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	<title>Maulbeerblatt &#187; Bettina Slomka</title>
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	<description>Das Kulturmagazin für den Berliner Südosten – aus dem Hause elf62.net</description>
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		<title>Es ist angerichtet</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 22:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Slomka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Grafiker Heiko Freier Immer wieder kommen sie, meistens mit dem Postboten, und verstopfen den Briefkasten in einer nicht endenden Flut. Tag um Tag, Woche um Woche. Die Rede ist von Einkaufsprospekten mit den unwiderstehlichen Angeboten der Discountermärkte aus der Nachbarschaft. Was wird darin nicht alles feilgeboten: Die leckere Roulade in der Dose, der Schoko- osterhasen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="197" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/09/wpid-wurstsalat_fmt1-300x197.jpg" class="alignleft size-medium" alt="Es ist angerichtet" title="wpid-wurstsalat_fmt1.jpeg" />
<p><em>Der Grafiker Heiko Freier</em></p>
<p>Immer wieder kommen sie, meistens mit dem Postboten, und verstopfen den Briefkasten in einer nicht endenden Flut.  Tag um Tag, Woche um Woche. Die Rede ist von Einkaufsprospekten mit den unwiderstehlichen Angeboten der Discountermärkte aus der Nachbarschaft. Was wird darin nicht alles feilgeboten: Die leckere Roulade in der Dose, der Schoko- osterhasen im  Januar oder ganze „Amerikanische Wochen“ mit z.B. in Plastik eingeschweißten Hamburgern. Dazu immer ein passendes Foto, Auspreisung und begleitende Infografik als Dienst am Kunden.</p>
<p><span id="more-4547"></span>
<p> Genau hier holte sich Heiko Freier seine grafische Mahlzeit – einmal geschreddert und wieder neu zusammengesetzt. Dabei entstanden Zeichnungen, Collagen und Siebdrucke, die in einer „nur 24 Std.“ Kunst-Tupperware Party ausgestellt und ausnahmslos verkauft wurden. Das Maulbeerblatt bietet an dieser Stelle jedoch noch einmal lecker Häppchen dieser Serie an: Guten Appetit! </p>
<p><em>Heiko Freier, 560 jähriger Autodidakt aus Hamburg. Lebt seit 250 Jahren in Friedrichshagen und mag es hier. Good People. Hat vor 100 Jahren mit Grafik begonnen und vor 20 Jahren den Computer für sich entdeckt. Seitdem sind sie Freunde. Wer mehr sehen will: www.druckbewegung.de<br /></em></p>
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		<title>pirate blues music</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 11:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Slomka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[The Stormbirds Die Musik der „Stormbirds“ vereint Rhythm ’n Blues-, sowie Soul- und Countryfolk Elemente. Durch freies Improvisieren und „jamming“ erzeugen die 3-5 Musiker einen Retro-Sound, der weder veraltet noch altherrenhaft daherkommt. Klare Signale, die an den Klang zeitgenössischer Akustik-Jam-Spezialisten wie Ben Harper und Jack Johnson erinnern, sind ebenso erwünscht, wie Derivate aus den Klangteppichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The Stormbirds</p>
<p><a rel="attachment wp-att-4370" href="http://www.maulbeerblatt.com/2011/08/pirate-blues-music/45-piratebluesmusic-2/"><img class="alignleft size-medium wp-image-4370" title="pirate blues music" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2011/07/45-piratebluesmusic1-300x204.jpg" alt="pirate blues music" width="300" height="204" /></a>Die Musik der „Stormbirds“ vereint Rhythm ’n Blues-, sowie Soul- und Countryfolk Elemente. Durch freies Improvisieren und „jamming“ erzeugen die 3-5 Musiker einen Retro-Sound, der weder veraltet noch altherrenhaft daherkommt. Klare Signale, die an den Klang zeitgenössischer Akustik-Jam-Spezialisten wie Ben Harper und Jack Johnson erinnern, sind ebenso erwünscht, wie Derivate aus den Klangteppichen JJ. Cales und bis hin zu denen der Black Crowes. Genug Persönlichkeit um diese Musik zu verkaufen, trotz der vermeintlich gestohlenen Akkordfetzen, liefern die Jungs mit einem Lächeln. So entsteht der „pirate blues music“- Sound, warm, rhythmisch, relaxed, groovy, eine laid-back Mischung aus Rock`n&#8217; Roll, Country, Blues und Jazz. Wobei die Musiker betonen, laid-back sei bei ihnen nicht das Synonym für langsam, sondern für eine geistige und seelische Verfassung, die zu allen Tempi passt.<span id="more-4368"></span></p>
