolte_karlheinz00281" width="460" height="613" /></p>
<p>Die jahrelange Erfahrung der beiden Vereine, nicht nur in Bezug auf das Durchbeißen sondern auch auf das Siegerlächeln, kommt den Funktionären und Mitgliedern dabei zu Gute. An der engen Partnerschaft zwischen all eins e.V. und dem Wuhlesyndikat wird wohl auch <a href="http://www.spd-berlin.de/landesverband/personen-a-z/personen-m-z/nolte-karlheinz/"><strong>Karlheinz Nolte</strong></a>, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und des Aufsichtsrats des 1. FC Union nichts ändern können. Er hatte sich wie kein anderer gegen einen Umzug des Jugendprojekts an die Wuhlheide ausgesprochen und beharrt auch weiterhin auf seiner persönlichen Einstellung privaten Investoren den Vortritt vor kulturellen Jugendprojekten einzuräumen. Doch was kann ein einziger loser Zahn schon ausrichten, wenn das übrige Gebiss tadellos funktioniert. Er dümpelt vor sich hin, wird wenig genutzt, ständig vorsichtig übergangen, bis er schließlich herausfällt.<br />
Die lächelnden Sieger sind in jedem Fall jene, die früh aufstehen, schön von rot nach weiß putzen und im Fall der Fälle auch mal gänzlich ungezwungen den Mund aufmachen und ihre Ideale vertreten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maulbeerblatt.com/2009/03/von-rot-nach-weis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

