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	<title>Maulbeerblatt &#187; Beant Singh</title>
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	<description>Das Kulturmagazin für den Berliner Südosten – aus dem Hause elf62.net</description>
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		<title>Rückwärts in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 10:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beant Singh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensart]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sehen Sie, wenn Sie jetzt in Ihre Zukunft schauen? Sehen Sie sich glücklich mit Partner(-in) und Kinderschar beim Grillen im Garten am nächsten Wochenende oder eher genervt im Auto, im allmorgendlichen Stau? Fantasieren Sie eine relaxte Version von sich bar aller finanziellen Probleme beim Chillen am Strand in Thailand nächsten Winter? Oder eher gelangweilt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-325 alignleft" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/beant_singh1.jpg" alt="" width="200" height="186" />Was sehen Sie, wenn Sie jetzt in Ihre Zukunft schauen? Sehen Sie sich glücklich mit Partner(-in) und Kinderschar beim Grillen im Garten am nächsten Wochenende oder eher genervt im Auto, im allmorgendlichen Stau? Fantasieren Sie eine relaxte Version von sich bar aller finanziellen Probleme beim Chillen am Strand in Thailand nächsten Winter? Oder eher gelangweilt vor der Glotze? Die Formen unserer Zukunftsvisionen sind zahlreich und deren Variationen schier unendlich. Doch genau genommen ist die Zukunft ein Buch mit sechs Siegeln für uns. Nicht umsonst ist jeder, der sich als Hobbyastrologe outet, auf der nächsten Party der Mittelpunkt des Interesses, verspricht uns doch (zumindest) die (Vulgär-) Astrologie eine Prognose des Morgen. <span id="more-1916"></span></p>
<p>Nicht umsonst lassen wir nicht unversucht, unsere Zukunft zu planen, zu strukturieren und abzusichern. Zukunft ist Gegenstand unserer Träume und Visionen, ist Gegenstand von Fantasie und Projektion, von frohem Erwarten und bangem Hoffen. Doch ist Zukunft vor allem, was wir ob unseres all zu Geschäftigen Tuns meist übersehen: unbekannt und damit nicht kontrollierbar. Gerade deshalb bietet sie eine wunderbare Projektionsfläche für all die bunten Bilder und Spezialeffekte, die unser Geist zu bieten hat.</p>
<p>Eigentlich, so sollte man glauben, bewegen wir uns ja von der Vergangenheit vorwärts in der Zeit. Während diese hinter unserem Rücken zur Vergangenheit wird, befindet sich das, was wir gemeinhin als Zukunft bezeichnen, vor uns.</p>
<p>Tatsächlich jedoch setzen wir uns nur selten der Ungewissheit der Zukunft aus. Vielmehr bewegen wir uns rückwärts gehend in die Zukunft. Denn wenn wir uns umdrehen und in unsere Vergangenheit schauen, können wir wenigstens etwas sehen. Hier finden wir scheinbare Sicherheit und Vorhersagbarkeit, die uns in vieler Hinsicht weniger beängstigend erscheint als die nagende Ungewissheit des Nichtwissens, mit dem uns der nächste Moment konfrontiert. So ist unser Morgen oft nicht mehr als eine in die Zukunft projizierte Version des Gestern.</p>
