Organisatorisch!

Geschrieben am 2. Juli, 2009 von Clarissa
in der Rubrik Schachecke | Kommentieren

Nachdem ich beim letzten Mal so glorreich Remis geschafft habe, nimmt mich Puh langsam ernst. Keine fiesen Kommentare, keine Hausaufgaben beim Schach, kein Grinsen. Ja, er guckte sogar in diese Kolumne und hat auch gleich was zu meckern: „Wenn es keine Auflösung in dem Blatt gibt, glaubt Dir doch kein Schwein, dass Du die Lösung weißt!“ Ich klage: „Der Maulbeermann gibt mir keinen zusätzlichen Platz!“

Als ich ihm dann sagte, die Lösungen seien sowohl auf der unten angezeigten Web-Adresse als auch in den Kommentaren zur Schachecke der Online-Ausgabe vom Maulbeerblatt nachzulesen, ist endlich Ruhe.

Blöd nur: Er spielt jetzt hoch konzentriert. Dreimal hintereinander habe ich nicht die Spur einer Chance. Ich erspare euch und mir, das Elend zu kommentieren.

Aber eine Partie spielen wir noch! Mehr lesen

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Mein Mann, das Boot und ich

Geschrieben am 29. Juni, 2009 von Tatjana Rabe
in der Rubrik Lebensart, Turnbeutel | Kommentieren

Mit den ersten Frühlingstagen ist es wieder da: das bohrende Gefühl der Eifersucht. Es nagt an meinem Herzen und frisst sich in meine Gedanken. Mein Mann hat eine andere, das weiß ich genau.

Sie ist zwar drei Jahre älter als ich, aber noch gut in Schuss. Zärtlich nennt er sie „Sternchen“ und widmet ihr jeden freien Moment. Sie ist seine große Liebe. Für diejenigen unter Ihnen, die sich auskennen – es ist eine Dehler Delanta 76. Ein Segelboot. Sobald das Boot im Frühling zu Wasser gelassen wird, versucht mein Mann sich im turbulenten Arbeits- und Familienalltag Zeit zu stehlen. Mal verschwindet er während der Mittagszeit für ein Stündchen, mal ist er während des abendlichen Gießens plötzlich nicht mehr da. Ich mache mir darüber keine Sorgen mehr, sondern fühle mich ein wenig wie „Die Frau des Zeitreisenden“, eine Romanfigur. Ich bin zuversichtlich, dass er in einer anderen Zeitdimension wieder zu mir stößt. Mehr lesen

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BANG BANG – Du bist tot!

Geschrieben am 26. Juni, 2009 von Maulbeermann
in der Rubrik Maulbeertipp | Kommentieren

Die Rampendieler führen ihr neues Stück auf: Frei nach William Mastrosimone – Übersetzung René Helfrich
Bang
Woher kommt Gewalt und wohin kann sie führen? Das Jugenddrama befasst sich mit einem Amoklauf. Ein anonymes und seelenloses Umfeld, Verfall von moralischen Werten, ein zerrüttetes Elternhaus, Liebeskummer, Mobbing bis zum Verlust von Selbstbewusstsein, kein Zugehörigkeitsgefühl und Zukunftsangst lassen ein unbemerktes Opfer zu einem stark beachtetem grausamen Täter werden.

10.07.09 und 11.07.09, Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr, Preis: 5 €, ermäßigt:  3 €, special: 5 Freunde = 10 €
Jugendkulturzentrum ABC Rocks, Hirschgartenstrasse 14, 12555 Berlin, www.abc-rocks.de, 030 / 652 00 40 / 41

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Keine Dodos

Geschrieben am 24. Juni, 2009 von Matt Muencheberg
in der Rubrik Unterwegs | Kommentieren

Mauritius, 20°17´S, 057°33´E

Dodos, Sega und die Blaue Mauritius. – Gibt es noch mehr zu entdecken rund um die Insel im Indik, zweitausend Kilometer von der afrikanischen Ostküste entfernt? Am besten erkundet man das Eiland mit der wechselvollen Geschichte per Boot. Seinen Namen verdankt der kleine Inselstaat übrigens den ersten holländischen Siedlern, die es im 16. Jahrhundert nach ihrem König Moritz von Oranien benannt haben.