<p>Die Songs von „Bob Beeman“ (Sänger, Songwriter, Mundharmonika) sind oft schräge, kleine ironische Beobachtungen, aber ohne angestrengt tiefschürfend zu sein. Gemeinsame Liedkompositionen werden gerne als Antidot gegen hektische Gleichgültigkeit verabreicht und überlassen dem Hörer die nähere Betrachtung. Die Songs werden niemals gleich wiederholt, sondern dienen den erfahrenen und angenehm rauen Stimmen als Erzählgrundlage. Dabei wird ein hoffnungsvoller Ton angeschlagen und das Predigen den Predigern überlassen. Die Bottleneck Slide- Gitarre Victor Schiels (hempbells) umwindet und veredelt die Songs. Ein souliger, Latin-gefärbter Bass (Christian „Techi“ Tech) erdet das Ganze und lässt es in einem angenehmen Flow den Hörer durchdringen. Um den Rhythmus kümmert sich Sascha „Bachi“ Bachmann; seine untermalenden bis treibenden Figuren geben den Stormbirds einen Herzschlag und bestätigen immer wieder, das Bluesmusik auch Tanzmusik ist. Am Tenorsaxofon sorgt Gründungsmitglied Tilman Holsten (Krach) für den nötigen Soul.</p>
<p>So segeln sie dahin, die „Stormbirds“, um auch Ihre Füße zum Tanzen, Ihr Herz zum Schlagen, und Ihren Kopf zum Träumen zu bringen.</p>
<p><em>Songinfos, Termine und Hörproben unter: <a title="www.myspace.com/stormbirds" href="http://www.myspace.com/stormbirds">www.myspace.com/stormbirds</a></em></p>
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		<title>Trevor B. Lewis am 07.07. im Landfall</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 14:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Slomka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maulbeertipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Trevor B. Lewis ist ein begnadeter Soulsänger. Seine warme Stimme, kombiniert mit raffiniertem Gitarrenspiel machen seine Solokonzerte zu unvergesslichen Erlebnissen. Am 07. Juli, um 20:30 Uhr wird Trevor B. Lewis im LANDFALL eine Auswahl seiner Lieblingssongs als akustisches Set darbieten, darunter natürlich viele Titel von seinem aktuellen Album &#8220;Bannockburn&#8221;. (Das Konzert wird wieder live mitgeschnitten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-4276 alignleft" title="TrevoBLewis2" src="http://maulbeerblatt.com/wp-content/2011/07/TrevoBLewis2.jpg" alt="" width="300" height="263" />Trevor B. Lewis ist ein begnadeter Soulsänger. Seine warme Stimme, kombiniert mit raffiniertem Gitarrenspiel machen seine Solokonzerte zu unvergesslichen Erlebnissen. <strong>Am 07. Juli, um 20:30 Uhr wird Trevor B. Lewis im LANDFALL </strong>eine Auswahl seiner Lieblingssongs als akustisches Set darbieten, darunter natürlich viele Titel von seinem aktuellen Album &#8220;Bannockburn&#8221;. (Das Konzert wird wieder live mitgeschnitten &#8211; kein Wunder, denn die Friedrichshagener gelten ja als das beste Publikum Berlins <img src='http://www.maulbeerblatt.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Trevor B. Lewis begann seine Karriere als Sänger bei der Blues Band &#8220;Rattlesnake Shake&#8221; und als Schlagzeuger und Bassgitarrist bei verschiedenen Bands aus seiner Heimat Sussex UK. Mit der Band &#8220;Blues Channel&#8221;, (Gitarrenheld Simon Shaw), eroberte er die britische Musikszene mit unverwechselbaren Arrangements und seiner unglaublichen Bühnenpräsenz. Im weiteren Verlauf seiner Musikerkarriere spielte er mit international bekannten Stars wie Kenny Craddock and Colin Gibson (Van Morrison Band), Jem Turpin (Harminica, Turpin Brothers), Liam Genockey, (John Martyn/ Steeleye Span) und bereichert als Backgroundsänger der amerikanische Souldiva Jocelyn B. Smith die Soul-Jazz-Szene. Sein gemeinsames Bandprojekt &#8220;Fireflies&#8221; verhalf vielen seiner Songs zum internationalen Durchbruch. Neben seinen Tätigkeiten als Sänger, Songschreiber und Studiomusiker wirkt Trevor B. Lewis als Dozent an der Pop Akademy, Mannheim.</p>
<p><a href="http://www.landfall-berlin.de"><strong>Landfall Restaurant &amp; Live-Lounge</strong></a>, <em>Josef-Nawrocki-Str. 3, 12587 Berlin, T. 030-51 30 53 97<br />
</em></p>
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		<title>Willkommen in Zozoville</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2010/12/willkommen-in-zozoville/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 08:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Slomka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[An zwei völlig verschiedenen Orten der Welt erliegen zwei Menschen einer Faszination: der der Monster und Mönsterchen, deren furchterregendes Äußeres einen verletzlichen Kern birgt, und ihren Geschichten von der Welt. In den frühen 70er Jahren wird in San Mateo, Kalifornien, Mateo Dineen und auf der anderen Seite des Atlantiks, in Holland, Johan Potma geboren. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3686" title="Johan-14" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2010/12/Johan-14.jpg" alt="Johan-14" width="460" height="677" /></p>