<p>Ja, ich weiß, Sie glauben, Sie hätten ihre Zukunft im Griff. Sie glauben, Sie hätten die Kontrolle, Ihr Leben entsprechend Ihres Planes zu gestalten, ja zu erschaffen. Aber woher glauben Sie das zu wissen? Woher nehmen Sie die Sicherheit? Von der Lebensversicherung, die Sie vor drei Jahren abgeschlossen haben? Nein! Sie glauben dies, weil sich Ihr Leben bis zu diesem Punkt auf eine Art und Weise entfaltet hat, die Ihnen erlaubt mit vorauszusagen, dass auch morgen die Sonne im Osten auf und im Westen untergehen wird. Diese Sicherheit nehmen sie aus der bisherigen Erfahrung, dass dies auch die letzten, sagen wir, 12045 Tage ihrer bisherigen Existenz so war. Also aus der Vergangenheit. Zweifelsohne hat dies einen nicht zu unterschätzenden Gebrauchswert. Auf der anderen Seite ist die Vergangenheit niemals frisch. Die Vergangenheit ist tot und alle bisherigen Reanimationsversuche endeten seit Menschengedenken im Desaster. Denn mit den Toten bleibt uns gemeinhin nur Folgendes zu tun: Wir achten sie, geben ihnen einen Platz in unserem Herzen und lassen sie dann los. Gelänge uns dies mit unserer Vergangenheit, wie viel unserer gebundenen Energie würde frei für fortwährende Entfaltung der Möglichkeiten, die unsere Zukunft ist und die uns zur aktiven Anteilnahme einlädt? Wow! Diese Haltung kann zu einem Wind werden, der uns frisch und lebendig in die Zukunft befördert und uns jeden Moment als ein Geschenk umarmen lässt. Und das sind doch wahrhaft gute Neuigkeiten, oder?</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<p>Ihr Beant Singh Hergo</p>
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		<title>Liebt die Liebe!</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/05/liebt-die-liebe/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 06:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beant Singh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensart]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist ein bedingungsloser Aufruf für die Liebe. Denn Tatsache ist: Liebe ist die Ursache, der Anlass und das Ziel unser aller Hierseins. Ohne Liebe würden Sie aufhören zu existieren. Alles würde aufhören zu existieren. Jetzt, sofort! Liebe ist in Ihnen, umgibt Sie und tanzt fortwährend durch ihre Zellen und Synapsen. Liebe ist vielleicht das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="size-full wp-image-325 alignleft" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/beant_singh1.jpg" alt="" width="200" height="194" />Dies ist ein bedingungsloser Aufruf für die Liebe. Denn Tatsache ist: Liebe ist die Ursache, der Anlass und das Ziel unser aller Hierseins. Ohne Liebe würden Sie aufhören zu existieren. Alles würde aufhören zu existieren. Jetzt, sofort! Liebe ist in Ihnen, umgibt Sie und tanzt fortwährend durch ihre Zellen und Synapsen.</p>
<p>Liebe ist vielleicht das einzige was <em>wirklich</em> existiert. <span id="more-1753"></span></p>
<p>Wenn Sie fünf Menschen fragen was Liebe ist, werden Sie voraussichtlich fünf verschiedene Antworten bekommen. Wenn Sie fragen, wen oder was sie lieben, wahrscheinlich auch. Liebe ist demnach nichts, was eindeutig definiert werden könnte und dennoch ist sie konkret und da wie nur irgendetwas. Wir können sie nicht bewegen, aber sie bewegt uns. Wir können sie (entgegen des gängigen Jargons) nicht machen, denn sie macht uns. Ein schönes Paradox der Liebe ist, dass wir sie bekommen, wenn wir sie geben. Vielleicht ist das ja so mit allen großen menschlichen Werten wie Freiheit, Gleichheit, Vergebung …</p>
<p>Meine persönliche Annäherung an die Liebe ist: die Fähigkeit, sich auszudehnen und dabei zugleich durchlässiger zu werden, zu beinhalten und zugleich loszulassen. Das Gegenteil hierzu, falls so etwas Absolutes wie Liebe überhaupt ein Gegenteil kennt, wäre eine Bewegung des Zusammenziehens bei gleichzeitiger Verdichtung. Dies nenne ich Angst. Der Hass, den wir oft als Gegenteil von Liebe bezeichnen, ist eine Vermeidung der Angst (ermöglicht uns diese Sichtweise nicht eine neue Möglichkeit der Perspektive auf menschliche Konflikte?).</p>