Relax. You`re in Paradise“, sagt Taxifahrer Damen Beerbaul auf der Fahrt vom Sir Seewoosa-gur Ramgoolam International Airport zur Basis des einzigen Charterbetriebes, der Mehrtages- Charter anbietet. Die Fahrt geht vorbei an ausgedehnten, sattgrünen Zuckerrohr-Feldern. Im Hintergrund scharfzackige Berge. Schließlich, am westlichsten Stück des Motorways: das Meer. Endlich. Tief durchatmen. Relax. Drei Stunden und etwa sieben Seemeilen später. Zum ersten mal auf unserem Törn durch die Inselwelt des Indiks fallen die Segel. Als der Katamaran vom Typ Lagoon 380 unter Maschine eine schmale Riffdurchfahrt passiert, halten Crew und Gäste für einen Augenblick den Atem an. Mehr lesen

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Tagebücher eines U-Boot-Offiziers

Geschrieben am 19. Juni, 2009 von Marcel Piethe
in der Rubrik Zeitreisen | Kommentieren

Als der 21jährige Heinrich Trull im Februar 1945 im Range eines Leutnant Ingenieur seinen Posten auf dem U-Bott 4706 übernahm, war der Krieg für Deutschland bereits verloren, seine Fronten brachen allenthalben zusammen. Trulls Tagebuchberichte, die seit etwas über einem Jahr als Buch veröffentlicht vorliegen, zeigen uns heute die erschreckende Banalität und Selbstverständlichkeit der Sichtweise eines jungen Mannes auf den Krieg, den er gewillt war, unter Preisgabe viele privater Ambitionen, mit allen Mitteln zu führen. Mehr lesen

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Kunst am Spreeknie

Geschrieben am 17. Juni, 2009 von Maulbeermann
in der Rubrik Maulbeertipp | Kommentieren

vom 04.07. bis zum 11.07. in Schöneweide

“Die Industrielandschaft Schöneweide ist für die Elektropolis Berlin „nicht weniger charakteristisch – und nicht weniger wichtig – als die Museumsinsel für Spree-Athen“.
(Prof. Dr. Norbert Huse).
Zahlreiche Künstler haben den Reiz des einmaligen Ambientes längst erkannt. Ateliers wurden eröffnet und der Ort bespielt. In den kommenden Tagen werden Ausstellungen, Theater und Konzerte stattfinden. Die Kunstwoche endet mit der Werkschau des Fachbereiches Gestaltung der Hochschule für Technik und Wirtschaft und der JazzGalerie Schöneweide. Das Programm finden Sie hier und hier.

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Die Magie der Linie

Geschrieben am 16. Juni, 2009 von Maulbeermann
in der Rubrik Maulbeertipp | Kommentieren

Malerei und Zeichnung

Vernissage
am 27. Juni 2009
um 19 Uhr

Es singt und spielt
Marlene Jachmann und Henry Weit
Lieder von Georg Kreisler

Ausstellung
vom 28. Juni
bis 22. August 2009

Galerie Rehberg
Plönzeile 44
12459 Berlin-Oberschöneweide

Tram 27, 63, 67 Rathenaustraße
ab S-Bahnhof Schöneweide

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Neptunator

Geschrieben am 15. Juni, 2009 von Alf Ator
in der Rubrik Aus Alfs Alltag | Kommentieren