<p>An zwei völlig verschiedenen Orten der Welt erliegen zwei Menschen einer Faszination: der der Monster und Mönsterchen, deren furchterregendes Äußeres einen verletzlichen Kern birgt, und ihren Geschichten von der Welt. In den frühen 70er Jahren wird in San Mateo, Kalifornien, Mateo Dineen und auf der anderen Seite des Atlantiks, in Holland, Johan Potma geboren. In kleinen Städten wachsen die beiden Jungen mit großer Begeisterung für Comics und Karikaturen auf. Schon bald entwerfen sie ihre eigene Figuren. Beide studieren Illustration, Dineen in San Francisco und Potma in Groningen. Durch die Liebe geraten beide nach Berlin und lernen sich auf einer Ausstellung kennen. Man findet sich symphatisch: „Wir haben schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Also haben wir uns zusammengetan“, sagt Dineen. Einige Zeit später, im März 2005, eröffnen sie die Zozoville-Galerie in der Mainzer Straße in Friedrichshain. Hier wird der Besucher von zahllosen und zahnlosen Monstern empfangen. Der Besucher braucht jedoch keine Angst vor diesen zu haben. Meist wirken die Monster selbst etwas ängstlich und verschreckt – oder verschlafen. Irgendwie menschlich. „Wie alle Kinder sind wir mit Zeichentrickfilmen aufgewachsen“, sagt Potma. Er und Mateo Dineen haben sich jedoch ihre Begeisterung bis heute bewahrt. Es gelingt ihnen, damit die Betrachter in Traumwelten zu geleiten, wie mancher sie vielleicht noch aus der Kindheit kennt. Die Bilderwelt von Zozoville ist eine Einladung an den Betrachter, eigene Geschichten über die Abbildung des Augenblicks auf dem Bild hinaus zu spinnen.</p>
<p><em><a href="http://www.johanpotma.com/">Johan Potma</a> und <a href="http://www.mateo-art.com/">Mateo Dineen</a> ab 27.11. in der <a href="http://www.mooya.de">Galerie Mooya</a>,<br />
Scharnweberstraße 81/ Drachholzstraße, 12587 Berlin<br />
</em></p>
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		<title>Der Bart zieht Bilanz</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2010/11/der-bart-zieht-bilanz/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 05:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Slomka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ist der letzte lebende Revolutionsführer des 20. Jahrhunderts und der einzige lateinamerikanische Staatschef seiner Generation, der sich von den USA weder kaufen, noch um die Ecke bringen ließ. Fidel Castro lebt heute als Pensionär im Trainingsanzug. Sein Bruder Raúl führt offi ziell die Staatsgeschäfte. Nach fünfzig Jahren Embargo sind die Schwierigkeiten auf Kuba unübersehbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3561" title="Fidel-stehend" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2010/10/Fidel-stehend.jpg" alt="Fidel-stehend" width="460" height="259" /></p>
<p>Er ist der letzte lebende Revolutionsführer des 20. Jahrhunderts und der einzige lateinamerikanische Staatschef seiner Generation, der sich von den USA weder kaufen, noch um die Ecke bringen ließ. Fidel Castro lebt heute als Pensionär im Trainingsanzug. Sein Bruder Raúl führt offi ziell die Staatsgeschäfte. Nach fünfzig Jahren Embargo sind die Schwierigkeiten auf Kuba unübersehbar.</p>
<p><a href="http://www.reinhard-kleist.de/">Der Berliner Comic-Künstler Reinhard Kleist</a> hat sich mit Fidel Castro erneut einer Ikone der Popkultur zugewandt, nachdem er zuvor bereits Johnny Cash noch einmal zum Leben erweckte. Mit »Castro« zeichnet er ein diff erenziertes Bild der historischen Ereignisse. In kontrastreichem Schwarzweiß wird die Euphorie der frühen Revolutionstage ebenso spürbar, wie die Dramatik der Kubakrise und die Ernüchterung der Gegenwart. Ende 1956 machte sich der bärtige Revolutionär, mit einem kleinen Haufen Unerschrockener auf den Weg, die bestehende Ordnung ausser Kraft zu setzten. Reinhard Kleist lässt den greisen Máximo Lider nun selbst die Bilanz seines Lebens ziehen. <span id="more-3559"></span>Er verschweigt weder das unerbittliche Vorgehen gegen vermeintliche Verräter, noch das wachsende Misstrauen gegenüber dem eigenen Volk. Letztlich beschleicht einen die bittere Erkenntnis, dass die neue Ordnung in ihrer strukturellen Verhärtung, der alten immer ähnlicher wurde.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-3560" title="castro" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2010/10/castro.jpg" alt="castro" width="99" height="148" />Castro von Reinhard Kleist</strong>, 288 Seiten, schwarz-weiß, Hardcover, 17,5 x 24,6 cm, 19,90 EUR, ISBN 978-3-551-78965-5, erscheint bei <a href="http://www.carlsen.de/web/graphicnovel/buch?tn=178965">Carlsen Comics.</a></p>
<p><em>Das Maulbeerblatt verlost drei Exemplare des Buches an die ersten Kommentatoren zu diesem Beitrag.<br />
Vielen Dank an Autor und Verlag.</em></p>
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