<p>Führen wir den Gedanken des Ausdehnens weiter, könnten wir uns, wenn wir uns dazu entschieden, ausdehnen, bis wir das gesamte Universum umfassen. Wäre das nicht atemberaubend? Das gesamte Universum schließt selbstredend unsere nervenden Nachbarn und die leidige Schwiegermutter ein. Doch unsere Probleme des Ausdehnens und Zusammenziehens beginnen schon viel näher. Ein alter Freund, der Buddha hat gesagt, dass selbst wenn Du alle Länder der Welt bereist und alle Meere der Welt befährst, Du nirgendwo jemanden finden wirst, der Deine Liebe so sehr verdient wie Du selbst. Dies ist eine große Wahrheit und wäre, wenn beherzigt, das Ende des Leidens auf diesem Planeten.</p>
<p>Wir sagen: <em>„Ich liebe Dich!“</em>, doch spätestens wenn unsere Beziehung die erste Verliebtheitsphase hinter sich lässt, entdecken wir beim anderen auch Seiten, die uns weniger liebenswert erscheinen. Können wir dann unserem Partner noch immer vorbehaltlos sagen <em>„Ich liebe dich!“</em>?</p>
<p>Und wenn ja, was lieben wir da eigentlich? Jaaaa! Das ist die größte Liebe von allen: Die Liebe, die die Liebe liebt. Eine Beziehung, für die sich wahrhaft zu leben und zu sterben lohnt. Eine Liebe ohne Ergebnis und ohne den Weg dahin. Ein fortwährendes Entfalten und tieferes Übereinstimmen mit dem was ist. Wie der Duft einer Blume verströmt Liebe sich an jeden, der sich ihr nähert. Denn Liebe macht keine Unterschiede.<em> „Dann könnte ich ja mit jedem zusammen sein“</em>, mögen sie einwenden. Stimmt genau. Vom Standpunkt der Liebe ist es vollkommen egal, mit wem Sie Ihr Leben teilen, denn es ist nicht wichtig, wen sie lieben, sondern dass Sie lieben und das möglichst vorbehalt- und bedingungslos. Gerade deshalb ist es ja solch ein Geschenk, sie auf einen Partner zu richten. Denn sich von etwas berühren lassen, was größer ist als ich, und meine Partnerschaft dem hingeben, was <em>wirklich</em> existiert! <em>Das</em> ist ein Liebesabenteuer! Wer braucht denn da noch Seitensprünge?</p>
<p>In diesem Sinne,<br />
Ihr Beant SIngh Hergo</p>
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		<title>Schönheit ohne Sonnenbank</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/03/schonheit-ohne-sonnenbank/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 04:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beant Singh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensart]]></category>

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		<description><![CDATA[Was uns gemeinhin als Schönheit verkauft wird, ist in vieler Hinsicht eine Verwechslung. Das, was wir oft als „Schönheit“ präsentiert bekommen, ist vielmehr das Versprechen von „Attraktivität“ und diese basiert in erster Linie auf Anziehung und Abstoßung. Man macht uns glauben, dass äußere Attribute wie Schminke, Deodorant, Muskeln, Sonnenbräune, Knackarsch, Kleidung usw. uns etwas Positives [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1476 alignleft" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/2007/06/beant.jpg" alt="" width="250" height="208" />Was uns gemeinhin als Schönheit verkauft wird, ist in vieler Hinsicht eine Verwechslung. Das, was wir oft als „Schönheit“ präsentiert bekommen, ist vielmehr das Versprechen von „Attraktivität“ und diese basiert in erster Linie auf Anziehung und Abstoßung. Man macht uns glauben, dass äußere Attribute wie Schminke, Deodorant, Muskeln, Sonnenbräune, Knackarsch, Kleidung usw. uns etwas Positives hinzufügen, das uns schöner macht. Verführt und hypnotisiert von der Vorherrschaft unseres visuellen Sinnes, glauben wir das. Doch ist es wirklich wahr?</p>