Gerade habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie ein Leben unter Wasser wohl so wäre. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Unterm Strich bin ich froh, dass es nicht so ist. Sicher, es hätte auch Vorteile. Beispielsweise könnte mir nie das Haus abbrennen. Außerdem bräuchte ich mich nicht mehr extra morgens und abends zu waschen, weil ich es ja ohnehin den ganzen Tag tun würde, gewissermaßen. Ich müsste kein Geld mehr für Mineralwasser ausgeben, denn wenn ich Durst habe, mache ich nur den Mund auf. Ich könnte mir einen bezaubernden Garten zulegen, ohne ständig die Blumen gießen zu müssen. Doch auf der anderen Seite wäre es auch schade um so einige tolle Sachen, die unter Wasser nicht funktionieren. Heimlich Pupsen zum Beispiel. Es sei denn, man trägt Gummihosen, um die verräterischen Blasen gefangen zu halten. Okay, das Rauchen habe ich mir bereits abgewöhnt, insofern würden mir die leckeren Havannas nicht mehr fehlen. Und solange ich meinen Whisky aus der Flasche saufe, ist alles okay. Aber schon das Mixen eines leckeren Cocktails wäre ein schier aussichtsloses Unterfangen. Welch eine Sauerei im ganzen Raum! Und damit sind wir schon fast beim größten Problem: dem Klo. Mehr lesen

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Mit festem Willen

Geschrieben am 14. Juni, 2009 von Silvia Hoerchner
in der Rubrik Galerie | Kommentieren

Der Künstler Knut Winzker

Gingen andere Fußball spielen oder zum Eishockey, so fand man mich eher im Kinderzimmer damals in Weißwasser. Ich zeichnete, klebte aus penibel in Kästen gesammelten Papierschnipseln von Illustrierten Bilder und Geschichten zusammen. Es entstanden Kulissen für kleine Super 8-Filme mit Haupthelden aus Knete geformt.“ Alles andere, was Knut Winzker – Jahrgang 1970 – weiter berichtet, deutet auf einen Menschen, der Zufriedenheit findet, wenn etwas entsteht, an dem er maßgeblich beteiligt ist. So richtete er damals bei der HO Werbeabteilung leidenschaftlich gern Fenster ein. „War das Aussehen der Produkte noch so blass und uninteressant, entstand in der Masse, in der Anordnung eine neue Qualität, die mich faszinierte.

Als Art Director arbeitete er später in einer Münchner Agentur, die sich in Berlin eine Depandance leisten wollte und nie dort ankam. Er und seine Familie schon – als home-office dieser Agentur arbeitete er hier noch 3 Jahre, bis wieder mal eine Krise (IT) schuld dran war, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. SELBST und STÄNDIG und das alles von zu Hause aus. Mit Kind 3 und 4 erreichte die Kunst der Selbstdisziplin ihren Höhepunkt. Leben und Arbeit vermischen sich so, dass immer alles möglich sein muss. Diese Holzschnitte entstanden als Kalenderprojekte unter ehemaligen Studenten zwischen Werbeaufträgen, Kinder wegbringen mit anschließendem Wocheneinkauf.
Das Maulbeerblatt sagt „Chapeau – so weitermachen!

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Abwarten und Tee trinken

Geschrieben am 12. Juni, 2009 von Matze
in der Rubrik Matzes DVDip | Kommentieren

Abwarten. Warten dass etwas passiert. Dass ES passiert. Dass SIE das Licht dieser Welt erblickt. Eine neue kleine Frau macht mich zum Großvater und glücklich. Natürlich, was sonst. Könnte ich glücklich sein ohne Frauen? Nein. Sie geben allem irgendwie einen Sinn. Ein Blick zurück durch die Jahrhunderte zeigt: Ohne Frau geht für Mann gar nix. Warum schnitzte er die erste Keule, bastelte den ersten Speer, erfand das Rad und etwas später das passende Gefährt dazu? Genau, alles nur um sich dafür von einer Frau loben und im günstigsten Fall mit einem zärtlichen, stahlschmelzendem Blick oder sogar unerwartetem Beischlaf belohnen zu lassen. Und auch die negative Variante bringt höchste Motivation: Wer schon jemals den tödlichen Laserblick einer enttäuschten, genervten oder sonst wie verärgerten Frau auf sich gespürt hat, weiß, was ich meine. Und das haben selbst die ganz kleinen Exemplare schon drauf. Mehr lesen

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