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	<title>Kommentare zu: Mein Mann, das Boot und ich</title>
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	<description>Das Kulturmagazin für den Berliner Südosten – aus dem Hause elf62.net</description>
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		<title>Von: Tatjana Rabe</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/06/mein-mann-das-boot-und-ich/comment-page-1/#comment-623</link>
		<dc:creator>Tatjana Rabe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 20:19:17 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Chris,
vielen Dank für den Kommentar und die nett gemeinten Ratschläge. Auch mein Mann hat in seiner Verzweiflung schon sehr viele Ratgeber und Zeitschriften zu diesem Thema gewälzt. Der entscheidende Punkt aber ist, dass mit
r nicht die Lust zum Segeln abhandengekommen ist, sondern sie hat mich noch nie erfasst. Irgendwie ist ja den meisten Frauen das Hobby ihres Liebsten etwas suspekt. Der Artikel hätte auch heissen können &quot;Mein Mann, sein Auto und ich&quot; oder &quot;Mein Mann, sein Fussballclub und ich&quot;. Wir können diese Leidenschaft selten nachvollziehen, da wir unsere Hobbies anders betreiben. Ich liebe beispielsweise das Nähen, wenn tolle Dinge unter meinen Händen entstehen. Ich käme aber nie auf die Idee, meinen Mann mit Fragestellungen rund um das Schnittmuster zu behelligen oder ihn zu ermuntern, es mir gleichzutun. Nein, das fiele mir nicht ein. Wieso also muss mir das Segeln gefallen? Warum sollen zwei Menschen, die sich lieben, auch zwangsläufig gleiche Interessen haben? Meiner Meinung nach ist es prima, Spass an einem Hobby zu finden und noch besser ist es, sich dafür einen Freund oder Gleichgesinnten zu suchen, der die gleiche Leidenschaft teilt. Dann kann man sich prima austauschen und fachsimpeln, aber man muss nicht von seinem Ehepartner erwarten, dass er dieser Gleichgesinnte ist. Schließlich gibt es in einer Beziehung genug andere Rollen, die es auszufüllen gilt: Freund, Liebhaber, Tröster, Berater, ... In diesem Sinne - Ihnen viel Spass beim Segeln, vielleicht winke ich vom Ufer mal zu! Herzlich, Ihre Tatjana Rabe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Chris,<br />
vielen Dank für den Kommentar und die nett gemeinten Ratschläge. Auch mein Mann hat in seiner Verzweiflung schon sehr viele Ratgeber und Zeitschriften zu diesem Thema gewälzt. Der entscheidende Punkt aber ist, dass mit<br />
r nicht die Lust zum Segeln abhandengekommen ist, sondern sie hat mich noch nie erfasst. Irgendwie ist ja den meisten Frauen das Hobby ihres Liebsten etwas suspekt. Der Artikel hätte auch heissen können &#8220;Mein Mann, sein Auto und ich&#8221; oder &#8220;Mein Mann, sein Fussballclub und ich&#8221;. Wir können diese Leidenschaft selten nachvollziehen, da wir unsere Hobbies anders betreiben. Ich liebe beispielsweise das Nähen, wenn tolle Dinge unter meinen Händen entstehen. Ich käme aber nie auf die Idee, meinen Mann mit Fragestellungen rund um das Schnittmuster zu behelligen oder ihn zu ermuntern, es mir gleichzutun. Nein, das fiele mir nicht ein. Wieso also muss mir das Segeln gefallen? Warum sollen zwei Menschen, die sich lieben, auch zwangsläufig gleiche Interessen haben? Meiner Meinung nach ist es prima, Spass an einem Hobby zu finden und noch besser ist es, sich dafür einen Freund oder Gleichgesinnten zu suchen, der die gleiche Leidenschaft teilt. Dann kann man sich prima austauschen und fachsimpeln, aber man muss nicht von seinem Ehepartner erwarten, dass er dieser Gleichgesinnte ist. Schließlich gibt es in einer Beziehung genug andere Rollen, die es auszufüllen gilt: Freund, Liebhaber, Tröster, Berater, &#8230; In diesem Sinne &#8211; Ihnen viel Spass beim Segeln, vielleicht winke ich vom Ufer mal zu! Herzlich, Ihre Tatjana Rabe</p>
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		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.maulbeerblatt.com/2009/06/mein-mann-das-boot-und-ich/comment-page-1/#comment-619</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 15:22:34 +0000</pubDate>
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		<description>So muss es doch gar nicht gehen. Die Familie einbeziehen, kleine Aufgaben verteilen die überschaubar sind und Erfolgserlebnisse vermitteln. Vertrauen schaffen und vor allem viel erklären was mit dem Boot passiert. Warum und wie kann man es beeinflussen. Solange das Boot die große Unbekannte bleibt und sich scheinbar willkürlich und beängstigend bewegt ist der Spassfaktor schnell bei Null. Da ist es dann auch schwer zum erneuten Segeln gehen zu motivieren. 