<p><span id="more-1435"></span>Betrachten wir Beispiele von Schönheit, wie wir sie in der Natur finden, so entdecken wir hier Schönheit als einen natürlichen Zustand: Blumen, Bäume, Landschaften, biblisch anmutende Sonnenuntergänge, das Lachen eines Kindes …</p>
<p>Auch menschlich geschaffene Schönheit bspw. in Form von Kunst, Tanz und Musik erleben wir als schön, weil sie etwas in uns berührt. Diese Berührung öffnet etwas in uns – könnten wir sagen, in unserem Herzen? – und unser innerer Zustand verändert sich. Daher hat Schönheit viel mehr mit dem Sinn des Tastens als mit dem des Sehens zu tun. Es ist, als würde sich etwas zuvor Verschlossenes entfalten und uns ein tieferes Erkennen ermöglichen.</p>
<p>Somit ist Schönheit ein Geschenk und nicht wirklich machbar. Künstler sprechen in diesem Zusammenhang von dem Kuss der Muse, der sie inspiriert. Vielleicht versuchen wir sie gerade deshalb unter Zuhilfenahme äußerer Hilfsmittel herbeizuführen und zu konservieren. Doch das Produkt ist wenig mehr als eine schlechte Kopie.</p>
<p>Die kulturell subventionierte Lüge von Schönheit als einem machbaren Attribut formt ganze Lebensentwürfe, mächtige Glaubenssätze und hat eine erhebliche kulturelle und soziale Macht. Muss ein fünfjähriges Mädchen Bikinis tragen? Sind Neunjährige, die optisch auf den Spuren von Britney Spears wandeln, angemessen? Stylen sich angehende Heidi Klums inklusive anorexisch anmutendem Schlankheitswahn auch in Ihrer Straße?</p>
<p>Kulturell definierte „Schönheit“ ist vor allem ein soziales Spiel, in dem es um soziale Rollen und Status geht. Dazugehören oder draußenbleiben. „Tu dir was Gutes“, heißt da oft auch: „Mach dich schick“, „Pimp up your body“. Nagelstudio, Sonnenbank, Muckibude und die Shopping-Mall … Interessant, dass ein „pimp“ im Englischen ein Zuhälter ist.</p>
<p>Wahre Schönheit ist nicht attraktiv. Vielmehr macht es uns nicht selten Angst, andere mit unserer Schönheit zu berühren bzw. uns von ihr berühren zu lassen. Wieso? Weil dies etwas in unserem Inneren berührt, das wir gern verschlossen halten. Weil diese Öffnung uns zugleich verletzlich macht. Weil Schönheit als Teil unserer Natur unserem wahren Wesen sehr nahe ist.</p>
<p>Eine interessante Frage könnte demnach tatsächlich darin bestehen, wie sehr ich mir erlaube, mich selbst als schön zu sehen, wenn ich glaube, mich selbst noch verschönern zu müssen. Und ob dies etwas darüber aussagt, wie weit ich mich von meinem inneren Wesen entfernt habe. Einem Wesen, nach dem wir uns zutiefst sehnen und vor dessen wahrer Größe wir uns wahrhaft fürchten. Wie Nelson Mandela einst sagte, ist unsere größte Angst weniger, dass wir kraftlos, als vielmehr, dass wir kraftvoll jenseits unserer Vorstellungen sein könnten. Ich vermute: Mit unserer Schönheit verhält es sich ganz ähnlich.</p>
<p><em>Schöne Grüße </em></p>
<p><em>Ihr Beant S. Hergo </em></p>
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		<title>Der Wendepunkt sind Sie!</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/02/der-wendepunkt-sind-sie/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 10:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beant Singh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensart]]></category>

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		<description><![CDATA[Veränderung ist jetzt! Der menschliche Körper ist ja ein Wunder. Doch unser physischer Körper ist, so die Humanologie des Yoga, nur der fünfte von zehn Körpern die wir bewohnen. Die anderen neun Körper sind feinstofflicher Natur. Der Schlüssel zu diesem Mysterium liegt in der Weisheit der Zahlen. Doch keine Sorge, weder höhere Mathematik noch intellektuelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Veränderung ist jetzt! </em></p>
<p>Der menschliche Körper ist ja ein Wunder. Doch unser physischer Körper ist, so die Humanologie des Yoga, nur der fünfte von zehn Körpern die wir bewohnen. Die anderen neun Körper sind feinstofflicher Natur. Der Schlüssel zu diesem Mysterium liegt in der Weisheit der Zahlen. Doch keine Sorge, weder höhere Mathematik noch intellektuelle Grenzerfahrungen warten auf Sie. Nur ein wenig Selbsterfahrung:</p>
<p><span id="more-1085"></span></p>
<p>Über wie viele Sinne verfügen Sie? Nachzählen: Riechen, Schmecken, Sehen, Tasten und Hören – fünf! Wie viele Finger an jeder Hand zählen Sie? Fünf! Aus wie vielen grundlegenden Elementen setzt sich die Welt zusammen? Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther. Fünf!</p>
<p>Wie viele Löcher haben Sie in Ihrem Körper? Sie kommen nur auf neun? Kein Wunder, das zehnte schließt sich nämlich zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr und ist die Fontanelle (der Ort übrigens, an dem der (erste) Körper der Seele den Körper betritt und auch wieder verlässt).</p>
<p>Aus wie vielen Elementen besteht Ihre Erbsubstanz? Sie vermuten richtig: fünf! Vier Aminosäuren (die paarig zusammenpassen) und eine Wasserstoffbrücke, die die Paare verbindet.</p>
<p>Die Fünf ist schon eine erstaunliche Zahl: Genau in der Mitte zwischen der Eins und der Neun. Genauso wie wir: Denn wir sind auch in der Mitte! Immer! Um uns die Unendlichkeit des Kosmos, in uns die Unendlichkeit unseres inneren Universums (der Atome, Neutronen und Quarks, wenn Sie es wissenschaftlicher wollen). Noch niemand hat, weder im Mikro- noch im Makrokosmos eine Schwelle entdeckt, nach der das innere bzw. äußere Universum aufhört. Kein Wunder. Denn die Schwelle sind Sie selbst!</p>
<p>Kennen Sie das das Ying- und Yang-Symbol? Was sehen Sie, mit etwas Fantasie, in der Mitte, zwischen Schwarz und Weiß? Eine Fünf! Und wenn Sie mal die Elemente dieses Symbols zusammenzählen: schwarze Seite, weiße Seite, schwarzer Punkt, weißer Punkt, Grenze zwischen Schwarz und Weiß … Na so was: fünf!</p>
<p>Hat uns das was zu sagen? Ist es Zufall, dass auch die Mathematik vier Grundrechenarten und ein Ergebnis (=5) kennt? Warum in Gottes Namen verfügen wir über fünf Sinne, um fünf Elemente zu erfahren. Wieso haben wir, als in der Polarität existierende Wesen, zweimal fünf Finger an jeder Hand?</p>
<p>Tatsächlich balanciert und verbindet die Fünf die Polaritäten. Und diese Verbindung zu uns selbst und zur Welt ist Kommunikation. Das Medium dieser Kommunikation ist das zentrale Nervensystem, das die Erfahrung der fünf Sinne integriert und uns die menschlich-körperlich-psychische Erfahrung des ICH BIN! vermittelt. Die Stärke meines Nervensystems bestimmt, wie intensiv ich eine Erfahrung erleben kann. Bestimmte Absichten, Nahrung, Gedanken, Handlungen, Haltungen und Worte stärken bzw. schwächen mein Nervensystem. Stärkung führt zur Fähigkeit von tieferer Erfahrung, Schwächung zu Stress, Schmerz und früher oder später zu Krankheit.</p>
<p>Wenn Weisheitslehren von dem Tempel des Körpers sprechen, den es sauber zu halten gilt, meinen sie demnach nicht nur die tägliche Dusche. Denn wer wir sind, findet im Körper statt. Jeder Gedanke, jede Handlung, jedes Wort ist ein Kommunikationsangebot an uns selbst und unser Gegenüber. Wir selbst machen mit der Art und Weise, wie wir uns beziehen, den Unterschied. Wir ERSCHAFFEN buchstäblich die Welt, in der wir leben. Jetzt! Hier! Und der Wendepunkt ist niemals weiter weg als wir selbst.</p>