Ein Segelboot muss nicht stark krängen um schnell zu segeln. Ganz im Gegenteil mit zunehmender Schräglage entweicht Druck aus dem Segel und das Boot wird langsamer. Das lässt sich auch einfacher erzielen ohne die Crew zu ängstigen. Frühzeitig Segel reffen oder Segelflaeche ganz wegnehmen ist einfacher und das Boot bleibt stabil. Man kann auch einfach auf dem Vorsegel zurück nach Hause wenn der Wind zunimmt. Auf den Berliner Seen ist man ja nie weit vom Ufer und muss es nicht drauf ankommen lassen. Ein Barometer im Boot. hilft den Luftdruck und heranziehende Tiefdruckgebiete mit Wind und Regen frühzeitig vorherzusehen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe zum Beispiel für Kinder den Wert jede Stunde aufzuschreiben....

Rettungswesten für die kleinen müssen einfach sein. Am besten welche nehmen die bunte freundliche Motive haben und dann selber konsequent Weste tragen damit die Kinder sehen das Mama und Papa auch eine haben. Das &quot;Guck, Mamma und Papa auch...&quot; hilft ungemein.

Ich hoffe die Lust am Segeln kommt doch zurück...an einem sonnigen Leichtwindtag ist die Idealvorstellung wie oben beschrieben schnell Wirklichkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So muss es doch gar nicht gehen. Die Familie einbeziehen, kleine Aufgaben verteilen die überschaubar sind und Erfolgserlebnisse vermitteln. Vertrauen schaffen und vor allem viel erklären was mit dem Boot passiert. Warum und wie kann man es beeinflussen. Solange das Boot die große Unbekannte bleibt und sich scheinbar willkürlich und beängstigend bewegt ist der Spassfaktor schnell bei Null. Da ist es dann auch schwer zum erneuten Segeln gehen zu motivieren. </p>
<p>Ein Segelboot muss nicht stark krängen um schnell zu segeln. Ganz im Gegenteil mit zunehmender Schräglage entweicht Druck aus dem Segel und das Boot wird langsamer. Das lässt sich auch einfacher erzielen ohne die Crew zu ängstigen. Frühzeitig Segel reffen oder Segelflaeche ganz wegnehmen ist einfacher und das Boot bleibt stabil. Man kann auch einfach auf dem Vorsegel zurück nach Hause wenn der Wind zunimmt. Auf den Berliner Seen ist man ja nie weit vom Ufer und muss es nicht drauf ankommen lassen. Ein Barometer im Boot. hilft den Luftdruck und heranziehende Tiefdruckgebiete mit Wind und Regen frühzeitig vorherzusehen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe zum Beispiel für Kinder den Wert jede Stunde aufzuschreiben&#8230;.</p>
<p>Rettungswesten für die kleinen müssen einfach sein. Am besten welche nehmen die bunte freundliche Motive haben und dann selber konsequent Weste tragen damit die Kinder sehen das Mama und Papa auch eine haben. Das &#8220;Guck, Mamma und Papa auch&#8230;&#8221; hilft ungemein.</p>
<p>Ich hoffe die Lust am Segeln kommt doch zurück&#8230;an einem sonnigen Leichtwindtag ist die Idealvorstellung wie oben beschrieben schnell Wirklichkeit.</p>
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