<p>Wir können die Welt nicht verändern, nur die Art und Weise wie wir uns auf sie beziehen. Doch es kann durchaus sein, dass dieser Unterschied, den wir damit machen, die Welt verändert.</p>
<p>Ihr Beant S. Hergo</p>
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		<item>
		<title>Können wir?</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/01/konnen-wir/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 11:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beant Singh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensart]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein numerologischer Ausblick auf 2009 Ein paar Worte vorweg: Gemeinhin halten wir in dieser Form der Numerologie, die als „Karam Kriya&#8221; bezeichnet wird, sehr wenig von Prognostik. Eine der herausragenden Qualitäten der Zukunft ist ja, dass wir sie nicht kennen und dass sie, innerhalb des gängigen Kausaldenkens, nicht wissbar, allenfalls intuierbar ist. Verstehen Sie diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein numerologischer Ausblick auf 2009<br />
</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-325" title="Beant Singh" src="http://www.maulbeerblatt.com/wp-content/beant_singh1.jpg" alt="" width="215" height="199" /><em>Ein paar Worte vorweg: Gemeinhin halten wir in dieser Form der Numerologie, die als „Karam Kriya&#8221; bezeichnet wird, sehr wenig von Prognostik. Eine der herausragenden Qualitäten der Zukunft ist ja, dass wir sie nicht kennen und dass sie, innerhalb des gängigen Kausaldenkens, nicht wissbar, allenfalls intuierbar ist.<br />
Verstehen Sie diesen Text dementsprechend mehr als eine Kontemplation, eine Meditation, wenn Sie so wollen, über die numerologischen Qualitäten der beschriebenen Zahlen ohne Anspruch auf Vollständigkeit. In jedem Fall entfaltet sich das Universum wie vorgesehen und in vielerlei Hinsicht ist unsere Entscheidung dieses fortwährendem Entfalten zu erkennen, es zu akzeptieren und ihm zuzustimmen, der Schlüssel zu unserem Lebensglück.<br />
Für den Fall, dass die hier beschriebenen Qualitäten auf das kommende Jahr zutreffen sollten, was wir dann 2010 erst in der Retrospektive wissen werden, klopfen Sie nicht mir auf die Schulter, denn ich bin nur ein Bezeuger.</em></p>
<p>2009 bringt uns unterschiedliche Qualitäten, welche von der 2, der 9 und der 11 beherrscht werden. Auf einer Subebene spielen auch die 7 und die 4 eine Rolle.<br />
Schauen wir in die letzten beiden Jahre zurück, so erkennen wir 2007 als ein ziemlich statisches Jahr, in dem sich Dinge eher verfestigten und sich relativ wenig bewegte. 2008 setzte da von Beginn an andere Zeichen. Schon zu Anfang des Jahres deutete sich bspw. an den Finanzmärkten der kommende Börseneinbruch an, welcher nun seit November die Weltwirtschaft bestimmt. Es mag kein Zufall sein, dass die 8 auch die Zahl des Geldes ist. Tatsächlich verweisen die 2 und die 8 auf das Wasserelement und damit auf die bewegliche, „flüssige&#8221; Natur des vergangenen Jahres. Wie Ebbe und Flut war 2008 ein Jahr des Auf und Ab, des Füllens und Leerens und somit in vieler Hinsicht „überraschender&#8221; als das „verfestigte&#8221; 2007.</p>
<p><span id="more-952"></span></p>
<p>Die gute Nachricht ist: ob 2009 endlich alles anders oder sogar besser wird hängt nur von Ihnen selbst ab. Die schlechte: ob 2009 endlich alles anders oder sogar besser wird hängt nur von Ihnen selbst ab.<br />
Numerologisch betrachtet könnte 2009 in mehrfacher Hinsicht ein Jahr essentieller (9) Probleme (2) werden. Es könnte sich auch als ein Jahr essentieller Spannung (2) herausstellen. Dies könnte sich auf kollektiver Ebene auch in einer Verschärfung politischer, ethischer, wirtschaftlicher und sozialer Konflikte zeigen. Inwieweit die Weltgemeinschaft  im Allgemeinen und wir im Einzelnen in der Lage sein werden, diesen Problemen zu begegnen und unser menschliches Bewusstsein (4) darauf anzuwenden, wird in weiten Teilen einen entscheidenden Einfluss darauf haben, ob wir den Weg der sich konsolidierenden Spannung gehen oder ob wir auf die längst überfällige Kurve hin zu einer menschlicheren Weltgemeinschaft einlenken.</p>
<p>2 + 9 ergibt 11. Eine der Eigenschaften der 11 ist, sich entweder als 2 oder 11 zu entfalten (d.h. Elemente der 2 werden ggf. doppelt betont). Den Unterschied macht unser Bewusstsein (4). Das Potential der 11,  die Negativität und das Leiden welche mit der („unerlösten&#8221;) 2 verbunden sind in die gelebte Weisheit einer sich im Kontakt mit dem großen Ganzen (10) eingebundenen Seele (1) zu erleben (10+1=11), birgt die Möglichkeit etwas über die Transzendierung von Negativität hinein in einen Zustand authentischer, menschlicher Spiritualität zu lernen. Kein „New- Age- Gelaber&#8221; oder „wir-ham-uns-alle-lieb`-weil-wir-sind-ja-alle-eins-Getue&#8221; welcher die Bodenhaftung vermissen lässt, sondern konkreter gesunder Menschenverstand, welcher bei aller „Erdung&#8221; niemals das Ganze aus dem Auge verliert und sich gleichermaßen als kleiner, einzelner (1) holografischer Spiegel des Großen Ganzen (10) parallel (11) dazu positioniert. Hieraus mag eine zutiefst menschliche Haltung entstehen welche gleichermaßen Unschuld (2) und gelebtes Gewahrsein (um das Ganze) (11) in sich vereint. Eine andere Möglichkeit die Negativität der 2 produktiv und kreativ zu nutzen besteht darin, unsere Loyalitäten (2) zu überprüfen. Welchen inneren und äußeren „Göttern&#8221; folgen, ja dienen wir? Das kommende Jahr könnte uns wieder und wieder Gelegenheiten geben, für uns zu überprüfen, ob die Prinzipien (9) die unser Denken und Handeln leiten unserem Seelenfrieden (9) (und in kollektiver Hinsicht auch dem Weltfrieden) wirklich dienlich sind.</p>
<p>9 ist die Zahl des Essentiellen aber auch des Zerstreuten. Eine Chance für 2009 könnte daher darin bestehen, Dinge die wir schon lange vor uns herschieben und/ oder aus dem Fokus verloren haben (1/9) zu einem Ende (9) zu bringen.<br />
9 steht auch für Ausdauer und Durchhaltevermögen (Mal sehen was wir 2009 an Durchhalteparolen zu hören bekommen). Dies kann, in seiner extremsten Form, auch in einen tyrannischen Dogmatismus ausarten. Auch wenn sich dieser sich bei näherer Betrachtung dann eher als eine Form der Selbstsabotage entpuppt, welcher die Belange der eigenen Seele ausschließt, lässt ein Blick in die Landschaft sich verhärteter pseudoreligiöser Konflikte (bspw. in Nahost) uns erahnen, dass viele der Beteiligten eben dieser Konflikte dies anders sehen. Gerade während ich diese Zeilen schreibe, zieht das israelische Militär wieder einmal Truppen für eine Bodenoffensive im Gazastreifen, (die größte seit 1967) zusammen.<br />
Dabei schlafen in der 9 auch die Qualitäten des Friedens, der Entspannung und Geduld.<br />
Der Abstand zwischen der 2 und der 9 ist 7 (in 2009 getrennt von 2 Nullen). Die Qualität dieser Kombination könnte bspw. als die Herausforderung verstanden werden, die sich verschärfende globale Polarisierung und Spannung (2), welche sich in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht zeigt, unser universelles Verständnis (7) größerer Zusammenhänge (bspw. im Sinne eines systemischen Denkens) oder unserer Fähigkeit zu Vergeben (7), entgegenzusetzen.<br />
Auch auf persönlicheren Ebenen könnte sich diese Spannung vermehrt dadurch zeigen, dass wir uns vermehrt mit Ignoranz (2 anstatt 11) und Negativität (2 anstatt 11) konfrontiert sehen. Auch könnte rechtes Verstehen (7), wie der Buddhismus es nennt, oder unsere Fähigkeit die Situation urteilsfrei zu beurteilen (7), oder schlichtweg unserem gegenüber zu Verzeihen (7) einen Unterschied machen.<br />
Dementsprechend trägt 2009 also auch das Potential in sich, Konflikte zu entspannen (9), wenn wir Einsicht (7) in die Notwendigkeit gewinnen, Qualitäten wie Vergebung und Verständnis(7), aber auch Toleranz mehr Raum einzuräumen. In dieser Hinsicht schaut die Welt interessanterweise nach Amerika, wo erstmals ein (1) schwarzer Präsident 2008 für viele Menschen auf der ganzen (10) Welt, eine große Hoffnung (7) darstellt. Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass hinter dem Slogan von Obama „yes we can&#8221; die Zahlen 3- 4- 7 stehen.</p>
<p>Mit Blick auf das Jahr 2012, welches in einigen Kalendern als ein besonderes Jahr gesehen wird, mag 2009 auch ein Jahr der Entscheidung (4) sein, da es noch vier Jahre bis 2012 sind. Vermutlich werden 2012 zwar nicht die grünen Männchen landen und alle die es wollen mitnehmen (obwohl&#8230; wer weiß&#8230;), noch werden die Lichtwesen der Plejaden unseren Planeten mit kosmischen Lovevibes überfluten (obwohl&#8230; wäre doch dufte, oder?) doch ist dieses Datum in einigen Kulturen bspw. im Kalender der Mayas oder auch in yogischen Traditionen von erheblicher Bedeutung (Dies allein wäre ein neues Thema).<br />
4 ist die Zahl der Entscheidung und die Fähigkeit zur bewussten Wahl ist ein menschliches Geschenk. Vielleicht ist das kommende Jahr die letzte Gelegenheit in vieler Hinsicht durch angemessene Entscheidungen, den Entwicklungen eine andere Wendung zu geben.<br />
Dies erscheint vor dem Hintergrund sich anbahnender wirtschaftlicher Rezession (2) auch für jeden Einzelnen von uns relevant. Der weise Satz dass „der, der die Welt für Dich am drehen hält, sich auch um Deine täglichen Verrichtungen kümmern wird&#8221;, sollte nicht als ein Aufruf zu resignativer Passivität verstanden werden. Vielmehr ebnet eine solche Sichtweise einer Handlung den Weg, die nicht auf Zweifel und Angst, sondern auf Vertrauen und „Commitment&#8221; basiert.<br />
Lassen Sie uns gemeinsam das kommende Jahr als eine Chance verstehen, uns selbst in unserer menschlichen Essenz näher zu kommen. Lenken wir unsere Aufmerksamkeit aufs Wesentliche: auf das was uns verbindet (unsere Essenz als menschliche Wesen) das, was uns voneinander unterscheidet (die Art und Weise, wie wir diese Essenz zum Ausdruck bringen)  und auf die Art und Weise wie wir uns davon ausgehend respektvoll auf uns und unser Gegenüber beziehen. 2009 gibt es wieder Milliarden von Möglichkeiten einen bedeutsamen, menschlichen Unterschied zu machen. Gerade jetzt, mit dem nächsten Atemzug. Erinnern wir uns wieder und wieder: der (Welt-)Frieden beginnt in uns selbst und nur wir können es tun.</p>
<p><em>Ein erfülltes 2009 wünscht Ihnen Ihr Beant S. Hergo</em></p>
<p><em>Interessiert Sie der hier beschriebene Zugang? Wollen Sie mehr über Zahlen, angewandte Numerologie- Karam Kriya wissen? Der Autor bietet <a href="http://www.turiya-berlin.de">numerologische Beratungen, Workshops und Kurse</a> an.</em></p>
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